Magisterarbeit, 2007
130 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen aktuellen Stand des ostdeutschen Parteiensystems zu vermitteln und die Entwicklung der letzten sechzehn Jahre zu beleuchten. Sie beantwortet die Frage, welche Hauptmerkmale das ostdeutsche Parteiensystem heute aufweist. Daraus werden Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung gezogen.
Die Einleitung beschreibt die Problemstellung, die Methodik und den Forschungsstand. Der theoretische Teil klärt den Begriff der Partei und des Parteiensystems und operationalisiert die wichtigsten Systemeigenschaften. Im dritten Kapitel werden die ostdeutschen und westdeutschen Parteiensysteme hinsichtlich Format, Fragmentierung, Asymmetrie, Volatilität, Polarisierung und Segmentierung verglichen. Das vierte Kapitel beleuchtet die regionale Differenziertheit des ostdeutschen Parteiensystems und beschreibt die strukturelle Schwäche der ostdeutschen Parteien. Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und zieht einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des ostdeutschen Parteiensystems.
Diese Arbeit befasst sich mit dem ostdeutschen Parteiensystem, den wichtigsten Systemeigenschaften (Format, Fragmentierung, Asymmetrie, Volatilität, Polarisierung, Segmentierung), dem Vergleich zwischen Ost und West und der strukturellen Schwäche der Parteien in den neuen Ländern.
Das ostdeutsche Parteiensystem zeichnet sich durch eine höhere Volatilität (Wählerbewegungen), eine geringere Parteienbindung und eine spezifische Polarisierung im Vergleich zu Westdeutschland aus.
In Ostdeutschland spielten die Nachfolgeparteien der SED (PDS/Die Linke) eine wesentlich stärkere Rolle als im Westen, was zu einer asymmetrischen Parteienlandschaft und anderen Koalitionsmöglichkeiten führte.
Die Parteien in den neuen Bundesländern haben deutlich geringere Mitgliederzahlen und eine schwächere lokale Verankerung, was ihre Verankerung in der Zivilgesellschaft erschwert.
Volatilität beschreibt die Häufigkeit von Wählerwechseln zwischen den Parteien. Im Osten ist diese höher, was Wahlergebnisse schwerer vorhersehbar macht und zu instabileren Parteiensystemen führen kann.
Nein, die Arbeit zeigt auf, dass es auch innerhalb Ostdeutschlands signifikante regionale Unterschiede gibt und das System eher als ausdifferenziert betrachtet werden muss.
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