Diplomarbeit, 2006
82 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Grundelemente der Kommunikation
2.2 Definition Integrierte Kommunikation
2.3 Definition Cross Media
3. Integrierte Kommunikation
3.1 Formen der Integrierten Kommunikation
3.1.1 Inhaltliche Integration
3.1.2 Formale Integration
3.1.3 Zeitliche Integration
3.2 Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz
3.3 Managementprozess der Integrierten Kommunikation
3.3.1 Planung
3.3.2 Konzeption
3.3.3 Barrieren der Integrierten Kommunikation
3.3.4 Erfolgskontrolle
3.4 Entwicklungsstand in den Unternehmen
3.5 Unternehmen versus Agenturen
4. Crossmedia
4.1 Die crossmediale Kampagne
4.2 Planung der Cross Media Kampagne
4.3 Vorteile der Cross Media
4.4 Ein Beispiel für zwei Cross Media Instrumente
5. Der Cross Media Mix
5.1 Umsetzung und Budgetverteilung in den Unternehmen
5.2 Die Stärken der einzelnen Kommunikationsinstrumente
5.3 Erfolgskontrolle der Cross Media Kampagnen
5.4 Studien zur Messung der Crossmediawirkung
5.5 Erfolgsfaktoren und Vorteile des Cross Media Mix
6. Die Ausweitung des Cross Media Mix
6.1 Neue Werbeformen
6.2 Einsatz neuer Werbeformen in den Unternehmen
6.3 Die Zukunft der klassischen Medien
7. Kritische Betrachtung und Fazit
7.1 Kritische Betrachtung
7.2 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Begriff der Integrierten Kommunikation (IK) sowie das Konzept Cross Media theoretisch abzugrenzen, ihre Einordnung in die Unternehmenskommunikation vorzunehmen und Möglichkeiten zur erfolgreichen Umsetzung sowie Messung dieser Ansätze aufzuzeigen, um den Herausforderungen der Erfolgskontrolle zu begegnen.
3.3.3 Barrieren der Integrierten Kommunikation
Trotz aller Vorteile, die eine IK mit sich bringt, haben viele Unternehmen Probleme mit der Umsetzung, auch wenn es mittlerweile unterstützende Literatur und konkrete Anweisungen zur erfolgreichen Durchführung einer IK gibt. Es werden keine Konsequenzen gezogen, um eine IK planerisch, organisatorisch und personell zu ermöglichen. IK wird nicht als Managementaufgabe erkannt. (Vgl. Bruhn, M., 2005, S. 115)
Einer schwedischen Studie zur Folge, gewinnt die strategische Planung der Kommunikation der taktischen gegenüber an Bedeutung. Diese Erkenntnis fehlt in vielen Firmen allerdings noch. Holm (2003) ist der Meinung, dass es eine Änderung in der Marketinglehre geben sollte, um schneller von der taktischen zur strategischen Planung übergehen zu können. „ A study of leading Swedish schools and institutes in the fields of management shows that approximately only 3 percent of total time is devoted to communication theory and methodology. The study also shows that the education programs of the leading marketing communications schools contain less than 10 percent of leadership and strategic management while more 90 percent is aimed at communication theory, various techniques, advertising, art, copy and account executive training.” (Holm, O., 2003, S.32)
Bruhn, M., (2005), S.116ff, teilt die Barrieren in die Bereiche inhaltlich- konzeptionell, organisatorisch-strukturell und personell-kulturell ein.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2. Begriffliche Grundlagen: Hier werden die wesentlichen Kommunikationselemente definiert und die Begriffe Integrierte Kommunikation sowie Cross Media inhaltlich abgegrenzt.
3. Integrierte Kommunikation: Dieses Kapitel behandelt die Formen, den Managementprozess, die Barrieren sowie den Entwicklungsstand der Integrierten Kommunikation in der Praxis.
4. Crossmedia: Hier werden die Planung crossmedialer Kampagnen, deren Vorteile sowie Anwendungsbeispiele näher beleuchtet.
5. Der Cross Media Mix: Dieses Kapitel analysiert die Budgetverteilung, die Stärken einzelner Instrumente sowie Studien zur Messung der Crossmediawirkung und Erfolgskontrolle.
6. Die Ausweitung des Cross Media Mix: Hier werden neue Werbeformen wie Mobile Marketing und Guerilla Marketing sowie die Zukunft klassischer Medien diskutiert.
7. Kritische Betrachtung und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit kritisch und fasst die Erkenntnisse zusammen.
Integrierte Kommunikation, Cross Media, Marketing, Erfolgskontrolle, Media Mix, Kommunikationsmanagement, Kommunikationsinstrumente, Kampagnenplanung, Werbewirkung, Mobile Marketing, Guerilla Marketing, Markenschema, Synergieeffekte, Markenführung, Budgetverteilung.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung der Integrierten Kommunikation sowie Cross Media Kampagnen, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen der Erfolgskontrolle.
Zentrale Themen sind die Definition und Planung von Integrierter Kommunikation, der Managementprozess, die Barrieren bei der Umsetzung, verschiedene Instrumente im Cross Media Mix sowie die Analyse aktueller Studien zur Werbewirkung.
Das Ziel ist es, den Begriff der Integrierten Kommunikation abzugrenzen, Möglichkeiten der erfolgreichen Durchführung aufzuzeigen und Lösungsansätze für die schwierige Messung des Erfolgs integrierter Maßnahmen zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung verschiedener Fachstudien sowie der Untersuchung von praktischen Beispielen aus der Kommunikationsbranche.
Der Hauptteil widmet sich dem Managementprozess der IK, der Planung von crossmedialen Kampagnen, einer Analyse von Studien zur Crossmediawirkung sowie der Ausweitung des Media Mix durch neue Werbeformen.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Integrierte Kommunikation, Cross Media, Erfolgskontrolle, Wirkungssynergien, Kommunikationsinstrumente und Media Mix.
Barrieren, die in inhaltlich-konzeptionelle, organisatorisch-strukturelle und personell-kulturelle Bereiche unterteilt werden, behindern oft die erfolgreiche Implementierung und führen dazu, dass IK nicht als zentrale Managementaufgabe erkannt wird.
Die Erfolgskontrolle ist komplex, da die Zuordnung von Wirkungen auf einzelne Instrumente innerhalb einer integrierten Kampagne aufgrund von Wirkungsinterdependenzen und fehlenden standardisierten Messgrößen methodisch schwierig ist.
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