Diplomarbeit, 2005
81 Seiten, Note: 1,7
3 EINLEITUNG
4 GRUNDLAGEN DER PERSONALAUSWAHL
4.1 EINGLIEDERUNG DER PERSONALAUSWAHL IN DIE PERSONALWIRTSCHAFT
4.2 PHASEN DER PERSONALAUSWAHL
4.2.1 Vorbereitungsphase
4.2.2 Suchphase
4.2.3 Vorauswahl
4.2.4 Auswahl und Entscheidung
4.3 PROBLEME UND VERZERRUNGEN IM AUSWAHLPROZESS
4.4 RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER PERSONALAUSWAHL
5 GRUNDLAGEN DER AUSLANDSENTSENDUNG
5.1 PERSÖNLICHE VORTEILE UND NACHTEILE DES AUSLANDSEINSATZES
5.1.1 Vorteile
5.1.2 Nachteile
5.2 PRAKTISCHE VORBEREITUNG
5.2.1 Fachliche Vorbereitung
5.2.2 Kulturelle Vorbereitung
5.2.3 Organisatorische Vorbereitung
5.2.4 Probleme bei nicht ausreichender Vorbereitung
5.3 UNTERSCHIEDE GASTLAND – HEIMATLAND
5.3.1 Unterschiede in der Arbeitsweise
5.3.2 Unterschiede in der Arbeitsumgebung
5.3.3 Kulturelle Unterschiede
5.3.4 Soziale Unterschiede
5.4 WIEDEREINGLIEDERUNG
5.4.1 Auftretende Probleme in der Praxis
5.4.2 Lösungsansätze um Probleme zu minimieren
6 PRAKTIZIERTE VERFAHREN BEI DER AUSWAHL VON FÜHRUNGSKRÄFTEN
6.1 BEWERBUNGSUNTERLAGEN
6.1.1 Erste Sichtung der Schriftstücke
6.1.2 Inhalt und Behandlung der Bewerbungsmappe
6.1.3 Auswertung der Bewerbungsunterlagen
6.2 FRAGEBÖGEN
6.3 HANDSCHRIFTLICHE PROBEN
6.4 INTELLIGENZ-, LEISTUNGS-, UND PERSÖNLICHKEITSTESTS
6.4.1 Intelligenztests
6.4.2 Leistungstests
6.4.3 Persönlichkeitstests
6.5 VORSTELLUNGSGESPRÄCHE
6.5.1 Funktionen des Vorstellungsgesprächs
6.5.2 Struktur des Interviews
6.5.3 Fragetechniken
6.5.4 Fehlerquellen
6.5.5 Auswertung und Verbesserungsvorschläge
6.6 MEDIZINISCHE TESTS
6.7 ASSESSMENT CENTER
6.7.1 Grundprinzipien von Assessment Centern
6.7.2 Einsatzbereich von Assessment Centern
6.7.3 Beobachter beim Assessment Center
6.7.4 Bausteine von Assessment Centern
6.7.5 Der Beurteilungsprozess im Assessment Center
6.7.6 Die Multimodale Personalauswahl
6.7.7 Gestaltungsempfehlungen
7 SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN FÜR DEN AUSLANDSEINSATZ
7.1 AUSWAHL VON SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN
7.2 BEOBACHTUNG UND ERFASSUNG VON SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN
7.3 AUSGEWÄHLTE SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN FÜR DEN AUSLANDSEINSATZ
7.3.1 Interkulturelle Kompetenz
7.3.2 Kommunikative Kompetenz
8 ZUSAMMENFASSUNG UND STELLUNGNAHME
Die vorliegende Arbeit untersucht die praktizierten Auswahlverfahren sowie die erforderlichen Schlüsselqualifikationen, die notwendig sind, um Führungskräfte erfolgreich für Auslandsentsendungen zu gewinnen und zu selektieren. Das zentrale Ziel ist es, Personalverantwortlichen einen Leitfaden an die Hand zu geben, um durch strukturierte Prozesse das Risiko von Fehlbesetzungen zu minimieren und eine erfolgreiche Integration sowie Arbeitsleistung im Ausland zu gewährleisten.
