Diplomarbeit, 2007
136 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Problemstellung
2. Prozessoptimierung und Lean Production
2.1 BEGRIFFSKLÄRUNG PROZESSOPTIMIERUNG
2.2 LEAN PRODUCTION
2.2.1 ERSTES PRINZIP: SPEZIFIKATION DES WERTES
2.2.2 ZWEITES PRINZIP: IDENTIFIKATION DES WERTSCHÖPFUNGSSTROMS
2.2.3 DRITTES PRINZIP: REALISIERUNG DES FLIEßPRINZIPS
2.2.4 VIERTES PRINZIP: UMSETZUNG DES PULLPRINZIPS
2.2.5 FÜNFTES PRINZIP: PERFEKTION
3. Prozessoptimierung mit der Wertstrommethode
3.1 GRUNDLAGEN DER WERTSTROMMETHODE
3.2 WERTSTROMAUFNAHME
3.2.1 AUSWAHL DER PRODUKTFAMILIE
3.2.2 ERSTELLUNG DES WERTSTROMDIAGRAMMS
3.2.3 KENNGRÖßEN DER WERTSTROMAUFNAHME
3.2.4 IDENTIFIKATION VON VERSCHWENDUNG
3.3 WERTSTROMDESIGN
3.3.1 IDEALMODELL DER SCHLANKEN PRODUKTION
3.3.1.1 Kundentaktzeit
3.3.1.2 Fließfertigung und Schrittmacherprozess
3.3.1.3 Pull-Prinzip
3.3.1.4 Nivellierung
3.3.2 ERSTELLUNG EINES UMSETZUNGSPLANS
3.3.3 KONTINUIERLICHE VERBESSERUNG
3.4 BEWERTUNG DER METHODE
3.4.1 STÄRKEN DER WERTSTROMMETHODE
3.4.2 SCHWÄCHEN DER WERTSTROMMETHODE
3.4.3 FAZIT
4. Anwendung der Wertstrommethode bei der Robert Bosch GmbH
4.1 DAS UNTERNEHMEN ROBERT BOSCH GMBH
4.2 ZENTRALABTEILUNG LIEFERANTENENTWICKLUNG
4.2.1 AUSWAHLKRITERIEN FÜR EIN LIEFERANTENPROJEKT
4.2.2 LEAN PLANT ASSESSMENT
4.2.2 PHASENMODELL FÜR PROJEKTE
4.3 AUSWAHL UND VORBEREITUNG DES LIEFERANTENPROJEKTS
4.3.1 VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS ABC
4.3.2 LEAN PLANT ASSESSMENT IM UNTERNEHMEN ABC
4.3.3 AUSGANGSSITUATION IM UNTERNEHMEN ABC
4.4 WERTSTROMAUFNAHME IM UNTERNEHMEN ABC
4.4.1 AUSWAHL DER PRODUKTFAMILIE
4.4.2 ERSTELLEN DES WERTSTROMDIAGRAMMS
4.4.3 IDENTIFIKATION VON VERSCHWENDUNG
4.5 WERTSTROMDESIGN DES UNTERNEHMENS ABC
4.5.1 ABLEITEN DES WERTSTROMDESIGNS
4.5.1.1 Kundentaktzeit
4.5.1.2 Fließfertigung
4.5.1.3 Pull-Prinzip
4.5.1.4 Nivellierung
4.5.2 FESTLEGUNG DES UMSETZUNGSPLANS
5. Ergebnisse der Wertstrommethode
5.1 BEWERTUNG DER MAßNAHMEN
5.1.1 MAßNAHMEN QUALITÄT
5.1.2 MAßNAHMEN LOGISTIK
5.1.3 MAßNAHMEN FERTIGUNG
5.2 FAZIT
6. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung und praktische Anwendung der Wertstrommethode zur Prozessoptimierung der Material- und Informationsflüsse am Beispiel eines Zulieferers der Robert Bosch GmbH, um die Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienzsteigerung und Verschwendungsreduktion zu erhöhen.
