Diplomarbeit, 2005
70 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. EINFÜHRUNG IN DAS THEMA
1.2. GANG DER ARBEIT
2. GESCHÄFTSPOLITISCHE BEDEUTUNG
2.1. KUNDENZUFRIEDENHEIT UND KUNDENBESCHWERDEN
2.2. VERHALTENSWEISEN UNZUFRIEDENER KUNDEN
2.3. ZIELSETZUNGEN EINES BESCHWERDEMANAGEMENTS
3. DIE ZWEI SÄULEN DES BESCHWERDEMANAGEMENTS
3.1. DAS BANKINTERNE BESCHWERDEMANAGEMENT
3.1.1. Einrichtung von Beschwerdewegen
3.1.2. Beschwerdereaktion
3.1.2.1. Analyse der Ausgangssituation
3.1.2.2. Regelung der organisatorischen Zuständigkeit für die Beschwerdebearbeitung
3.1.2.3. Regelung einer kundenorientierten Bearbeitung
3.1.2.3.1. Verhaltensweisen und Erwartungen reklamierender Kunden
3.1.2.3.2. Formulierung von Beschwerdestandards
3.1.2.4. Die einzelnen Phasen der Beschwerdebearbeitung
3.1.2.4.1. Beschwerdeannahme
3.1.2.4.2. Beschwerdebearbeitung
3.1.2.4.3. Kundenbenachrichtigung
3.1.2.5. EDV-gestützte Beschwerdebearbeitung und –verwaltung
3.1.3. Beschwerdeanalyse
3.1.4. Sensibilisierung der Mitarbeiter und Führungskräfte
3.2. DAS VERFAHREN DER AUßERGERICHTLICHEN SCHLICHTUNG VON KUNDENBESCHWERDEN IM BEREICH DER DEUTSCHEN GENOSSENSCHAFTLICHEN BANKENGRUPPE
3.2.1. Grundzüge und Grundkonzeption des Verfahrens
3.2.2. Verfahrensordnung
3.2.3. Geltungs- und Anwendungsbereich des Verfahrens
3.2.4. Organisationsform des Schlichtungsverfahrens
3.2.4.1. Kundenbeschwerdestelle beim BVR
3.2.4.2. Ombudsmann
3.2.5. Verfahrensablauf
3.2.5.1. Vorprüfungsverfahren
3.2.5.2. Schlichtungsverfahren
3.2.5.2.1. Prüfung der Zulässigkeit
3.2.5.2.2. Einholen und Weiterleiten von Stellungnahmen der Parteien
3.2.5.2.3. Schlichtungsvorschlag durch den Ombudsmann
3.2.5.2.4. Bindungswirkung des Schlichtungsvorschlages
3.2.6. Kostenregelung
3.2.7. Vertraulichkeit der Beschwerden und Bankgeheimnis
4. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUßBETRACHTUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz eines effektiven internen und externen Beschwerdemanagements als Instrument zur Steigerung der Kundenorientierung und Kundenbindung innerhalb der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken darzulegen und die praktische Umsetzung zu erläutern.
Der Kunde schweigt
Nur weil ein Kunde sich nicht beschwert, muss er nicht zwangsläufig zufrieden sein. Für viele Kunden sind die mit der Beschwerde verbundenen Kosten (Zeit, Telefon- bzw. Portokosten) und Unbequemlichkeiten (z.B. Ärger, Auflösung und Neueinrichtung eines Bankkontos) zu hoch oder es ist ihnen grundsätzlich unangenehm zu reklamieren. Auch die Auffassung, dass ihre Meinung nicht zähle und die Bank nur wegen ihnen ohnehin keine Änderungen vollziehe, spielt eine Rolle. Die negativen Erfahrungen des Kunden bleiben jedoch lange Zeit in dessen Gedächtnis und spielen damit eine wichtige Rolle im Urteil des Kunden über seine Bank. Macht der Kunde wiederholt Negativerfahrungen, kann dies zur Abwanderung und Wechsel der Bankverbindung des Kunden führen. Ein Großteil der Kunden, die sich auf diese Art verhalten, wechselt früher oder später ihre Bankverbindung. Die Bank kann wenig tun, um die Störung der Kundenbeziehung zu beseitigen, da der Kunde die Unzufriedenheit nicht offen zum Ausdruck bringt und sie daher kaum erkennbar ist.
1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die strategische Notwendigkeit der Kundenbindung im Bankensektor ein und erläutert die Bedeutung eines professionellen Beschwerdemanagements als Instrument zur Konfliktlösung.
2. GESCHÄFTSPOLITISCHE BEDEUTUNG: Hier werden der Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Beschwerden sowie die unterschiedlichen Verhaltensweisen unzufriedener Kunden beleuchtet und die Ziele eines aktiven Managements definiert.
3. DIE ZWEI SÄULEN DES BESCHWERDEMANAGEMENTS: Das umfangreiche Kernkapitel beschreibt detailliert die operative Umsetzung des bankinternen Beschwerdemanagements sowie das außergerichtliche Schlichtungsverfahren durch den Ombudsmann.
4. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUßBETRACHTUNG: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Beschwerdemanagement als ein dauerhaftes Instrument der Kundenbindung und Qualitätssteigerung im Unternehmen zu etablieren.
Beschwerdemanagement, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Banken, Genossenschaftsbanken, Ombudsmannverfahren, Reklamation, Beschwerdeanalyse, Qualitätsmanagement, Serviceorientierung, Kundenbeziehung, Schlichtungsverfahren, Konfliktlösung, Bankgeheimnis, Prozessoptimierung.
Die Arbeit untersucht das Beschwerdemanagement innerhalb der deutschen genossenschaftlichen Bankengruppe und betrachtet dieses als essenzielles Instrument zur Kundenbindung und Qualitätssteigerung.
Im Fokus stehen das bankinterne Beschwerdemanagement, die Analyse von Kundenreaktionen, die psychologischen Aspekte reklamierender Kunden sowie das außergerichtliche Ombudsmannverfahren.
Das Ziel ist es, die Bedeutung sowohl interner als auch externer Beschwerdeverfahren aufzuzeigen und Strategien zu formulieren, um die Kundenbindung durch professionellen Umgang mit Beschwerden zu festigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung empirischer Studien zum Beschwerdeverhalten sowie der Analyse der regulatorischen Rahmenbedingungen des Schlichtungsverfahrens der Genossenschaftsbanken.
Der Hauptteil gliedert sich in die bankinterne Bearbeitung – von der Annahme bis zur EDV-gestützten Verwaltung – und die außergerichtliche Schlichtung, inklusive der Organisationsstruktur und Verfahrensordnung.
Zu den prägenden Begriffen zählen Beschwerdemanagement, Kundenbindung, Ombudsmannverfahren, Qualitätsmanagement und genossenschaftliche Bankengruppe.
Ohne eine entsprechende Grundhaltung der Mitarbeiter und Führungskräfte wird das Beschwerdemanagement nicht als Chance zur Verbesserung wahrgenommen, sondern als bloße Kontrollanweisung, was den Erfolg des Konzepts gefährden würde.
Es dient als ergänzende, kostenlose und risikofreie Serviceleistung, wenn eine einvernehmliche Klärung direkt zwischen Kunde und Bank nicht erreicht werden konnte oder das Vertrauensverhältnis stark belastet ist.
Sowohl der Ombudsmann als auch die Mitarbeiter der Kundenbeschwerdestelle des BVR sind gegenüber Dritten streng zur Verschwiegenheit verpflichtet, wodurch der Schutz des Bankgeheimnisses gewährleistet ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

