Diplomarbeit, 2006
116 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Simulation des Schedulingverhaltens von Betriebssystemen. Ziel ist es, eine Methode zu entwickeln, um die Performance von Schedulern verschiedener Betriebssysteme zu messen und zu simulieren. Diese Methode soll es ermöglichen, die Wahl des richtigen Betriebssystems für eingebettete Systeme und Echtzeitanwendungen zu erleichtern.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Motivation und Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau erläutert. Kapitel 2 behandelt die Grundlagen von Betriebssystemen, das Prozessmodell und verschiedene Schedulingstrategien. Kapitel 3 gibt einen Überblick über den Stand der Technik, indem es verschiedene Ansätze zur Modellierung und Simulation von Betriebssystemen und deren Schedulern beleuchtet.
Kapitel 4 beschreibt die entwickelten Methoden zur Scheduling-Analyse und -Simulation. Dabei werden die Vorbetrachtungen, die Methode selbst und die Fehlerbetrachtung erläutert. Außerdem werden Testverfahren für die Analyse und Simulation vorgestellt. Kapitel 5 geht in die Details der Implementierung, insbesondere der Messung und Auswertung von Scheduling-Parametern sowie der Simulation des Schedulingverhaltens in SystemC.
In Kapitel 6 werden die Ergebnisse der Analyse und Simulation für die Betriebssysteme Windows XP, QNX und Linux vorgestellt und interpretiert. Kapitel 7 bewertet die Ergebnisse und überprüft die Validität der Simulation. Abschließend fasst Kapitel 8 die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Arbeiten.
Betriebssystem, Scheduling, Scheduling-Analyse, Scheduling-Simulation, SystemC, Echtzeitbetriebssystem, eingebettete Systeme, Windows XP, QNX, Linux, Performance-Analyse, Zeitverhalten, Modellierung, Simulation.
Scheduling ist das Verfahren, nach dem ein Betriebssystem entscheidet, welcher Prozess oder Thread wann und wie lange die CPU nutzen darf.
SystemC ermöglicht die Modellierung und Simulation von Hardware-Software-Systemen auf hoher Abstraktionsebene, was besonders für eingebettete Systeme wichtig ist.
Während Windows und Linux für allgemeine Anwendungen optimiert sind, nutzt das Echtzeitbetriebssystem QNX präemptive Prioritäten, um deterministisches Zeitverhalten zu garantieren.
Ein Prozesswechsel ist der Vorgang, bei dem der Zustand eines laufenden Prozesses gespeichert und der eines neuen geladen wird, was Zeit (Overhead) kostet.
In Echtzeitsystemen (z. B. ABS im Auto) müssen Aufgaben innerhalb fester Zeitgrenzen erledigt werden; ein falsches Scheduling kann hier fatale Folgen haben.
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