Diplomarbeit, 2007
127 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 DER MITTELSTAND ALS UNTERSUCHUNGSOBJEKT
2.1 DEFINITION MITTELSTAND
2.1.1 Begriff
2.1.2 Quantitative Begriffsdefinition
2.1.3 Qualitative Begriffsdefinition
2.2 BESONDERHEITEN DES DEUTSCHEN MITTELSTANDES
2.2.1 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung
2.2.2 Rechtsformen
2.2.3 Insolvenzen
2.2.4 Aktuelle finanzwirtschaftliche Lage
2.2.4.1 Nutzung der Finanzierungsquellen durch den Mittelstand
2.2.4.2 Eigenkapitalproblematik
2.2.4.3 Entwicklungstendenzen in der Finanzierung
2.3 ZWISCHENFAZIT
3 ENTWICKLUNGEN UND INHALTE DER NEUEN BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG
3.1 EINFÜHRUNG
3.1.1 Kunde-Bank-Beziehung im Wandel
3.1.2 Veränderungen in der Bankenlandschaft
3.2 DIE BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG
3.2.1 Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht
3.2.2 Entwicklung von Basel I zu Basel II
3.2.3 Die Neue Baseler Eigenkapitalverordnung
3.3 DAS RATING IM RAHMEN VON BASEL II
3.3.1 Kreditrisiko
3.3.2 Einführung in das Rating
3.3.3 Arten des Ratings
3.3.3.1 Externes Rating – Standardansatz
3.3.3.2 Internes Rating – IRB-Ansatz
3.3.3.3 Retail-Segment und Größenanpassung
3.3.3.4 Internes vs. externes Rating
3.3.4 Ratingkriterien
3.4 ZWISCHENFAZIT
4 HERAUSFORDERUNGEN AN DAS MITTELSTANDSCONTROLLING
4.1 RESSOURCENBASIERTER ANSATZ
4.2 BEDEUTUNG DES CONTROLLINGS FÜR DEN MITTELSTAND
4.2.1 Grundlagen
4.2.2 Mittelstandscontrolling in der Theorie
4.2.3 Ist-Situation des Mittelstandscontrollings
4.3 SOLL-SITUATION DES CONTROLLINGS IM RAHMEN VON BASEL II
4.3.1 Anforderungen an das Controlling
4.3.2 Nutzenbeitrag mittels des ressourcenbasierten Ansatzes
4.4 EINSATZ EINES BASEL II KONFORMEN CONTROLLINGS
4.4.1 Stufenprozess
4.4.2 Erforderliche Komponenten
4.4.2.1 Rechnungswesen
4.4.2.2 Kennzahlen
4.4.2.3 Liquiditätsrechnung
4.4.2.4 Investitionsrechnung
4.4.2.5 Informationsversorgung
4.4.2.6 Planung und Kontrolle
4.4.2.7 Risikoorientierung
4.4.2.8 Bankenreporting
4.5 ZWISCHENFAZIT
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Ziel dieser Arbeit ist es, die notwendigen Komponenten eines modernen Mittelstandscontrollings zu identifizieren und zu entwickeln, um den Anforderungen Basel II orientierter Ratingprozesse gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.
4.2.2 Mittelstandscontrolling in der Theorie
Wie bereits die konzeptionelle Ausführung gezeigt hat, ist das Controlling als Führungsunterstützung auf der Führungsebene zu sehen. Die Führung trägt mit der Zielformulierung und -durchsetzung eine Ergebnisverantwortung und das Controlling hat hier eine begleitende Rolle. Hierzu muss das notwendige Instrumentarium aufgebaut werden und durch die Bereitstellung entsprechender Steuerungsinformationen und der Schaffung von Transparenz, zur Sicherung der Reaktions-, Adaptions-, Antizipations- und Koordinationsfähigkeit des Unternehmens beitragen.
