Diplomarbeit, 2007
80 Seiten, Note: 1,70
1 Einleitung
1.1 Abgrenzung des Themas
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Allgemeine Grundlagen zu Hedgefonds
2.1 Abgrenzung zu anderen Investments
2.2 Zielgruppe
2.3 Nutzen für die Investoren
2.4 Hedgefonds: Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Anlagemöglichkeiten
2.5 Übliche Risikofaktoren von Hedgefonds
2.5.1 Allgemeine Risiken
2.5.1.1 Hebelrisiko (Leverage Risk)
2.5.1.2 Marktrisiko (Market Risk)
2.5.1.3 Kreditrisiko (Credit Risk)
2.5.1.4 System-, Prozess- und rechtliches Risiko (Systems, Process & Legal Risk)
2.5.1.5 Strukturrisiko (Structure Risk)
2.5.2 Charakteristische Risiken von Hedgefonds
2.5.2.1 Liquiditätsrisiko (Liquidity Risk)
2.5.2.2 Schlüsselpersonenrisiko (Key Person Risk)
2.5.2.3 Modellrisiko (Model Risk) und Mark-to-Market-Risk
2.5.2.4 Operationale Risiken (Operational Risk)
2.5.2.5 Stilrisiken (Style Risks)
2.5.2.6 Reputationsrisiko (Reputational Risk)
2.5.2.7 Größen-, und Konzentrationsrisiko (Size, & Concentration Risk)
2.5.2.8 Eisbergrisiko (Iceberg Risk)
2.5.2.9 Gegenpartei-Risiko (Counter Party Risk)
2.5.2.10 Transparenzrisiko (Transparency Risk)
3 Transparenz und Risiko
3.1 Der Begriff der Transparenz
3.2 Der Begriff der Due Diligence
3.3 Gerne betrachtete Risikomaße
3.3.1 Exposure-Analyse
3.3.2 Standardabweichung bzw. Volatilität
3.3.3 Maximum Drawdown (Maximaler Wertverlust)
3.3.4 Value at Risk
3.3.5 Stress Tests
3.4 Rendite und Risiko
3.4.1 Eindimensional: Net Asset Value (NAV)
3.4.2 Zweidimensional: Sharpe Ratio
3.5 Allgemeine Bemerkung zum Thema Risiko
4 Vergleichbarkeit für Hedgefonds
4.1 Problem der Heterogenität von Hedgefonds-Indizes
4.2 Weitere Verzerrungen oder Biases in den Indexdaten
4.3 Index-Indizes
4.4 Vergleichbarkeit zusammengefasst
5 Die Idee eines standardisierten Basisberichts für Hedgefonds
5.1 Die wichtigsten Daten auf einen Blick
5.2 Selektion der Risikoinformationen für den Basisbericht
5.3 Weitere Daten für den Basisbericht
5.4 Berichtszeitraum und Regelmäßigkeit
6 Betrachtung der verschiedenen Hedgefonds Strategien
6.1 Long / Short Equity
6.1.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.2 Short Biased
6.2.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.3 Global Macro
6.3.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.4 Convertible Arbitrage
6.4.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.5 Event-Driven
6.5.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.6 Emerging Markets
6.6.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.7 Fixed Income (Arbitrage)
6.7.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.8 Market Neutral
6.8.1 Risikostruktur und Besonderheiten
6.9 Kurze Zusammenfassung der Strategien
7 Abschließende Bemerkungen zum Thema Transparenz und Risiko
8 Schlussbetrachtung
9 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Problem der mangelnden Transparenz und Vergleichbarkeit von Hedgefonds aus Sicht der Anleger. Ziel ist es, Instrumente und Wege aufzuzeigen, wie Investoren durch eine strukturierte Risikodarstellung und standardisierte Kennzahlen fundiertere Investmententscheidungen treffen können, ohne dabei den operativen Freiraum der Hedgefonds-Manager unverhältnismäßig einzuschränken.
1 Einleitung
Hedgefonds geraten zunehmend in den Fokus öffentlichen Interesses. Während die eine Seite die angeblich marktneutrale und risikooptimierte Rendite dieser Anlagemöglichkeit lobt, kritisiert die Gegenseite die mangelnde Transparenz und die Gefahren für den Kapitalmarkt, die von den Hedgefonds ausgehen würden. Gerade Investoren, die in der Vergangenheit in den falschen Hedgefonds angelegt haben, prangern gerne die absolute Undurchsichtigkeit und das überzogene Risiko dieser Fonds an.
Die Befürworter von Hedgefonds weisen auf den hohen Diversifizierungsnutzen für ein gegebenes Gesamtportfolio hin: die oft betonte geringe oder gar nicht vorhandene Korrelation mit den traditionellen Investments bringe Stabilität in jedes Depot. Die Gegner der Hedgefonds hingegen bemängeln die Intransparenz der Anlageprozesse innerhalb dieser Fonds und warnen vor nicht kalkulierbaren Risiken. Die Fonds werden oft als finanzielle „Black Box“ bezeichnet; Der Anleger investiert in einen Hedgefonds, kommt eventuell Jahre lang nicht an sein Geld, und am Ende der Investitionsperiode steht dann entweder ein enormer Profit oder ein Totalverlust, wobei sich weder das Eine noch das Andere erklären oder nachvollziehen lassen würde.
