Diplomarbeit, 2007
123 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Innovationsintensität
2.1.2 Gründungsintensität
2.1.3 Parameter
2.2 Historie deutscher Innovationskultur
2.3 Forschungs- und Literaturstand
2.4 Kennzeichen von Innovationen
2.4.1 Innovationssysteme
2.4.2 Kommunikationsbedürfnisse der Mitarbeiter
2.4.3 Gründungsgeschehen und Wirtschaftsentwicklung
3 Parameter der Innovations- und Gründungsintensität
3.1 Methodik
3.2 Status Quo der Innovations- und Gründungsintensität
3.3 Parameter Forschung und Entwicklung
3.3.1 Input
3.3.2 Output
3.4 Parameter Finanzierung von Innovationen
3.4.1 Allgemeine Finanzierungsbedingungen
3.4.2 Gründungsfinanzierung
3.4.3 Staatliche Förderung
3.5 Parameter Umsetzung von Innovationen
3.5.1 Innovative Produktion
3.5.2 Infrastruktur
3.6 Parameter Unternehmen
3.6.1 Forschung in Unternehmen
3.6.2 Innovative Produktion
3.6.3 Vernetzung
3.6.4 Innovationskultur
3.7 Parameter Vernetzung der Innovationsakteure
3.7.1 Wissenstransfer
3.7.2 Firmennetze
3.7.3 Cluster
3.8 Parameter Innovationsfreundliche Nachfrage
3.8.1 Nachfrageniveau
3.8.2 Nachfragequalität
3.9 Parameter Bildung und Humankapital
3.9.1 Finanzierung
3.9.2 Tertiäre Bildung
3.9.3 Qualität
3.9.3 Demografie
3.9.4 Weiterbildung
3.10 Parameter Wettbewerb und Regulierung
3.10.1 Produktmarktregulierung (PMR)
3.10.2 Wettbewerb
3.11 Parameter Bürger
3.11.1 Verhalten
3.11.2 Einstellungen
3.12 Parameter Staat
3.12.1 Staatliches Forschungssystem
3.12.2 Ausgewählte Rahmenbedingungen
3.12.3 Staatliches Bildungssystem
3.13 Zusammenfassung
4 Konzeptioneller Businessplan als Lösungsansatz
4.1 Technischer Stand Web-basierter Kommunikationslösungen
4.2 Idee und Produkt
4.2.1 Executive Summary
4.2.2 Produkt und Dienstleistung
4.2.2.1 Produkt- und Dienstleistungsbeschreibung
4.2.2.2 Konkurrenzprodukte
4.2.2.3 Stärken und Schwächen
4.2.2.4 Herstellung und Produktion
4.2.2.5 Kundennutzen
4.2.2.6 Zielgruppen
4.2.2.7 Entwicklungsstand der Plattform
4.2.3 Gründerteam
4.3 Marktanalyse und Marketing
4.4 Unternehmen und Finanzplanung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die relevanten Parameter der Gründungs- und Innovationsintensität in Deutschland zu analysieren, um deren Einflussfaktoren aufzuzeigen und durch ein konzeptionelles Businessplan-Modell einen Lösungsansatz zur Erhöhung dieser Intensität unter Nutzung moderner, Web-basierter Kommunikationslösungen zu bieten.
1.1 Problemstellung
Deutschland braucht nachhaltig innovative Unternehmen. Mit Hilfe welcher Strukturen aber stellen sie sicher, dass Innovationen nicht nur zufällig, sondern am laufenden Band entstehen? Welche Erfolgsfaktoren bestimmen die Innovations- und Gründungsintensität und welche Zusammenhänge bestehen zwischen ihnen? Wie lassen sich die Parameter effizienter nutzen und welche Möglichkeiten bieten dabei moderne Kommunikationsmittel?
Deutschland verfügt zwar über ein breites Portfolio „viel versprechender und patentrechtlich geschützter Ideen“. Woran liegt es aber, dass hierzulande immer wieder innovative Erfindungen, wie zum Beispiel der MP3-Standard, entwickelt, aber in anderen Ländern erfolgreich vermarktet werden? Die vorliegende Diplomarbeit soll helfen, die Frage zu klären. Es hat nach wie vor den Anschein, dass deutsche Unternehmen zu selten den Markt analysieren, bevor sie eine Erfindung umsetzen. Vielfach orientiert man sich nur an der technischen Umsetzbarkeit eines Konzeptes und nicht an den Kundenbedürfnissen. (Herzog (a),2006,S.9) So hat eine IAI-Studie ergeben, dass lediglich jedes 16. Innovationsprojekt hierzulande zu einem Markterfolg wird. Ein Großteil der Projekte bindet also unnötig Zeit und Kapital, ohne dass dabei der Output an Innovationen signifikant erhöht werden kann. Die „Fixierung auf die Technik, ungeklärte Zuständigkeiten“ und eine mangelnde Ausrichtung der Ideen am späteren Kundennutzen sind eine der Hauptursachen für gescheiterte Innovationsprojekte (Vgl. Abb. 1). Nach wie vor konzentrieren sich viele Unternehmen zu sehr auf Renditevorgaben und auf die Verbesserung bestehender Produkte „anstatt sich auf neue Felder zu wagen“. (Rother,2007,S.83)
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Innovationsdrucks und Definition der Zielsetzung zur Steigerung der Gründungs- und Innovationsintensität.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Schaffung der theoretischen Grundlagen durch Begriffsdefinitionen, Historie und Analyse des Stands der Forschung.
3 Parameter der Innovations- und Gründungsintensität: Detaillierte Betrachtung einzelner Einflussfaktoren auf das deutsche Innovationssystem sowie deren internationale Vergleichbarkeit.
4 Konzeptioneller Businessplan als Lösungsansatz: Vorstellung eines innovativen Konzepts zur Förderung von Unternehmensgründungen durch Web-basierte Kommunikationsplattformen.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des Innovationsmanagements.
Innovationsintensität, Gründungsintensität, Deutschland, Businessplan, Web 2.0, Kommunikation, Forschung, Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationssystem, Humankapital, Networking, Start-up, Technologie.
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die in Deutschland die Innovations- und Gründungsintensität beeinflussen, und bietet einen Lösungsansatz zur Verbesserung dieser Situation.
Zentrale Themen sind die Analyse des deutschen Innovationssystems, die Rolle der Vernetzung, der Einfluss des Bildungssystems und die Bedeutung moderner Web-Kommunikation.
Das Ziel ist ein besseres Verständnis der Erfolgsfaktoren für Innovationen und Unternehmensgründungen sowie die Konzeption einer Plattform, die diese Prozesse durch Web-Technologien beschleunigt.
Die Arbeit basiert ausschließlich auf der Auswertung sekundärer Quellen, wie wissenschaftlicher Studien und Fachliteratur, um einen internationalen Vergleich zu ermöglichen.
Im Hauptteil werden zehn spezifische Parameter der Innovations- und Gründungsintensität analysiert, unterteilt in unternehmensinterne und -externe Faktoren.
Schlüsselbegriffe sind Innovationsintensität, Gründungsintensität, Humankapital, Web 2.0, Innovationssystem und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit identifiziert eine "Fixierung auf die Technik" ohne ausreichende Kundenorientierung als Hauptursache für gescheiterte Innovationsprojekte.
Sie soll Ideengeber, Innovatoren und Kapitalgeber vernetzen, um so die Gründungsrate und die Markterfolge innovativer Ideen in Deutschland zu steigern.
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