Examensarbeit, 2006
65 Seiten, Note: 1,3
Die Hausarbeit befasst sich mit dem olfaktorischen System des Menschen und dem Einfluss von Gerüchen auf das Verhalten. Ziel ist es, das olfaktorische System als Sinnesorgan zu beschreiben und seine Bedeutung in der Menschheitsgeschichte und im heutigen Leben zu beleuchten. Dabei werden die historischen Entwicklungen des Geruchssinnes in verschiedenen Epochen betrachtet sowie der Einfluss von Gerüchen auf die menschliche Psyche und das Verhalten analysiert.
Das erste Kapitel beleuchtet die Bedeutung des Geruchs und seinen Stellenwert in verschiedenen historischen Epochen. Es wird gezeigt, wie der Geruchssinn in der Frühzeit, der Antike und dem Mittelalter wahrgenommen wurde und wie er sich im Laufe der Zeit im Kontext von Kultur und gesellschaftlichen Normen entwickelte.
Das zweite Kapitel widmet sich dem olfaktorischen System, dessen Anatomie und Funktion. Es wird der Aufbau der Nase und der Riechschleimhaut erläutert, sowie die Signaltransduktion von Geruchsrezeptorzellen und der Einfluss des Vomeronasalorgans und des nasal-trigeminalen Systems.
Im dritten Kapitel wird der Einfluss von Gerüchen auf das menschliche Verhalten beleuchtet. Dabei wird die Rolle des Geruchssinnes bei der Prägung im Mutterleib und bei Neugeborenen betrachtet sowie dessen Entwicklung bei Kindern und Erwachsenen und die Veränderung des Geruchssinnes im Alter.
Kapitel vier beschäftigt sich mit den generellen Einflüssen des Geruchssinnes auf Empfinden und Verhalten. Es wird erläutert, wie Gerüche Vertrauens- und Sicherheitsempfindungen beeinflussen, sowie deren Einfluss auf die Aufmerksamkeit und Risikofreudigkeit.
Im fünften Kapitel werden Pheromone und ihre Einwirkungen auf das menschliche Verhalten untersucht. Es werden verschiedene Pheromontypen vorgestellt und die Rolle von Sexuallockstoffen bei der Partnerwahl beleuchtet.
Olfaktorisches System, Geruchssinn, Nase, Riechschleimhaut, Duftstoffe, Geruchsprägung, Verhalten, Emotionen, Pheromone, Partnerwahl, historische Entwicklung.
Rezeptoren in der Nase wandeln chemische Informationen in elektrische Signale um. Diese gelangen über den Bulbus olfactorius ins Gehirn, wo sie als Duftempfindungen interpretiert werden.
Der Geruchssinn diente ursprünglich als Fernsinn zur Warnung vor Gefahren (z. B. Feuer, Gas) und zur Identifikation von Nahrungsquellen.
Gerüche sind eng mit dem limbischen System verknüpft und können Emotionen, Erinnerungen, Vertrauensgefühle sowie die Aufmerksamkeit und Risikofreudigkeit steuern.
Pheromone sind chemische Botenstoffe, die unterbewusst wahrgenommen werden und eine Rolle bei der sozialen Kommunikation sowie der Partnerwahl spielen können.
Gerüche prägen sich oft tiefer in das Gedächtnis ein als visuelle oder auditive Reize, da sie direkt mit emotionalen Zentren im Gehirn assoziiert werden und nicht "abgeschaltet" werden können.
Ja, die Arbeit untersucht unter anderem die physiologischen Veränderungen und die Abnahme der Riechleistung im fortgeschrittenen Lebensalter.
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