Diplomarbeit, 2007
97 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
2 Mergers & Acquisitions
2.1 Begriff und Formen von Mergers & Acquisitions
2.2 Motive und Ziele von Mergers & Acquisitions
2.2.1 Veränderung der Rahmenbedingungen
2.2.2 Strategische Motive
2.2.3 Finanzielle und persönliche Motive
2.3 Mergers & Acquisitions aus der Prozesssichtweise
2.3.1 Die Struktur des M&A-Prozesses
2.3.2 Strategieplanung
2.3.3 Strukturentwicklung und -durchsetzung
2.3.4 Personalveränderung
2.3.5 Information
2.3.6 Bewertung
2.3.7 Kommunikation
2.3.8 Controlling
2.4 Erfolgsmessung und Erfolgsfaktoren
3 Wertorientiertes Management
3.1 Entstehung des wertorientierten Managements
3.2 Der Shareholde-Value-Gedanke
3.3 Ansätze der wertorientierten Unternehmenssteuerung
3.3.1 Traditionelle vs. wertorientierte Kennzahlen
3.3.2 Ansatz nach Rappaport
3.3.3 Ansatz nach Stern/Stewart
3.3.4 Ansatz nach Copeland/Koller/Murrin
3.3.5 Ansatz nach Boston Consulting Group (Lewis)
3.3.6 Eignung der Ansätze für ein wertorientiertes M&A-Management
4 M&A-Management unter wertorientierten Gesichtspunkten
4.1 Vorgehensweise
4.2 Wertorientiete Aspekte des Strukturentwicklungs- und -durchsetzungsprozesses
4.2.1 Überblick
4.2.2 Erstellung des Führungskonzepts
4.2.3 Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit
4.2.4 Der Pre-Closing-Integration-Plan
4.2.5 Verhandlungen und Umsetzungsverträge
4.2.6 Organisatorische/Rechtliche Umsetzung
4.3 Wertorientierte Aspekte des Bewertungsprozesses
4.3.1 Überblick
4.3.2 Grobbewertung
4.3.3 Detailbewertung
4.3.3.1 Wertkomponenten und Bewertungsverfahren im Überblick
4.3.3.2 Ermittlung des Stand-Alone-Werts über Substanzwerte
4.3.3.3 Ermittlung des Stand-Alone-Werts über Markt-/Vergleichswerte
4.3.3.4 Ermittlung des Stand-Alone-Werts über Zukunftserfolgswerte
4.3.3.5 Synergie- und Restrukturierungswert
4.3.3.6 Risiken und Kosten der Transaktion
4.3.4 Verhandlungen und Umsetzungsverträge
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der während eines M&A-Transaktionsvorgangs durchgeführten Tätigkeiten unter wertorientierten Gesichtspunkten zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der Ablauf von M&A-Transaktionen systematisch auf die Schaffung von Unternehmenswert hin untersucht werden kann, um Wertpotentiale zu identifizieren und Gefahren der Wertvernichtung zu minimieren.
2.2.2 Strategische Motive
Besonders die strategische Perspektive ist für das Erreichen einer langfristigen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes von größter Wichtigkeit. Das Unternehmen kann mit einer M&A-Transaktion die Wettbewerbsposition stärken und daraus resultierende Vorteile nutzen, um den Unternehmenswert zu erhöhen. Hierzu existiert eine Anzahl verschiedener Ansätze, welche oft als „rationale“ Entscheidungsmodelle für Unternehmenszusammenschlüsse bezeichnet werden. Eine Zusammenfassung der gängigen strategischen Zielsetzungen liefert Lindstädt (vgl. 2006, 57-78). Er teilt die Ziele in vier Gruppen ein. Die Differenzierung der Gruppen erfolgt anhand der beiden Kriterien Managementfokus und Managementobjekt. Das Managementobjekt gibt an, was Gegenstand des Managements ist, also entweder Aktivitäten und Ressourcen oder Beziehungen und Abhängigkeiten. Der Managementfokus beschäftigt sich hingegen mit der Frage nach dem wie und umfasst die Kategorien Effizienz und Effektivität. Mit effizientem Management versucht man, ein Ziel mit möglichst sparsamem Faktoren- und Ressourceneinsatz zu erreichen („Doing things right“), während Effektivität die Wirksamkeit von Maßnahmen hinterfragt („Doing the right things“).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Relevanz von M&A-Wellen und formuliert das Ziel der Arbeit, den Transaktionsprozess unter wertorientierten Gesichtspunkten zu untersuchen.
2 Mergers & Acquisitions: Dieses Kapitel definiert M&A, systematisiert verschiedene Kooperationsformen und analysiert Motive sowie den M&A-Prozess aus prozessorientierter Sicht.
3 Wertorientiertes Management: Hier werden die Grundlagen des wertorientierten Managements, der Shareholder-Value-Gedanke und verschiedene Kennzahlenkonzepte zur Steuerung erörtert.
4 M&A-Management unter wertorientierten Gesichtspunkten: Das Hauptkapitel analysiert die wertorientierten Aspekte des Strukturprozesses und des Bewertungsprozesses, inklusive Synergie- und Restrukturierungswerte.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen und betont die Notwendigkeit einer wertorientierten Gestaltung von M&A-Transaktionen zur nachhaltigen Wertschaffung.
Mergers & Acquisitions, M&A-Management, Wertorientiertes Management, Shareholder-Value, Unternehmensbewertung, Synergiepotentiale, Restrukturierung, Unternehmenssteuerung, Due Diligence, Discounted Cash Flow, Kapitalmarktorientierung, Werttreiber, Transaktionskosten, Unternehmenskauf, Wettbewerbsvorteile.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Analyse von M&A-Transaktionen unter dem spezifischen Fokus der wertorientierten Unternehmensführung und der Schaffung von Unternehmenswert.
Zentrale Felder sind die prozessorientierte Darstellung von M&A-Projekten, die Anwendung von Wertmanagement-Konzepten und die Bewertung von Unternehmen in Transaktionsphasen.
Ziel ist es, den Transaktionsvorgang auf wertorientierte Aspekte zu untersuchen, um Wertpotentiale zu identifizieren, Synergien zu quantifizieren und Wertvernichtung durch ineffiziente Prozesse zu vermeiden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte (z.B. Rappaport, Stern/Stewart, Copeland) und kombiniert diese mit einer prozessorientierten Analyse des M&A-Ablaufs.
Im Hauptteil (Kapitel 4) erfolgt die detaillierte wertorientierte Untersuchung der Teilprozesse "Strukturentwicklung" und "Bewertung" sowie deren Einfluss auf den Unternehmenswert.
M&A, Shareholder-Value, Unternehmensbewertung, Synergiepotentiale, Wertorientiertes Management und Due Diligence sind die bestimmenden Begriffe.
Beim Asset Deal kann der Käufer abnutzbare Wirtschaftsgüter und einen Geschäftswert steuermindernd abschreiben, während beim Share Deal die Anteile als nicht abnutzbar gelten, was die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten einschränkt.
Das Hold-up-Risiko beschreibt die Gefahr, dass Geschäftspartner sich aufgrund hoher Faktorspezifität erpresserisch verhalten, was bei der Entscheidung für eine Transaktion gegenüber Markttransaktionen berücksichtigt werden muss.
Erfolg wird über die durch den Zusammenschluss ermöglichte Wertschaffung gemessen, berechnet aus dem Wert des Verbundunternehmens abzüglich der Stand-Alone-Werte der M&A-Partner vor dem Zusammenschluss.
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