Diplomarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise
1.2 Abgrenzung des Untersuchungsgebietes
2. Theoretische Grundlagen des internationalen Handels
2.1 Kurzübersicht über die Außenhandelstheorien
2.1.1 Das Ricardo-Modell
2.1.2 Das Heckscher-Ohlin-Modell
2.1.3 Die neue Handelstheorie
2.2 Die Rolle der Industrie- und Außenhandelspolitik
3. China´s Wachstumsmotor: Der Außenhandel
3.1 Von den Nachbarn lernen: Das ostasiatische Wirtschaftswunder
3.1.1 Länderspezifische Merkmale und Entwicklungskonzepte der schnell wachsenden asiatischen Volkswirtschaften
3.1.2 Die Erfolgsgeschichte Japans
3.1.3 Die exportorientierte Industrialisierung Südkoreas
3.2 Erfolg der Reform- und Öffnungspolitik Chinas
3.3 Kontroversen über die chinesische Außenhandelspolitik
3.3.1 Exportorientierte Industrialisierung
3.3.2 Export- und Importbasierte Wachstumsstrategie
3.3.3 Die Rolle des Staates
3.4 Vergleichende Kurzanalyse des chinesischen Modells mit anderen asiatischen Volkswirtschaften
4. Die Branchenstrukturen des chinesischen Außenhandels
4.1 Erklärungsansatz zu Strukturwandel und Wachstum: Die Drei-Sektoren Hypothese
4.2 Analyse der Strukturentwicklung des chinesischen Außenhandels
4.2.1 Ergebnisse der nationalen Industrialisierungsbemühungen als Ausgangsbasis der Exportorientierung
4.2.2 Sektorale Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung im Außenhandel
4.2.3 Besonderheiten vor dem Hintergrund des globalisierten und hochtechnologischen Zeitalters
4.3 Analyse der Entwicklung der ausgewählten Branchen
4.3.1 Steigender Import der landwirtschaftlichen Güter sowie wachsende Einfuhr von Rohstoffen und Energieträgern
4.3.2 Komparative Kostenvorteile in arbeitsintensiven Fertigungsbranchen
4.3.3 Kapital- und technologieintensive Produktion für den Export: Der Einfluss der ausländischen Direktinvestitionen
5. Prognose zur Entwicklung der Branchenstruktur des chinesischen Außenhandels
5.1 Methodische Ansätze und Vorgehensweise
5.2 Generelle Annahmen für beide Szenarien
5.3 Szenario 1: Szenario der graduellen Entwicklungsstrategie ohne exogene Schocks
5.3.1 Weitere Annahmen
5.3.2 Ergebnis Szenario 1: Künftige Situation der Branchenstruktur des chinesischen Außenhandels
5.4 Szenario 2: Szenario des radikalen Wandels der chinesischen Währungspolitik
5.4.1 Weitere Annahmen
5.4.2 Ergebnis Szenario 2: Künftige Situation der Branchenstruktur des chinesischen Außenhandels
6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert den Strukturwandel des chinesischen Außenhandels vor dem Hintergrund der Erfahrungen schnell wachsender asiatischer Volkswirtschaften. Das Ziel ist es, die Entwicklung der Branchenstruktur empirisch systematisch zu erfassen, Ursachen zu analysieren und eine fundierte Prognose für die nächsten 20 Jahre zu erstellen, wobei der Fokus auf ausgewählten Branchen liegt.
1.1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise
Die Volksrepublik China hat in den letzten Jahrzehnten durch grundlegende Reformen die Transformation von einer Zentralverwaltungswirtschaft zur Marktwirtschaft stets vorangetrieben und unumkehrbar gemacht. Mit Wachstumsraten von durchschnittlich nahezu 10% hat sich die Volkswirtschaft erstaunlich positiv entwickelt. China öffnet sich kontinuierlich den internationalen Märkten und sein Außenhandel wächst mit einem rasanten Tempo. Im Zuge der Öffnungs- und Reformpolitik hat China bisher erfolgreich umfangreiche Auslandsinvestitionen sowie Technologien und Managementwissen ins Land geholt. Dank der Kombination aus einer massiven Investition in die Infrastruktur und einem fast unerschöpflichen Angebot an billigen Arbeitskräften hat China sich zu einem außerordentlich wettbewerbsfähigen Produktionsstandort internationaler Unternehmen entwickelt.