Ein Problem der Hedgefonds ist ihre Intransparenz. Diese liegt zum einen in teilweise komplexen Handelsstrategien begründet, die nur ein Finanzmathematiker entschlüsseln könnte. Zum anderen geben sich Hedgefonds gerne bedeckt, weil sie fürchten, durch Offenlegungen sensibler Daten, einen Wissensvorsprung vor anderen Marktteilnehmern einzubüßen. Ein weiterer Grund für Intransparenzen könnte darin liegen, dass die Manager nicht genau wissen, welche Daten oder Informationen die Investoren wünschen. Das Problem der fehlenden Transparenz soll in dieser Arbeit näher untersucht werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um Hedgefonds, die zwischen dem Versprechen auf risikooptimierte Diversifikation und der Kritik an mangelnder Transparenz („Black Box“) schwankt.
2 Allgemeine Grundlagen zu Hedgefonds: Dieses Kapitel definiert Hedgefonds als treuhänderische Vermögenspools und erläutert ihre Charakteristika sowie die grundlegenden, teils spezifischen Risikofaktoren.
3 Transparenz und Risiko: Hier wird der Fokus auf die Risikotransparenz gelegt und wesentliche Kennzahlen wie Exposure, Volatilität und Value at Risk sowie die Bedeutung der Due Diligence eingeführt.
4 Vergleichbarkeit für Hedgefonds: Das Kapitel analysiert die Problematik bei der Nutzung von Hedgefonds-Indizes aufgrund von Datenverzerrungen (Biases) und diskutiert Möglichkeiten der Benchmarking-Optimierung.
5 Die Idee eines standardisierten Basisberichts für Hedgefonds: Es wird ein Konzept für einen kompakten Basisbericht vorgestellt, der als Informationsgrundlage dienen soll, ohne dabei sensible Strategiedaten preiszugeben.
6 Betrachtung der verschiedenen Hedgefonds Strategien: Eine detaillierte Untersuchung der acht Kernstrategien, ihrer spezifischen Risikostrukturen und ihrer Eignung zur Portfolio-Diversifikation.
7 Abschließende Bemerkungen zum Thema Transparenz und Risiko: Die Schlussbemerkungen betonen, dass qualitative Analysen dort essenziell sind, wo rein quantitative Daten nicht ausreichen oder nicht verfügbar sind.
8 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass Transparenz ein entscheidender Faktor für das Vertrauen der Investoren ist, wobei eine wohl dosierte Informationskultur allen Beteiligten zugutekommt.
9 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung blickt auf die erarbeiteten Modelle zur Transparenzsteigerung zurück und betont die Bedeutung von Selbstregulierung und adäquatem Risikomanagement.
Hedgefonds, Risikotransparenz, Due Diligence, Portfoliodiversifikation, Anlagestrategien, Risikomanagement, Volatilität, Sharpe Ratio, Hedgefonds-Indizes, Leverage, Short Selling, Basisbericht, Performance, Korrelation, Anlegerschutz
Die Arbeit befasst sich mit der Intransparenz und der schwierigen Vergleichbarkeit von Hedgefonds und entwickelt Wege, wie durch standardisierte Instrumente (einen "Basisbericht") eine höhere Transparenz für Investoren geschaffen werden kann.
Die Arbeit deckt die Definition von Hedgefonds, die systematische Darstellung von Risikofaktoren, die Analyse von Benchmark-Problematiken sowie die spezifischen Merkmale verschiedener Hedgefonds-Strategien ab.
Ziel ist es, dem Investor Hilfsmittel an die Hand zu geben, um das Rendite-Risiko-Profil von Hedgefonds besser einschätzen und diese effektiv in bestehende Portfolios integrieren zu können.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur und Studien basiert, ergänzt durch die Erarbeitung von praktischen Modellen zur Risikodarstellung und Kategorisierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Transparenz und Risiko, die Kritik an bestehenden Indizes sowie eine detaillierte Einzelbetrachtung der acht wichtigsten Hedgefonds-Strategien hinsichtlich ihrer spezifischen Risikoprofile.
Kernbegriffe sind insbesondere Risikotransparenz, Due Diligence, Basisbericht, Diversifikation sowie die verschiedenen Strategietypen wie Long/Short Equity oder Global Macro.
Sie betont die Eigenverantwortung des Investors. Trotz verbesserter Informationsmöglichkeiten durch Basisberichte soll der Anleger den Prüfungsprozess für sein Investment selbst aktiv durchführen.
Der Autor warnt vor einer Überregulierung durch Behörden, da dies zu hoher Bürokratie führen und die Flexibilität sowie die Vorteile der Hedgefonds-Strategien einschränken könnte.
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