Bachelorarbeit, 2003
101 Seiten, Note: 1,0
1.Einleitung
2.Vorgehensweise
3.Was bedeutet Soziale Verantwortung von Unternehmen?
3.1 Grundsätze von CSR
3.2 Maßnahmenschwerpunkte von CSR
3.3 Auswirkungen von CSR
3.4 Die interne und externe Dimension von CSR
3.4.1 Die interne Dimension von CSR
3.4.1.1 Humanressourcemanagement
3.4.1.2 Arbeitsschutz
3.4.1.3 Anpassung an den Wandel
3.4.1.4 Umweltverträglichkeit und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen
3.4.2 Die externe Dimension von CSR
3.4.2.1 lokale Gemeinschaften
3.4.2.2 Geschäftspartner, Zulieferer, Verbraucher
3.4.2.3 Menschenrechte
3.4.2.4 Globaler Umweltschutz
3.5 Unternehmensführung im Bewusstsein der sozialen Verantwortung
3.5.1 Qualität der Arbeit
3.5.2 Berichterstattung und Auditierung von CSR-Maßnahmen
3.5.3 Sozial verantwortliches Investieren
4.CSR im wirtschaftlichen und politischen Kontext
4.1 Bisherige Hemmnisse von CSR
4.2 Der Weg zu einem Aktionsrahmen von CSR
5.CSR bzw. bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland
5.1 Die Strategie des Corporate Citizenship
5.2 Corporate Citizenship in Deutschland
5.2.1 Beteiligung am Corporate Citizenship
5.2.2 Maßnahmen des Corporate Citizenship
5.2.3 Ziele des Corporate Citizenship
5.2.4 Ziele und Unternehmensgröße
5.2.5 Aufwendungen für wohltätige Zwecke
5.2.6 Bewertung der Erfolge der Corporate Citizenship-Aktionen in Deutschland
5.2.6.1 Beurteilung des Erfolges aus Sicht der Unternehmensführung
5.2.6.2 Beurteilung des Erfolgs aus Sicht der eigenen Mitarbeiter
5.2.7 Ausblick auf geplante Aktivitäten
5.2.8 Good Practice-Beispiele in Deutschland
5.2.8.1 Soziale Verantwortung und Corporate Citizenship am Beispiel der Siemens AG
5.2.8.2 Soziale Verantwortung am Beispiel der Ford-Werke AG
5.2.9 wirtschaftlicher Ausblick
6. Weiterführende Überlegungen
Die Arbeit untersucht die gesellschaftliche Dimension der sozialen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility - CSR) und deren Umsetzung in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen CSR-Prinzipien und Corporate Citizenship-Konzepte in ihre Geschäftsstrategien integrieren, um sowohl ökonomische Ziele zu verfolgen als auch soziale und ökologische Verantwortung wahrzunehmen.
3.4.1.1 Humanressourcemanagement
Heutzutage besteht das Unternehmensziel darin qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und auch zu halten. Von daher ist es unabdingbar Anreize für die Mitarbeiter zu schaffen, wie zum Beispiel: lebenslanges Lernen, Empowerment, bessere Informationspolitik im gesamten Unternehmen, bessere Vereinbarkeit von Arbeit, Familienleben und Freizeit, gleiches Entgeld und gleiche Berufschancen für Frauen, Gewinn- und Kapitalbeteiligung, Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit, Sicherheit des Arbeitsplatzes und größere Diversivizierung bei der Arbeit.
Im Sinne sozial verantwortlichen Handelns spielt ebenso eine verantwortungsvolle und nichtdiskriminierende Einstellungspolitik eine bedeutende Rolle. Dies schließt die Einstellung von Personen, die ethnischen Minderheiten angehören, älteren Arbeitnehmen, Frauen, Langzeitarbeitslosen und anderweitig benachteiligten Personen ein. Derartige Methoden sind unerlässlich, sollen die Ziele der europäischen Beschäftigungsstrategie – (1) Verminderung der Arbeitslosigkeit, (2) Anhebung der Beschäftigungsquote und (3) Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung – Umsetzung finden.
