Examensarbeit, 2007
34 Seiten, Note: 1
1. Unterrichtssequenz
1.1. Rahmenbedingungen
1.2. Inhalte des Tertials
1.3. Erwartungen des Lehrers
1.4. Erwartungen der Schüler
2. Warum habe ich dieses Thema gewählt?
2.1. Musikpädagogische Begründung
3. Reflexion der Unterrichtseinheit
3.1. Fragebogen 2
3.2. Persönliche Reflexionsschleife
3.3. Ausblick
Die Arbeit untersucht ein musikalisches Unterrichtsvorhaben mit dem Titel „Du und deine Stimme“, das darauf abzielt, durch praktisches Musizieren, Stimmbildung und musiktheoretische Grundlagen die Persönlichkeitsentwicklung von Hauptschülern der Klassen 7 bis 9 zu fördern und deren Selbstbewusstsein zu stärken.
2.1. Musikpädagogische Begründung
Musik hat verschiedene Funktionen. Sie bewirkt Dinge im Menschen. Paul Riggenbach hat dies in umfassenden Studien untersucht. Auf ihn möchte ich mich im folgenden Absatz beziehen und die wichtigsten Funktionen der Musik, welche einen Teil meiner musikpädagogischen Begründung darstellen, erläutern.
Musik dient der Mitteilung von Gefühlen, sie kann zwischenmenschliche Beziehungen klären und man kann sich, über die Sprache hinausgehend, durch die Musik über Gefühle verständigen.
Musik beeinflusst Gefühle. Sie kann sie verstärken, aber auch zur Projektion oder Abreaktion von Gefühlen und Stimmungen genutzt werden. So reguliert sie Stress und dient der Entspannung.
Musik beeinflusst die Bereitschaft zu handeln, indem sie die Bewegung und so auch den Geist und die Stimmung aktiviert.
Da Musik auch eine gesellschaftskritische Funktion hat, kann sie Anlass zur intellektuellen Auseinandersetzung sein.
Manche Menschen versuchen mit Musik ihre Probleme zu verdrängen und dem Alltag zu entfliehen. So kann das Leben durch Musik hören lebenswerter erscheinen und den Realitätsbezug der Menschen beeinflussen.
Sie hat Anteile an der Ausbildung der Identität. Durch aktives Musizieren, aber auch durch eigenbestimmtes Rezipieren kann Musik zur Selbstverwirklichung beisteuern. So kann sie zum Lebensgefühl und zur Lebenseinstellung beitragen.
Die einfachste Funktion der Musik ist die Unterhaltung. Sie unterstützt das Feiern, Spaß- und Freudeempfinden.
1. Unterrichtssequenz: Dieses Kapitel erläutert die organisatorischen Rahmenbedingungen des Tertialangebots, die inhaltliche Planung sowie die Erwartungshaltungen von Lehrkraft und Schülerschaft.
2. Warum habe ich dieses Thema gewählt?: Hier erfolgt die musikpädagogische Herleitung des Themas basierend auf dem Bildungsplan sowie die Begründung durch die zentralen Funktionen von Musik für den Menschen.
3. Reflexion der Unterrichtseinheit: Das Kapitel reflektiert den Verlauf des Unterrichts anhand von Fragebogenauswertungen, einer persönlichen Reflexionsschleife sowie einem Ausblick auf künftige Projekte.
Hauptschule, Musikunterricht, Stimmbildung, Persönlichkeitsförderung, Chorarbeit, Motivation, Musikpädagogik, Tertialangebot, Selbstbewusstsein, Gesang, Notenlehre, Reflexion, Evaluation, Lernmotivation.
Die Arbeit dokumentiert ein musikalisches Unterrichtsvorhaben für Hauptschüler der Klassen 7 bis 9, das sich auf den Bereich Stimme und Gesang konzentriert.
Zu den Kernbereichen gehören Anatomie der Stimme, richtige Atemtechnik, Stimmregister, allgemeine Notenlehre sowie die praktische Erarbeitung von Liedern im Chor.
Das Hauptziel ist die Förderung der Persönlichkeit und die Stärkung des Selbstbewusstseins der Schüler durch die bewusste Wahrnehmung und den Einsatz der eigenen Stimme.
Die Autorin nutzt zur Ist-Bestimmung und Reflexion Fragebögen sowie ein Modell zur Lernmotivation nach Schiefele und stützt sich didaktisch auf Konzepte zur Musikpädagogik.
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Gestaltung des Tertials, die pädagogische Begründung der Themenwahl und die kritische Reflexion des Unterrichtsverlaufs.
Wichtige Begriffe sind Stimmbildung, Musikpädagogik, Hauptschule, Motivation, Persönlichkeitsförderung und Chorarbeit.
Die Schüler fühlten sich durch die Berücksichtigung von mündlicher Leistung und Ordnerführung persönlicher bewertet als in rein theoretischen Fächern, zeigten sich jedoch teils überrascht über die Korrektheit der Benotung.
Die Keyboardbegleitung diente als Unterstützung bei der Liedarbeit. Die Autorin reflektiert kritisch, dass die fehlende Anschlagsdynamik der Keyboards im Vergleich zu einem Klavier eine technische Herausforderung darstellte.
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