Bachelorarbeit, 2006
46 Seiten, Note: 1,0
Vorwort
1. Einleitung
2. Vorkommen und Gewinnung
3. Chemische und physikalische Eigenschaften
4. Verwendung
5. Mangan im menschlichen Stoffwechsel
5.1. Biochemische Grundlagen
5.2. Bedarf
5.3 Mangan- Mangel
5.3.1 Mensch
5.3.2 Tier
5.4 Mangan- Quellen
5.5 Bioverfügbarkeit und Resorption
5.5.1 Resorption im Dünndarm
5.5.2 Pulmonale Resorption
5.5.3 Dermale Resorption
5.6 Mangankonzentrationen im Blut
5.7 Elimination
5.7.1 Biliäre Ausscheidung
5.7.2 Ausscheidung über Körpersekrete
5.8 Mangan- Überversorgung und Toxizität
5.8.1 Akute Vergiftungen
5.8.2 Chronische Vergiftungen
6. Gesundheitsrisiken und toxische Effekte
6.1 BAT- Wert
6.2 MAK- Wert
6.3 Berufskrankheit „Manganismus
6.3.1 Beschreibung der Krankheit
6.3.2 Verlauf der Krankheit
6.3.3 Therapie
6.3.4 Prävalenz
7. Heidelberger Mangan- Studie
7.1 Einführung und Ziele
7.2 Kollektive
7.2.1 Teilkollektiv I
7.2.2 Teilkollektiv II
7.2.3 Teilkollektiv III
7.3 Körperliche und psychische Untersuchungen
7.3.1 Anamnese
7.3.2 Luft- und Biomonitoring
7.3.2.1 Luftmonitoring
7.3.2.2 Biomonitoring
7.3.3 Körperliche Untersuchung
7.3.3.1 Parkinson- Symptomatik
7.3.3.2 Herz
7.3.3.3 Blutkreislauf
7.3.3.4 Atemwege
7.3.3.5 Allgemeiner Gesundheitszustand
7.3.4 Klinisch- chemische Untersuchung
7.3.4.1 Leber
7.3.4.2 Blut
7.3.4.3 Niere
7.3.5 Neuropsychologische und psychomotorische Testverfahren
7.3.5.1 Fragebögen
7.3.5.2 Neuropsychologisch- kognitive Verfahren
7.3.5.3 Psychomotorische Test
7.3.6 Neurophysiologische Untersuchung
7.3.7 MRT
7.4 Schlussfolgerungen
8. Trinkwasserverordnung
9. Schlusswort
10. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die essentiellen und toxischen Wirkungen von Mangan auf den menschlichen Organismus, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf neurotoxischen Effekten bei chronischer Exposition liegt. Es soll geklärt werden, inwieweit Mangan bei bestehenden Grenzwerten gesundheitsschädlich wirkt und welche diagnostischen Verfahren zur Prävention geeignet sind.
7.3.7 MRT
Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) handelt es sich um ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, mit dessen Hilfe Strukturen bzw. Organe im Körper dargestellt werden in Form von sog. Schnittbildern. In dieser Studie wurde der menschliche Schädel magnetresonanztomographisch untersucht. Das Hauptinteresse galt bestimmten Gehirnstrukturen, insbesondere den Basalganglien. Folgende Darstellung zeigt die wichtigsten untersuchten Strukturen auf:
Striatum: zuständig für grobe Bewegungsabläufe, Harmonie der Bewegung und Korrektur der Körperhaltung
Pallidum: Antagonist des Striatum
Substantia nigra: zuständig für Planung und Begin einer Bewegung
Nucleus subthalamicus: Steuerung der Grobmotorik
Da Veränderungen in diesen Gehirnstrukturen zu typischen Parkinson- Symptomen führen können, nahm man an, durch Mangan verursachte Änderungen magnetresonanztomographisch messen zu können.
1. Einleitung: Beschreibt die historische Bekanntheit des Mangans und weist auf seine essentielle Rolle als Cofaktor für Enzyme hin.
2. Vorkommen und Gewinnung: Erläutert das Vorkommen von Mangan in der Erdkruste und die Bedeutung der wichtigsten Manganmineralien.
3. Chemische und physikalische Eigenschaften: Detailliert die stofflichen Eigenschaften, die Oxidationsstufen und das Verhalten von Mangan in chemischen Lösungen.
4. Verwendung: Beschreibt den industriellen Einsatz von Mangan, insbesondere in der Stahlherstellung und in Batterien.
5. Mangan im menschlichen Stoffwechsel: Analysiert biochemische Funktionen, Bedarfswerte, Aufnahme, Verteilung und die Mechanismen der Elimination.
6. Gesundheitsrisiken und toxische Effekte: Diskutiert die Auswirkungen von Mangan-Exposition am Arbeitsplatz und das klinische Bild des Manganismus.
7. Heidelberger Mangan- Studie: Präsentiert die Ergebnisse einer arbeitsmedizinischen Feldstudie zu neurologischen und psychologischen Auswirkungen bei Beschäftigten.
8. Trinkwasserverordnung: Analysiert den präventiven Schutzcharakter der Verordnung und die Grenzwerte für Mangan im Trinkwasser.
9. Schlusswort: Führt aus, dass die Mangan-Belastung in Deutschland gut reguliert ist, sofern die geltenden Grenzwerte eingehalten werden.
10. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Bücher, wissenschaftlichen Aufsätze und Internetquellen auf.
Mangan, Manganismus, Neurotoxizität, Arbeitsmedizin, Heidelberger Mangan-Studie, Spurenelement, MAK-Wert, BAT-Wert, Biomonitoring, Trinkwasserverordnung, Basalganglien, Parkinson-Symptomatik, Stoffwechsel, Metallindustrie, toxische Effekte.
Die Arbeit behandelt die doppelte Rolle von Mangan als essentielles Spurenelement und potenziell toxischer Stoff für den menschlichen Organismus, insbesondere im Kontext beruflicher Exposition.
Die Themen umfassen die biochemischen Grundlagen, industrielle Verwendung, toxikologische Risiken, arbeitsmedizinische Untersuchungen und gesetzliche Vorgaben wie die Trinkwasserverordnung.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen chronischer Manganbelastung und neurotoxischen Effekten kritisch zu hinterfragen und die Effektivität aktueller Schutzmaßnahmen zu bewerten.
Die Arbeit basiert primär auf der detaillierten Auswertung der "Heidelberger Mangan-Studie", einer arbeitsmedizinischen Feldstudie, die verschiedene neurologische und neuropsychologische Messverfahren kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung des Mangan-Stoffwechsels, der Risikobewertung durch Grenzwerte (BAT/MAK) und eine umfangreiche Analyse der Heidelberger Mangan-Studie.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Manganismus, Neurotoxizität, Arbeitsmedizin, Biomonitoring und Grenzwerte im Arbeitsschutz charakterisieren.
Das MRT dient der bildgebenden Untersuchung der Basalganglien im Gehirn, da Mangan eine hohe Affinität zu diesen Regionen aufweist und Veränderungen dort mit Parkinson-ähnlichen Symptomen korrelieren könnten.
Die Trinkwasserverordnung dient als präventives Instrument, um durch festgelegte Grenzwerte eine gesundheitsschädliche Manganaufnahme über das Trinkwasser zu verhindern.
Mangan wird dort in Form von Braunstein (MnO2) als Depolarisator verwendet.
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