Diplomarbeit, 2007
100 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit untersucht den Einfluss der EU-Regulierung auf die Kommunikationspolitik, insbesondere im Bereich der vergleichenden Werbung. Ziel ist es, die Auswirkungen der EU-Richtlinie 97/55/EG auf die Werbepraxis, sowohl aus Sicht der Werbetreibenden als auch aus Sicht der Verbraucher, zu analysieren.
Das erste Kapitel beleuchtet die Problemstellung der Arbeit und stellt den Aufbau dar. Kapitel 2 führt in die Themengebiete Kommunikationspolitik und vergleichende Werbung ein. Dabei werden Definitionen, Erscheinungsformen, Ziele und die Abgrenzung zu anderen Werbeformen erläutert. Die Diskussion über Werberestriktionen und vergleichende Werbung im Kapitel 3 bildet den Übergang zur EU-Regulierung. Kapitel 3 analysiert die EU-Zuständigkeiten und die Entstehung der Richtlinie 97/55/EG. Der Regulierungsbedarf aus Sicht Deutschlands und der EU wird ebenfalls beleuchtet. Kapitel 4 untersucht die Auswirkungen der Werberegulierung auf die Werbepraxis und analysiert die Perspektiven der Werbeindustrie und der Verbraucher.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der EU-Regulierung der vergleichenden Werbung. Die zentralen Themen sind die EU-Richtlinie 97/55/EG, Kommunikationspolitik, Werbepraxis, Werbetreibende, Verbraucher, Gestaltungsmöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen.
Sie harmonisiert die Regeln für vergleichende Werbung in Europa und lässt diese unter bestimmten Zulässigkeitskriterien ausdrücklich zu.
Vor der Richtlinie war vergleichende Werbung in Deutschland grundsätzlich unzulässig; die neue Rechtslage erlaubt sie nun unter Einhaltung fairer Wettbewerbsregeln.
Die Werbung darf nicht irreführend sein, muss objektiv nachprüfbare Merkmale vergleichen und darf Mitbewerber nicht herabsetzen oder deren Ruf ausnutzen.
Verbraucher profitieren von mehr Markttransparenz, jedoch besteht die Gefahr von Verwirrung oder einer geringeren Glaubwürdigkeit, wenn Vergleiche zu aggressiv wirken.
Gegner befürchten „Werbeschlachten“, Imageschäden für Marken und eine Zunahme von Rechtsstreitigkeiten zwischen Konkurrenten.
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