Aus dem Koordinationsanspruch resultieren in Bezug auf das Führungsgesamtsystem eine systembildende und systemkoppelnde Aufgabe des Controllings. Der Aufbau einer Planungs- und Kontrollmentalität sowie eines Informationsversorgungssystems (systembildende Koordination) ist die Voraussetzung für die anschließende Koordination (systemkoppelnde Koordination). Im Rahmen der Systembildung sind bei KMU der Abbau von Vorurteilen und die Schaffung eines Controlling-Bewußtseins fundamental.
Die Führungsunterstützung erfolgt durch eine zielgerichtete Informationsbedarfsermittlung, Informationserzeugung und –bereitstellung sowie eine Abstimmung der Teilsysteme aufeinander. Da die Koordinationsaufgabe primär auf stark segmentierte Unternehmen abzielt, nimmt diese bei den inhabergeführten Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle ein. Die systemkoppelnden Aufgaben sind den KMU nicht ohne Einschränkungen zuzusprechen. Dennoch sind bei rudimentär ausgeprägten Führungsteilsystemen die Bereitstellung zeitnaher und entscheidungsrelevanter Informationen sowie die Unterstützung durch Planungs- und Kontrollsysteme erforderlich (systembildende Funktion). Nach erfolgter Evaluierung der Insolvenzursachen konnte bereits im Rahmen dieser Arbeit der konzentrierten Verfügungsgewalt ein erhöhtes Risikopotenzial zugesprochen werden, das einer zielorientierten und formalisierten Unterstützung bedarf.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Finanzierungswandels durch Basel II und Definition der Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.
2 DER MITTELSTAND ALS UNTERSUCHUNGSOBJEKT: Definition und Untersuchung der Besonderheiten sowie der finanzwirtschaftlichen Lage mittelständischer Unternehmen als Bezugsobjekt der Arbeit.
3 ENTWICKLUNGEN UND INHALTE DER NEUEN BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG: Detaillierte Darstellung der regulatorischen Anforderungen von Basel II, inklusive Ratingverfahren und dessen Relevanz für KMU.
4 HERAUSFORDERUNGEN AN DAS MITTELSTANDSCONTROLLING: Analyse der Controlling-Ist-Situation, Ableitung der Anforderungen durch Basel II und Entwicklung eines Soll-Konzepts mittels ressourcenbasiertem Ansatz.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Würdigung der Ergebnisse hinsichtlich der Notwendigkeit einer Professionalisierung des Controllings in KMU unter Basel II.
Basel II, Mittelstandscontrolling, Rating, KMU, Kreditvergabe, Eigenkapital, Finanzierung, Ressourcenbasierter Ansatz, Insolvenzursachen, Risiko, Liquidität, Unternehmenssteuerung, Transparenz, Controllinginstrumente, Bonität.
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Neuen Basler Eigenkapitalverordnung (Basel II) auf mittelständische Unternehmen und der daraus resultierenden Notwendigkeit, das Controlling in diesen Unternehmen professionell anzupassen.
Zentrale Themen sind die Finanzierungsstruktur des Mittelstands, die neuen Anforderungen an die Bonitätsbewertung (Rating) durch Banken sowie der Aufbau effizienter Controlling-Strukturen.
Das Ziel der Arbeit ist es, die notwendigen Komponenten für ein Basel II konformes Mittelstandscontrolling zu entwickeln, um Kreditvergabe-Vorteile zu nutzen und die Existenzsicherung der Unternehmen zu verbessern.
Es wird eine theoretisch-analytische Untersuchung durchgeführt, die sich auf Literaturrecherchen und die Einordnung der Thematik in den ressourcenbasierten Ansatz stützt.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Controllingsituation im Mittelstand, verknüpft diese mit den Anforderungen von Basel II und leitet praktische Anforderungen an die Controlling-Instrumente ab.
Die zentralen Begriffe sind Basel II, Mittelstandscontrolling, Rating, KMU, Kreditvergabe und Eigenkapital.
Dieser Ansatz dient als theoretische Grundlage, um Controlling als strategische Ressource zu begreifen, die es KMU ermöglicht, durch Informationsvorsprung Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Die Studie identifiziert insbesondere Lücken in der operativen Planung, eine Vernachlässigung strategischer Steuerungsmethoden und ein mangelndes Risikocontrolling bei kleineren Unternehmen.
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