3.2.1 Auswahl der Produktfamilie
Eine Produktfamilie beschreibt eine Gruppe von Produkten, die ähnliche Fertigungsschritte und Produktionseinrichtungen in gleicher Reihenfolge durchlaufen.117 Die Erzeugnisse einer Familie müssen nicht in identischer Abfolge auf den Prozessen bearbeitet werden, so dass für ein Produkt einzelne Prozessschritte wegfallen oder hinzugefügt werden können. Lediglich die Arbeitsinhalte und die Bearbeitungszeit der Erzeugnisse an den Prozessen sollten sich überdecken, um einen kontinuierlichen Fluss in der Fertigung zu ermöglichen.118
Wie das Beispiel in Tabelle 1 zeigt, werden die verschiedenen LKW-Typen zu einer Produktfamilie zusammengefasst, weil sie die gleichen Arbeitsschritte in derselben Reihenfolge durchlaufen.119 Die Auswahl der Produktfamilie kann bei variantenreichen Erzeugnissen komplex werden. Hierbei kann die Einteilung mit Hilfe einer Matrixdarstellung erfolgen:120
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den steigenden Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit von Prozessoptimierungen, bevor die Zielsetzung der Arbeit sowie der Aufbau der Diplomarbeit beschrieben werden.
2. Prozessoptimierung und Lean Production: Die theoretischen Grundlagen der Prozessoptimierung sowie das Konzept der Lean Production mit ihren fünf Schlüsselprinzipien werden hier detailliert dargestellt.
3. Prozessoptimierung mit der Wertstrommethode: Hier wird die Wertstrommethode als zentrales Werkzeug vorgestellt, inklusive der Vorgehensweise bei Aufnahme und Design sowie der Identifikation von Verschwendung.
4. Anwendung der Wertstrommethode bei der Robert Bosch GmbH: Das Kapitel beschreibt die praktische Umsetzung der Methode bei einem konkreten Zulieferer, beginnend bei der Ausgangssituation bis hin zur Erarbeitung des Zielzustands.
5. Ergebnisse der Wertstrommethode: Die durchgeführten Maßnahmen zur Optimierung von Qualität, Logistik und Fertigung beim Lieferanten ABC werden hier quantitativ und qualitativ bewertet.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Diese Kapitel fassen die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Prozessoptimierung.
Wertstrommethode, Lean Production, Prozessoptimierung, Materialfluss, Informationsfluss, Verschwendung, Kundentakt, Fließfertigung, Pull-Prinzip, Nivellierung, Bestandsmanagement, Lieferantenentwicklung, Robert Bosch GmbH, Prozessmanagement, Kaizen
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die Anwendung der Wertstrommethode ihre Material- und Informationsflüsse effizienter gestalten können, um so ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld zu sichern.
Die zentralen Themen sind Lean Production, die Methodik des Wertstromdesigns zur Identifikation und Beseitigung von Verschwendung sowie die praktische Lieferantenentwicklung im Automobilsektor.
Ziel ist es, die Wertstrommethode detailliert zu untersuchen und deren Anwendbarkeit an einem realen Beispiel bei einem Zulieferer der Robert Bosch GmbH zu demonstrieren, um messbare Verbesserungen in Qualität, Logistik und Fertigung zu erzielen.
Die Arbeit nutzt die Wertstrommethode ("Value Stream Mapping"), ergänzt durch eine Literaturanalyse zur Lean Production sowie eine Fallstudie mit Ist-Analyse, Soll-Zustands-Planung und anschließender Erfolgsmessung beim Unternehmen ABC.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Prozessoptimierung und Lean-Prinzipien sowie einen praktischen Teil, in dem die Wertstrommethode bei einem spezifischen Zulieferer angewendet und die erzielten Ergebnisse bewertet werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wertstrommethode, Lean Production, Verschwendung (Muda), Kundentakt, Fließfertigung, Pull-Prinzip und Lieferantenentwicklung charakterisieren.
Sie dient als repräsentatives Beispiel für die komplexen Fertigungsprozesse des Unternehmens ABC, bietet ausreichende Potenziale für kurzfristige Verbesserungen und stellt einen signifikanten Anteil des Umsatzes bei Bosch dar.
Die Nivellierung verhindert, dass Bedarfsschwankungen des Kunden direkt auf die Fertigung durchschlagen. Durch ein standardisiertes Produktionsmuster werden Überlastungen der Ressourcen vermieden, Bestände reduziert und die Planbarkeit der gesamten Supply Chain erhöht.
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