Bachelorarbeit, 2004
41 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, die Rolle von Kanonliteratur in der Sekundarstufe II zu untersuchen. Im Fokus stehen die Kanondebatte der ZEIT von 1997, die Frage nach dem Verhältnis von Bildung und Kanon sowie die Debatte um den Schulkanon.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Begriffsdefinition „Kanon“ und beleuchtet seine verschiedenen Ausprägungen, angefangen vom theologischen Ursprung bis hin zum literarischen und schulischen Kontext. Im zweiten Kapitel wird die Kanondebatte der ZEIT von 1997 analysiert, wobei der stille Wunsch nach einem Kanon sowie die Kritik an dieser Debatte im Vordergrund stehen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Bildung und Kanon, wobei die Rolle der Bildung in Deutschland sowie die Position von Marcel Reich-Ranicki zum Thema Kanon beleuchtet werden. Das vierte Kapitel widmet sich dem Schulkanon, seiner Geschichte und der aktuellen Debatte um die Auswahl von Kanonliteratur im Unterricht. Das fünfte Kapitel präsentiert eine Umfrage zu Kanonliteratur in der Sekundarstufe II und analysiert die Ergebnisse.
Kanon, Kanondebatte, Literatur, Bildung, Schulkanon, Hochliteratur, Tradition, Ästhetik, gesellschaftliche Relevanz, Interpretation, Distinktionsmerkmal, Identität, empirische Forschung.
Ulrich Greiner, Redakteur der ZEIT, forderte Prominente auf, einen Kanon von nur 5 Werken festzulegen, die ein Abiturient unbedingt gelesen haben muss.
Er bezeichnete die Beschränkung auf 5 Titel als barbarisch und forderte mindestens 20-30 Werke, um den Wert des Abiturs nicht zu mindern.
Der Schulkanon bezieht sich spezifisch auf die im Unterricht behandelte Literatur, während der literarische Kanon allgemein gesellschaftlich relevante Werke umfasst.
Der Kanon dient oft als Distinktionsmerkmal und Identitätsstifter innerhalb des deutschen Bildungssystems.
Dies ist eine zentrale Forschungsfrage der Arbeit, die untersucht, inwiefern gesellschaftliche Relevanz und Ästhetik eine Anpassung des Kanons erfordern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