6.5.4 Fehlerquellen
Während eines Interviews treten verschiedene Verzerrungen und Effekte auf, die teilweise schon weiter oben behandelt wurden. Gerade unerfahrene Führungskräfte und Personalverantwortliche tappen immer wieder in die Fallen dieser Störquellen:
Der Vorurteilseffekt und der Effekt des ersten Eindrucks: Bereits in den ersten Sekunden des Aufeinandertreffens bilden sich Menschen eine Meinung vom Gegenüber. Dieser erste Eindruck lässt sich dann nur noch schwer korrigieren und überschattet das Gespräch. Vorurteile verleiten ebenfalls, sich ein Bild vom Bewerber zu machen, noch bevor mit ihm gesprochen wurde. Sie entstehen häufig auch während der Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen. Einzelne Merkmale können den Interviewer positiv oder negativ beeinflussen oder andere Charaktereigenschaften überstrahlen (vgl. HUFNAGL 2002, 46).
Der Idealbildeffekt: Interviewer haben häufig ein Idealbild im Kopf, welches vom Bewerber erfüllt werden soll. Nicht selten ist dieses mit der eigenen Biografie eng verknüpft. Obwohl das Idealbild nicht automatisch den idealen Kandidaten repräsentieren muss, wird es zur Bewertung herangezogen (vgl. LORENZ 2000, 109f.).
3 EINLEITUNG: Es wird die zunehmende Bedeutung von Auslandsentsendungen für Unternehmen und Führungskräfte sowie die damit verbundene Notwendigkeit einer sorgfältigen Personalauswahl zur Vermeidung von Fehlbesetzungen dargelegt.
4 GRUNDLAGEN DER PERSONALAUSWAHL: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung der Personalauswahl in die Personalwirtschaft und beschreibt den strukturierten Ablauf der Phasen sowie potenzielle methodische und subjektive Verzerrungen.
5 GRUNDLAGEN DER AUSLANDSENTSENDUNG: Hier werden die spezifischen Rahmenbedingungen, Vorbereitungsnotwendigkeiten und die Wiedereingliederung von entsandten Führungskräften intensiv betrachtet.
6 PRAKTIZIERTE VERFAHREN BEI DER AUSWAHL VON FÜHRUNGSKRÄFTEN: Das Kapitel analysiert verschiedene Instrumente wie Bewerbungsunterlagen, Tests, Gespräche und Assessment Center hinsichtlich ihrer praktischen Anwendung zur Identifikation geeigneter Kandidaten.
7 SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN FÜR DEN AUSLANDSEINSATZ: Es werden die für den Auslandserfolg kritischen Qualifikationen wie interkulturelle und kommunikative Kompetenz definiert sowie Methoden zu deren Erfassung aufgezeigt.
8 ZUSAMMENFASSUNG UND STELLUNGNAHME: Der Autor fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines professionellen Herangehens, um den Auslandseinsatz für alle Beteiligten erfolgreich zu gestalten.
Personalauswahl, Auslandsentsendung, Führungskräfte, Anforderungsprofil, Rekrutierung, Assessment Center, Vorstellungsgespräch, Schlüsselqualifikationen, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikative Kompetenz, Personalmanagement, Wiedereingliederung, Eignungsdiagnostik, Bewerbermanagement, Fehlbesetzung.
Die Arbeit behandelt die professionelle Auswahl von Führungskräften, die für eine Entsendung ins Ausland vorgesehen sind, und stellt dar, wie Unternehmen durch geeignete Methoden und die Berücksichtigung von Schlüsselqualifikationen Fehlentscheidungen vermeiden können.
Zentral sind die Phasen der Personalauswahl, die speziellen Anforderungen an Entsandte (inklusive Wiedereingliederung), verschiedene Auswahlverfahren sowie die Identifikation und Messbarkeit von Soft Skills.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines praxisorientierten Leitfadens für Personalverantwortliche, um durch wissenschaftlich fundierte Auswahlprozesse die Erfolgsaussichten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Ausland zu maximieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen und ergänzt diese durch die Erfahrung des Autors, wobei insbesondere die Kombination verschiedener Auswahlinstrumente (Multimodale Personalauswahl) als Erfolgsfaktor hervorgehoben wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Grundlagen der Auslandsentsendung, eine detaillierte Analyse der praktizierten Verfahren (Bewerbungsunterlagen, Tests, Interviews, Assessment Center) und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Erfassung spezifischer Schlüsselqualifikationen.
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Personalauswahl, Auslandsentsendung, Interkulturelle Kompetenz, Assessment Center, Anforderungsprofil und Eignungsdiagnostik.
Der Autor betont, dass eine unzureichende Vorbereitung (fachlich, kulturell und organisatorisch) eine der Hauptursachen für den vorzeitigen Abbruch von Entsendungen ist und somit hohe finanzielle Risiken birgt.
Der Autor weist explizit auf die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats hin, insbesondere bei der Erstellung von Fragebögen und der Festlegung von Auswahlkriterien gemäß dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG).
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