Diplomarbeit, 2001
169 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 KURZBESCHREIBUNG DER SPORTART
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 ULTIMATE FRISBEE
2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG
2.1.1 ENTDECKUNG UND ENTWICKLUNG DER FRISBEESCHEIBE
2.1.1.1 FRISBIE PIE COMPANY
2.1.1.2 WALTER FREDERICK MORRISON UND WARREN FRANSCIONI
2.1.1.3 WHAM-O COMPANY
2.1.2 FRISBEE ALS EINGETRAGENER MARKENNAME
2.1.3 ENTWICKLUNGSGESCHICHTE DES FRISBEESPORTS
2.1.4 ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG VON ULTIMATE
2.1.5 ENTWICKLUNG VON ULTIMATE IN DEUTSCHLAND
2.2 MERKMALE VON ULTIMATE
2.2.1 SPIRIT OF THE GAME
2.2.2 SPORTLICHES ANFORDERUNGS- UND ANREIZPROFIL VON ULTIMATE
2.3 AKTUELLE SITUATION
2.4 ZUSAMMENFASSENDE DISKUSSION
3 ORGANISATIONEN IM FRISBEESPORT
3.1 GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER VERBÄNDE
3.2 WORLD FLYING DISC FEDERATION UND EUROPEAN FLYING DISC FEDERATION
3.2.1 ENTWICKLUNG UND AUFGABEN
3.2.2 TURNIERE
3.2.3 WORLD GAMES
3.3 DEUTSCHER FRISBEESPORT VERBAND E. V.
3.3.1 ENTWICKLUNG, AUFGABEN UND AUFBAU
3.3.2 ORGANISATION DES SPIELBETRIEBS
3.3.3 AKTUELLE SITUATION IM DEUTSCHEN FRISBEESPORT
3.3.4 SCHWIERIGKEITEN DES DFV
3.3.5 LÖSUNGSANSÄTZE
3.3.5.1 DER VERBAND IN SEINEM SOZIALEN UMFELD
3.3.5.2 CORPORATE IDENTITY
3.3.5.3 ENTWICKLUNG EINER VERBANDSKONZEPTION
3.4 EINGLIEDERUNG DES DFV IN DEN DEUTSCHEN TURNERBUND
3.4.1 SPIELSPORTARTEN UNTER DEM DACH DES DTB
3.4.2 MÖGLICHE KONSEQUENZEN FÜR DEN DEUTSCHEN FRISBEESPORT
3.5 GROBKONZEPT ZUR NEUSTRUKTURIERUNG DES DFV
3.6 ZUSAMMENFASSENDE DISKUSSION
4 TRENDSPORT
4.1 PROBLEMATIK
4.2 TRENDSPORTMODELLE
4.2.1 PHASENMODELL NACH SCHWIER
4.2.2 TRENDSPORTENTWICKLUNG NACH LAMPRECHT UND STAMM
4.2.3 MODIFIZIERTES PHASENMODELL NACH SIEHR
4.2.4 DISKUSSION DER DARGESTELLTEN MODELLEN
4.3 TRENDSPORT BEACHVOLLEYBALL
4.3.1 ENTWICKLUNG DES BEACHVOLLEYBALLS
4.3.2 BEACHVOLLEYBALL ALS IMAGETRÄGER
4.3.3 ANWENDUNG DES MODIFIZIERTEN PHASENMODELLS AUF BEACHVOLLEYBALL
4.3.4 KRITISCHE DISKUSSION DES MODIFIZIERTEN PHASENMODELLS VON SIEHR
4.3.5 ENTWICKLUNG EINER TRENDSPORTDEFINITION
4.4 TRENDSPORT ULTIMATE?
4.4.1 ANWENDUNG DER TRENDSPORTDEFINITION AUF ULTIMATE
4.4.2 VERGLEICH VON BEACHVOLLEYBALL UND ULTIMATE
4.5 ZUSAMMENFASSENDE DISKUSSION
5 EXPLORATIVE UMFRAGE ZUM ULTIMATE IN DEUTSCHLAND
5.1 AUFBAU DES FRAGEBOGENS
5.2 DURCHFÜHRUNG DER BEFRAGUNG UND AUSWERTUNG
5.3 DARSTELLUNG UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5.4 KRITISCHE ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6 VERMARKTUNG VON ULTIMATE
6.1 GRUNDLEGENDE ÜBERLEGUNGEN ZUR VERMARKTUNG VON ULTIMATE
6.2 VERMARKTUNG DURCH EINEN SPORTARTIKLER
6.2.1 GRÜNDE FÜR DEN FRÜHZEITIGEN EINSTIEG EINES SPORTARTIKLERS IN EINE NEUE SPORTART
6.2.2 MARKTCHANCEN VON ULTIMATE AUS SICHT EINES SPORTARTIKLERS
6.3 VERMARKTUNGSMÖGLICHKEITEN
6.3.1 BENÖTIGTES MATERIAL
6.3.2 KLEIDUNG
6.3.3 MANNSCHAFTEN
6.3.4 TURNIERE ODER TURNIERSERIEN
6.3.5 DEUTSCHER FRISBEESPORT VERBAND
6.4 KRITISCHE ZUSAMMENFASSUNG
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation, das Vermarktungspotenzial und die Eignung der Sportart Ultimate Frisbee als Trendsport in Deutschland. Dabei wird insbesondere die Organisationsstruktur des Deutschen Frisbeesport Verbandes (DFV) kritisch beleuchtet, um Lösungsansätze für eine professionellere Verbandsarbeit sowie verbesserte Vermarktungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
1.2 Kurzbeschreibung der Sportart
Ultimate ist eine Sportart, bei der zwei Mannschaften gegeneinander antreten und die Mannschaft gewinnt, die am Ende des Spieles die meisten Punkte erzielt hat. Gespielt wird auf einem rechteckigen Feld mit je einer Endzone an den Stirnseiten (Abbildung 1). Punkte werden dadurch erzielt, dass die Scheibe von einem eigenen Mitspieler in der Endzone der gegnerischen Mannschaft gefangen wird. Die Scheibe darf ausschließlich durch Werfen zu einem Mitspieler fortbewegt werden, ein Laufen mit dem Frisbee ist verboten. Während die Mannschaft, die im Besitz der Scheibe ist, versucht, diese in die Richtung der angegriffenen Endzone zu bewegen, versucht die gegnerische Mannschaft diese Bewegung zu unterbinden und den Besitz der Scheibe durch das Erzwingen eines Turnovers zu erreichen. Ein Turnover ereignet sich immer dann, wenn ein Pass unvollständig ist, die Scheibe von einem gegnerischen Spieler gefangen oder zu Boden geschlagen wird, den Boden berührt oder von einem Spieler im Aus gefangen wird. Körperkontakt oder "Tackling" ist nicht erlaubt.
