Magisterarbeit, 2007
69 Seiten, Note: 2,5
1 Einleitung
1.1 Zur Serie „Sex and the City“
1.2 Zum Aufbau der Arbeit
2 Serien
2.1 Serielles Erzählen im Fernsehen. Definitionen
2.2 Populäre Medien und Qualität
3 Frauenserien
3.1 Frauenserien in der Fernsehgeschichte
3.2 Exkurs: Cagney and Lacey
3.3 Das Frauenbild in Film und Fernsehen
3.4 Aneignung von Fernsehen, Aneignung von Frauenserien
4 Sex and the City
4.1 Von einer Zeitungskolumne zur Fernsehserie. Entstehungsgeschichte
4.2 Die Serie „Sex and the City“. Allgemeine Präsentation
4.3 „Can we have it all?“ Inhaltsanalyse zweier Folgen der dritten Staffel
4.4 „Do they have it all?” Darstellung der vier Hauptfiguren und des jeweiligen Frauenbildes, das sie verkörpern
4.4.1 Carrie Bradshaw
4.4.2 Miranda Hobbes
4.4.3 Charlotte York
4.4.4 Samantha Jones
5 Fazit
Die Arbeit untersucht das Frauenbild in der Fernsehserie „Sex and the City“ vor dem Hintergrund der historischen Darstellung von Frauen im Fernsehen. Es wird analysiert, inwieweit die Serie ein neues, emanzipiertes Frauenbild etabliert und wie die vier Protagonistinnen verschiedene Lebensentwürfe innerhalb einer utopischen, aber durch Freundschaft geprägten Welt verkörpern.
4.4.1 Carrie Bradshaw
Die Hauptfigur der Serie nennt sich selber „eine Art Sexualanthropologin“. Sie ist ein stadtbekanntes Partygirl, kennt die coolsten Leute mit denen sie sich auf den besten Partys und in den angesagtesten Bars der Stadt trifft. Ihre Eindrücke verarbeitet sie in der Kolumne „Sex and the City“, die sie für die Wochenzeitung „New York Star“ schreibt.
Die leicht chaotische Schuhfetischistin lebt in den Tag hinein, eine Organisation oder Strukturierung ihres Lebens ist nicht erkennbar.
Carrie ist eine Romantikerin, sie träumt davon, dass man in New York die große Liebe finden kann, ohne sich dabei selbst aufgeben zu müssen. Sie glaubt an eine bedingungslose Liebe, in der die beiden Partner sich ergänzen, ohne sich einzuengen, und mit weniger will sie sich auch nicht zufrieden geben.
Im Unterschied zu ihren Freundinnen, die für sich schon eine Linie im Leben gefunden haben, ist Carrie scheinbar immer noch auf der Suche. Es ist diese Verträumtheit, die sie auch mit ihren Fans verbindet, gleichzeitig sind Carrie-Fans auch kritischer als der Durchschnitt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der veränderten Darstellung von Frauen im Fernsehen ein und erläutert den Aufbau sowie die methodische Vorgehensweise der Magisterarbeit.
2 Serien: Hier werden grundlegende Definitionen des seriellen Erzählens im Fernsehen geklärt und der theoretische Diskurs um Medienqualität und Kulturindustrie beleuchtet.
3 Frauenserien: Dieses Kapitel zeichnet die Geschichte der Frauenserie nach, analysiert das traditionelle Frauenbild im Fernsehen und stellt theoretische Ansätze zur Aneignung von Medieninhalten durch Frauen vor.
4 Sex and the City: Der Hauptteil analysiert die Entstehung, Präsentation und inhaltliche Ausrichtung der Serie sowie die spezifischen Frauenbilder der vier Protagonistinnen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle von „Sex and the City“ als wegweisende Produktion für ein neues Frauenbild im modernen Abendprogramm.
Sex and the City, Frauenbild, Fernsehserie, Emanzipation, Qualität, Gender Studies, Cultural Studies, Serienforschung, Medienrezeption, Identifikation, Weiblichkeit, Lebensentwürfe, New York, Gender, Popkultur
Die Arbeit untersucht das Frauenbild in der Fernsehserie „Sex and the City“ und analysiert, inwieweit dieses von traditionellen Mustern abweicht.
Die Themenfelder umfassen die Geschichte der Frauenserie, Medientheorien zu Qualität, Konzepte der Aneignung und Identifikation sowie die Analyse moderner Lebensentwürfe für Frauen.
Das Ziel ist es, den Beitrag von „Sex and the City“ zur Veränderung des Frauenbildes im Fernsehen aufzuzeigen und zu prüfen, ob die Serie ein realistisches oder utopisches Frauenbild vermittelt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer inhaltlichen Analyse der Fernsehserie, gestützt durch Ansätze der Cultural Studies und Rezeptionsforschung.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Entstehungsgeschichte, der allgemeinen Präsentation der Serie und einer tiefgehenden Analyse der vier Hauptfiguren.
Wichtige Begriffe sind Frauenbild, Emanzipation, Serienforschung, Gender Studies, Identifikation und Populärkultur.
Männer werden nicht mehr zwingend als aggressive Eroberer dargestellt, sondern teils als Partner, die selbst Verletzlichkeit zeigen oder in eine supportive Rolle gegenüber den Protagonistinnen schlüpfen.
Mode dient in der Serie nicht nur zur ästhetischen Gestaltung, sondern unterstreicht die Handlung, charakterisiert die Lebensstile der Frauen und fungiert als Ausdruck individueller Identität.
Die Freundschaft fungiert als zentrale „Ersatzfamilie“, die den Frauen bei beruflichen wie privaten Herausforderungen emotionalen und oft auch finanziellen Rückhalt bietet.
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