Diplomarbeit, 2001
126 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht, wie Männlichkeit in der Reality Soap Big Brother inszeniert wird. Dabei wird die Konstruktion von Geschlecht und die Herstellung von Männlichkeit in den Medien betrachtet.
Kapitel 2: Die Konstruktion von Geschlecht
Dieses Kapitel beleuchtet die Geschichte der Geschlechterforschung und die Konstruktion von Geschlecht als soziale Kategorie. Es werden verschiedene Diskurse und Theorien zur Genderforschung vorgestellt, insbesondere die Konzepte von Gender trouble und Geschlecht als Existenzweise.
Kapitel 3: Die Herstellung von Männlichkeit
In diesem Kapitel wird die Theorie der hegemonialen Männlichkeit von Connell erläutert. Es werden die verschiedenen Formen der Männlichkeit und die Auswirkungen der Globalisierung auf Männlichkeitsbilder untersucht. Weiterhin werden Bourdieus Konzepte von Habitus und Kapitalien in Bezug auf männliche Herrschaft betrachtet.
Kapitel 4: Die soziale Dimension der Medien
Dieses Kapitel befasst sich mit der Frage der Realität im Fernsehen und der Inszenierung von Realität in Soap Operas und Reality-TV-Formaten. Es werden die Konzepte von öffentlich und privat im Fernsehen sowie die Rezeption von Soaps und Big Brother analysiert.
Kapitel 5: Big Brother
In diesem Kapitel wird die Reality Soap Big Brother genauer untersucht. Es werden die Spielregeln, die Bedeutung von Big Brother als Unterhaltungsformat und die Inszenierung der Kandidaten betrachtet.
Geschlechterforschung, Gender, Männlichkeit, Hegemoniale Männlichkeit, Connell, Bourdieu, Habitus, Kapitalien, Medien, Realität, Simulation, Reality TV, Big Brother, Inszenierung, Selbstinszenierung, Unterhaltung, Kultur
Männlichkeit wird durch verschiedene Typen wie den "Macho", den "Netten" oder den "Freak" dargestellt, wobei Geschlecht oft als situativ eingesetzte Ressource fungiert.
Nach R. Connell beschreibt sie die gesellschaftlich dominierende Form von Männlichkeit, die andere Männlichkeiten und Frauen unterordnet.
Medien reproduzieren oft tradierte Geschlechtercodes, wobei die Rezeption durch die Zuschauer eine komplexe soziale Aushandlung und keine reine Manipulation ist.
Formate wie "Big Brother" verwischen die Grenzen zwischen öffentlich und privat und zeigen die körperliche Inszenierung von Geschlecht unter Dauerbeobachtung.
Die Arbeit nutzt Theorien von Bourdieu (Habitus) und Butler, um zu zeigen, dass Geschlecht durch wiederholte Handlungen und körperliche Darstellung performativ hergestellt wird.
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