Bei einer näheren Betrachtung des chinesischen Wirtschaftswunders ist unschwer festzustellen, dass das chinesische Wachstumsmodell keinesfalls eine bahnbrechende Neuerfindung in der Industrialisierungsgeschichte darstellt. Vielmehr existieren bereits ähnliche Entwicklungsmuster exportorientierter Industrialisierung gerade in den Nachbarländern Chinas, welche von Mitte der 1960er Jahre an diesen Weg beschritten haben.
1. Einleitung: Beschreibt die Transformation Chinas zur Marktwirtschaft und definiert die Aufgabenstellung sowie den Untersuchungsrahmen der Analyse.
2. Theoretische Grundlagen des internationalen Handels: Erläutert klassische und moderne Außenhandelstheorien und deren Relevanz für das Verständnis der wirtschaftlichen Aufholprozesse.
3. China´s Wachstumsmotor: Der Außenhandel: Analysiert den Erfolg Chinas und den Vorbildcharakter anderer asiatischer Staaten sowie die Rolle der staatlichen Steuerung.
4. Die Branchenstrukturen des chinesischen Außenhandels: Untersucht den tatsächlichen Strukturwandel innerhalb der chinesischen Industrie und Außenhandelsbranchen unter Einbeziehung statistischer Daten.
5. Prognose zur Entwicklung der Branchenstruktur des chinesischen Außenhandels: Entwickelt zwei Szenarien für die künftige Branchenentwicklung unter verschiedenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.
6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Bewertet die Ergebnisse der Analyse und leitet Erkenntnisse für den künftigen Transformationsprozess Chinas ab.
China, Außenhandel, Branchenstruktur, Wirtschaftswachstum, Exportorientierung, Industrialisierung, Strukturwandel, Direktinvestitionen, Welthandel, Prognose, Technologiegehalt, Ressourcen, Wettbewerbsfähigkeit, Marktliberalisierung, Asienkrise
Die Arbeit untersucht den Strukturwandel des chinesischen Außenhandels und prognostiziert dessen Entwicklung in den kommenden 20 Jahren, basierend auf historischen Vergleichswerten asiatischer Schwellenländer.
Im Zentrum stehen die exportorientierte Industrialisierung, die Rolle ausländischer Direktinvestitionen, der Technologietransfer sowie die staatliche Steuerung der Branchenentwicklung.
Das Ziel ist eine deskriptive, auf empirischen Indizien basierende Prognose der zukünftigen Branchenstruktur des chinesischen Außenhandels zu erstellen.
Die Arbeit nutzt die Szenario-Technik, um auf Basis der Analyse historischer Daten und ökonomischer Theorien künftige Entwicklungspfade zu explorieren.
Der Hauptteil analysiert das Wachstumsmodell Chinas, vergleicht es mit asiatischen Nachbarn (SWAVs), untersucht die Sektorverschiebungen und beleuchtet die Abhängigkeit von Importen bei Rohstoffen und High-Tech-Komponenten.
Wesentliche Begriffe sind Außenhandel, Strukturwandel, Exportorientierung, Technologietransfer, Wettbewerbsfähigkeit und Prognose.
Diese Länder dienen als Referenzmodelle für exportorientierte Industrialisierungsprozesse, aus deren Erfahrungen China lernen kann, um eigene Entwicklungspfade besser zu planen.
Der Autor sieht diese als wesentlichen Reformmotor für den Technologietransfer, weist aber darauf hin, dass die Profitabilität und eigenständige High-Tech-Produktionsfähigkeit heimischer Firmen hinter den Exportmengen zurückbleibt.
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