Diplomarbeit, 2005
112 Seiten, Note: 1,8
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Herausforderungen, vor denen die SPD im Kontext des Wandels von Parteien im 21. Jahrhundert steht. Sie untersucht die Reform- und Strategiefähigkeit der SPD, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung ihrer Mitglieder und die Folgen sinkender Mitgliederzahlen.
Das erste Kapitel dient als Einleitung und bietet einen Überblick über die Relevanz des Themas sowie die persönliche Motivation des Autors. Im zweiten Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zur Typologisierung von Parteien und den Problemen, die sie in Europa aktuell erleben, dargestellt. Dabei werden die Ursachen für den Rückgang der Parteiidentifikation und der Mitgliederzahlen näher beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich speziell der SPD und analysiert die besondere Bedeutung der Mitglieder für die Partei sowie die Folgen der sinkenden Mitgliederzahlen. In diesem Zusammenhang werden die Erwartungen an die Mitglieder, die Multiplikatorfunktion, die Parteiarbeit und die Rolle als Ressourcenpool für Parteiämter und Mandate untersucht. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Organisationsreformen, die die SPD in den letzten zwanzig Jahren durchgeführt hat, um die Herausforderungen durch sinkende Mitgliederzahlen zu bewältigen. Es werden die Ansätze, Erfolge, Misserfolge und weitere Aussichten der Parteireformen beleuchtet.
Volkspartei, SPD, Mitgliederpartei, Parteireform, Strategiefähigkeit, Parteiidentifikation, Wahlbeteiligung, Mitgliederentwicklung, Organisation, Finanzierungsquellen, Multiplikatorfunktion, Professionalisierung, Etatisierung, Medialisierung, Personalisierung.
Journalisten und Forscher bejahen dies oft aufgrund sinkender Mitgliederzahlen und Wahlbeteiligungen; der Autor analysiert dies differenziert als schwierige Herausforderung.
Sie dienen als Finanzierungsquelle, Multiplikatoren in der Öffentlichkeit, kostenlose Arbeitskräfte im Wahlkampf und als Pool für Parteiämter.
Es führt zu einer stärkeren Etatisierung (Abhängigkeit von Staatsgeldern), Professionalisierung, Medialisierung und potenziellen Personalproblemen.
Untersucht werden Konzepte wie „SPD 2000“, „Demokratie braucht Partei“ und die Ansätze unter Peter Glotz.
Ein von Otto Kirchheimer geprägter Begriff für Volksparteien, die versuchen, Wähler aus allen gesellschaftlichen Schichten anzusprechen.
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