Sozial verantwortlich Handeln bedeutet aber auch, dass Unternehmen ein Umfeld schaffen, „das alle Arbeitnehmer zu lebenslangem Lernen ermutigt, insbesondere Arbeitnehmer mit niedrigem Bildungsniveau, geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer“. Ebenso sollten sie in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren stehen, um somit den tatsächlichen Ausbildungsbedarf zu ermitteln und entsprechende Bildungs- und Ausbildungsprogramme zu gestalten. Weiterhin sollten Unternehmen sich dahingehend verantwortlich fühlen, den Übergang von der Schule zum Berufsleben zu erleichtern, indem sie beispielsweise Lehrstellen bereitstellen.
1.Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von CSR im Zuge der Globalisierung und stellt die Grundkonzepte einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung vor.
2.Vorgehensweise: Die Autorin beschreibt den persönlichen Zugang zum Thema durch ein Praxissemester und erläutert die methodische Herangehensweise bei der Recherche.
3.Was bedeutet Soziale Verantwortung von Unternehmen?: Hier werden der Begriff CSR, seine internen und externen Dimensionen sowie die damit verbundenen Grundsätze und wirtschaftlichen Auswirkungen detailliert definiert.
4.CSR im wirtschaftlichen und politischen Kontext: Dieses Kapitel analysiert die Rolle von CSR innerhalb der europäischen Sozialagenda und diskutiert bestehende Hemmnisse sowie den Weg zu einem Aktionsrahmen.
5.CSR bzw. bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland: Der Hauptteil bietet einen detaillierten Einblick in das bürgerschaftliche Engagement (Corporate Citizenship) deutscher Unternehmen, gestützt durch empirische Daten und Good-Practice-Beispiele.
6. Weiterführende Überlegungen: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Komplexität des Handlungsfeldes CSR und der Notwendigkeit einer konsequenten, anpassungsfähigen Umsetzung in der Unternehmenspraxis.
Soziale Verantwortung von Unternehmen, CSR, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Stakeholder, Humankapital, Umweltmanagement, Arbeitsschutz, Bündnis für Arbeit, Soziales Engagement, Good Practice, Wirtschaftsstandort Deutschland, Stakeholder-Dialog.
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) und untersucht, wie Firmen ökonomische Ziele mit sozialen und ökologischen Anforderungen in Einklang bringen können.
Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von CSR, die Unterscheidung zwischen interner und externer Dimension, Corporate Citizenship, sowie die Analyse der Umsetzung in der deutschen Unternehmenslandschaft.
Das Ziel ist es, die verschiedenen Dimensionen des CSR-Konzepts aufzuzeigen, den aktuellen Stand des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland empirisch zu beleuchten und Handlungsempfehlungen zu reflektieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von EU-Grünbüchern sowie der sekundären Analyse von repräsentativen empirischen Befragungsdaten des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Ausgestaltung von Corporate Citizenship, Zielsetzungen der Unternehmen, finanzielle Aufwendungen sowie die Erfolgsbewertung der umgesetzten Maßnahmen.
Zentrale Begriffe sind CSR, Corporate Citizenship, Nachhaltigkeit, Stakeholder-Management, Unternehmensimage und gesellschaftliche Verantwortung.
Die Arbeit zeigt, dass auch KMU eine hohe Relevanz für das soziale Engagement besitzen, wobei sie im Vergleich zu Großunternehmen ihre Strategien stärker auf lokale und zielgruppenorientierte Interessen ausrichten.
Die Mehrheit der Unternehmen zieht eine positive Bilanz und sieht CSR als wertvolles Instrument für die Imageverbesserung sowie zur Förderung der Mitarbeitermotivation, auch wenn die direkte Zurechenbarkeit von Aufwand und Ertrag oft komplex bleibt.
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