Diplomarbeit, 2006
48 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung der Jahresabschlussanalyse im Rahmen der Kreditvergabeentscheidungen von Banken. Sie beleuchtet die aktuelle Wirtschaftsentwicklung und deren Auswirkungen auf das Kreditgeschäft, die Entwicklung der Insolvenzzahlen sowie die Offenlegungspflichten nach § 18 Kreditwesengesetz.
Kapitel 1: Einführung legt den Fokus auf die Relevanz der Jahresabschlussanalyse für Banken im Rahmen der Kreditvergabeentscheidungen. Es wird die Bedeutung des Themas in der heutigen Wirtschaftswelt hervorgehoben und die Zielsetzung der Arbeit definiert.
Kapitel 2: Grundlegende Darstellungen und definitorische Abgrenzungen bietet einen Überblick über die aktuelle Wirtschaftsentwicklung und die Auswirkungen auf das Kreditgeschäft. Es beleuchtet die Entwicklung der Insolvenzzahlen und analysiert die Offenlegungspflichten nach § 18 Kreditwesengesetz im Detail.
Kapitel 3: Die Jahresabschlussanalyse im Rahmen der Kreditvergabeentscheidungen von Kreditinstituten unter Berücksichtigung von EBIL beschäftigt sich mit dem Bilanzanalyseprogramm EBIL des Deutschen Sparkassenverbandes (DSV) und stellt wichtige Bilanzkennzahlen vor. Der Cashflow und dessen Aussagekraft für die Kreditvergabeentscheidung werden ebenfalls beleuchtet.
Kapitel 4: Die Jahresabschlussanalyse als Basis der Kunden- und Verkaufsorientierung betrachtet die erkennbaren Risiken aus der Jahresabschlussanalyse und zeigt auf, wie Banken diese Erkenntnisse für die Verkaufsorientierung und die Entwicklung von Cross-Selling-Ansätzen nutzen können.
Jahresabschlussanalyse, Kreditvergabeentscheidungen, Banken, Wirtschaftsentwicklung, Insolvenzzahlen, § 18 Kreditwesengesetz, Kreditfähigkeitsprüfung, Kreditwürdigkeitsprüfung, Rating, Basel II, Kunden- und Verkaufsorientierung, Cross-Selling, EBIL.
Sie dient als objektive Basis zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Kreditnehmers. Banken nutzen sie, um Ausfallrisiken zu minimieren und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen einzuschätzen.
§ 18 KWG verpflichtet Banken dazu, sich bei Krediten über einer bestimmten Grenze die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (z. B. durch den Jahresabschluss) offenlegen zu lassen.
Basel II fordert von Banken eine risikogerechte Eigenkapitalhinterlegung. Dies führt dazu, dass das interne Rating eines Unternehmens (basierend auf Bilanzzahlen) direkt die Kreditzinsen und die Kreditverfügbarkeit beeinflusst.
EBIL ist ein Bilanzanalyseprogramm des Deutschen Sparkassenverlags (DSV). Es hilft Banken, Jahresabschlüsse systematisch auszuwerten und wichtige Kennzahlen wie Cashflow oder Eigenkapitalquote zu berechnen.
Durch die Analyse erkennt der Bankberater nicht nur Risiken, sondern auch Finanzierungsbedarfe oder Optimierungspotenziale. Dies ermöglicht Cross-Selling, also das Angebot passender Bankprodukte (z. B. Versicherungen oder Leasing).
Die materielle Kreditwürdigkeit prüft die wirtschaftlichen Fakten (Zahlen, Sicherheiten). Die persönliche Kreditwürdigkeit beurteilt die Zuverlässigkeit, Qualifikation und Zahlungsmoral des Unternehmers.
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