Eine Besonderheit von Ultimate ist, dass der Sport selbstverwaltet gespielt wird, das heißt dass es keine Schiedsrichter gibt. Sämtliche Entscheidungen werden von den Spielern auf dem Spielfeld getroffen. Seit einiger Zeit können aber sogenannte Beobachter benannt werden, die, wenn von den Kapitänen beider Teams gewünscht, strittige Fälle entscheiden, aber keine aktiven Entscheidungen treffen dürfen.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung, gibt einen Überblick über die Sportart Ultimate Frisbee und skizziert den Aufbau der gesamten Arbeit.
2 ULTIMATE FRISBEE: Beleuchtet die historische Entwicklung vom Bäckerei-Deckel bis zum offiziellen Wettkampfsport und analysiert die spezifischen Merkmale der Sportart, einschließlich des "Spirit of the Game".
3 ORGANISATIONEN IM FRISBEESPORT: Analysiert die Verbandsstrukturen (WFDF, EFDF, DFV), die aktuelle Situation im deutschen Frisbeesport und diskutiert Strategien zur Neustrukturierung sowie eine mögliche Eingliederung in den Deutschen Turnerbund.
4 TRENDSPORT: Untersucht anhand verschiedener Modelle, ob Ultimate Frisbee als Trendsportart klassifiziert werden kann, und stellt einen Vergleich zur Entwicklung des Beachvolleyballs an.
5 EXPLORATIVE UMFRAGE ZUM ULTIMATE IN DEUTSCHLAND: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse einer Befragung deutscher Spieler zu Motivation, Organisationsform, finanziellen Aufwendungen und Verbandsbindung.
6 VERMARKTUNG VON ULTIMATE: Erörtert Strategien zur professionellen Vermarktung der Sportart, die Rolle von Sponsoren und die Bedeutung einer konsistenten Markenführung unter dem Namen "Ultimate".
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftigen Chancen für das Wachstum und die Etablierung des Sports.
Ultimate Frisbee, Frisbeesport, Trendsport, Sportmarketing, Sponsoring, DFV, Verbandsmanagement, Sportökonomie, Spirit of the Game, Beachvolleyball, Zielgruppenanalyse, Organisationsstruktur, Breiten- und Spitzensport, Vereinsmanagement.
Die Arbeit analysiert die aktuelle Lage des Ultimate Frisbee in Deutschland und prüft, ob die Sportart Potenziale besitzt, sich weiter erfolgreich zu etablieren und professionell vermarktet zu werden.
Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung, die sportwissenschaftliche Einordnung (Trendsport), die verbandsrechtliche Organisation in Deutschland sowie strategische Ansätze für Sponsoring und Marketing.
Die Arbeit untersucht, ob Ultimate eine Chance hat, aus seinem Randsportdasein herauszutreten, und welche organisatorischen und werbetechnischen Voraussetzungen dafür notwendig sind.
Der Autor kombiniert eine historische Literaturanalyse mit einer explorativen Umfrage unter deutschen Aktiven, um sowohl theoretische Modelle auf die Sportart anzuwenden als auch ein praktisches Bild der Spielerschaft zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Organisationsstrukturen (Verbände), eine Einordnung des Sports in Trendsportmodelle (im Vergleich zum Beachvolleyball) und eine umfassende Darstellung explorativer Umfragedaten zu Motivation und Verhalten der Spieler.
Zentrale Begriffe sind Ultimate Frisbee, Trendsport, Sportökonomie, Verbandsmanagement, Sponsoring und die strategische Markenbildung unter dem Namen "Ultimate".
Der Autor merkt kritisch an, dass der "Spirit of the Game" zwar ein identitätsstiftendes Merkmal ist, aus rein sportvermarktungstechnischer Sicht jedoch Aspekte wie Dynamik, Ästhetik und Spannung für Sponsoren attraktiver sein könnten.
Da der Begriff "Frisbee" markenrechtlich geschützt ist, sieht der Autor die alleinige Verwendung des Begriffs "Ultimate" als zwingend notwendig an, um eine eigenständige und rechtssichere Markenidentität in der Öffentlichkeit zu etablieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

