Examensarbeit, 2004
124 Seiten, Note: 2,7
1. EINFÜHRUNG
2. FACHSYSTEMATISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Der historische Weg der Säure-Base-Theorie
2.2 Arrhenius´ „chemische Theorie der Elektrolyte“
2.3 Die Säure - Βase –Theorie von Brönsted und Lowry
2.4 Das Konzept von Lewis und Pearson
2.4.1 Einführung
2.4.2 Die Theorie nach Lewis
2.4.3 Das Konzept nach Pearson
3. SÄUREN UND BASEN IN DER SCHULE
3. 1 Säuren und Basen in den Lehrplänen
3.1.1 Der Sekundarbereich I
3.1.2 Der Sekundarbereich II
3.1.3 Zusammenfassung
3.2 Säuren und Basen in der Schulbuchliteratur
3.2.1 Elemente – Chemie 1
3.2.2 Allgemeine Chemie
3.2.3 Chemie heute – Sekundarbereich II
3.2.4 Zusammenfassung
4. SCHÜLERVORSTELLUNGEN
4.1 Lerntheoretische Grundlagen
4.1.1 Die Lernpsychologie Jean Piagets
4.1.2 Die Theorie des Conceptual Change
4.1.3 Zusammenfassung
4.2 Schülervorstellungen in der didaktischen Forschung
4.3 Schülervorstellungen zum Thema Säuren und Basen
4.3.1 Die Primarstufe
4.3.2 Die Sekundarstufe I
4.3.3 Die Sekundarstufe II
4.3.4 Internationale Studien
4.3.5 Folgerungen und Bewertungen
5 DIE UNTERSUCHUNG
5.1 Grundlage
5.2 Konzeption des Fragebogens
5.2.1 Zu Aufgabe 1
5.2.2 Zu Aufgabe 2
5.2.3 Zu Aufgabe 3
5.2.4 Zu Aufgabe 4
5.2.5 Zu Aufgabe 5
5.2.6 Zu Aufgabe 6
5.2.7 Zu Aufgabe 7
5.3 Design der Umfrage
5.4 Die Auswertung des Fragebogens
5.4.1 Vorgehensweise
5.4.3 Schülervorstellungen zum pH – Wert
5.4.4 Schülervorstellungen zur Neutralisation
5.4.5 Reine Säuren und Säurelösungen
5.4.6 Schülervorstellungen zu starken und schwachen Säuren
5.4.7 Schülervorstellungen zu Gleichgewichtsreaktionen
5.4.8 Einflussfaktoren auf das Antwortverhalten
5.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.5.1 Die Ergebnisse aus der Befragung
5.5.2 Die Ergebnisse aus der Befragung im Vergleich zu den Ergebnissen der Literatur.
5.6 Fazit
6. ANSÄTZE ZUR KORREKTUR DER FEHLVORSTELLUNGEN
6.1 Mögliche Ursachen für die erhobenen Fehlvorstellungen
6.2 Vorschläge für den Unterricht
7. DISKUSSION DER ARBEIT
7.1 Reflexion der Arbeit
7.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die empirische Erhebung der Schülervorstellungen zum Thema Säuren und Basen in der Oberstufe, um Fehlvorstellungen zu identifizieren und auf dieser Grundlage didaktische Ansätze zur Unterrichtsverbesserung zu entwickeln.
2.1 Der historische Weg der Säure-Base-Theorie
Der Weg der Säuren und Basen beginnt schon in der Antike. Sowohl bei den Griechen, als auch bei den Römern, war der Essig und seine ätzende Wirkung bekannt. Der damalige Sprachgebrauch setzte sogar die Begriffe Essig und Säure in ihrer Bedeutung synonym. Bereits in der Bibel fand dieser Erwähnung:
„Wie einem traurigen Herzen böse Lieder singt, das ist wie ein zerrissenes Kleid im Winter und Essig auf der Kreide.“ Spr. 25,20 (in: HÄUSLER 1987, S. 278)
„Wie der Essig den Zähnen und der Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden.“ Spr. 10,26 (in: WEIßENHORN 1996, S.180)
Aber auch die sogenannten „Alkalien“ waren schon im Altertum bekannt. Aristoteles wird nachgesagt, er hätte sich schon in der Zubereitung von Pottasche (Kaliumcarbonat, K2CO3) verstanden, indem er Holzasche auslaugte. Der Name „Alkali“ hingegen soll aus dem arabischen Raum stammen und dort der Name einer Pflanze gewesen sein, die oft zur Pottaschegewinnung eingesetzt wurde.
1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas Säuren und Basen für den Chemieunterricht und definiert das Ziel der Arbeit, Schülervorstellungen und Fehlkonzepte zu evaluieren.
2. FACHSYSTEMATISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss und stellt die drei zentralen Theorien von Arrhenius, Brönstedt/Lowry und Lewis/Pearson dar.
3. SÄUREN UND BASEN IN DER SCHULE: Es erfolgt eine Analyse der niedersächsischen Lehrpläne sowie ausgewählter Schulbücher, um zu zeigen, wie das Thema im Unterricht eingebettet ist.
4. SCHÜLERVORSTELLUNGEN: Hier werden lerntheoretische Grundlagen (Konstruktivismus, Conceptual Change) diskutiert und bisherige Forschungsergebnisse zum Thema Säuren und Basen zusammengefasst.
5 DIE UNTERSUCHUNG: Dieses Kapitel beschreibt das Design, die Durchführung und die detaillierte Auswertung der empirischen Befragung zur Erhebung von Schülervorstellungen.
6. ANSÄTZE ZUR KORREKTUR DER FEHLVORSTELLUNGEN: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden mögliche Ursachen für Fehlvorstellungen analysiert und konkrete didaktische Verbesserungsvorschläge formuliert.
7. DISKUSSION DER ARBEIT: Das letzte Kapitel reflektiert die Vorgehensweise der Arbeit und bietet einen Ausblick auf notwendige weitere Forschungsarbeiten.
Säuren, Basen, Schülervorstellungen, Fehlvorstellungen, Chemieunterricht, Conceptual Change, pH-Wert, Neutralisation, Säure-Base-Theorie, Brönstedt, Arrhenius, Lewis, Chemiedidaktik, kognitive Entwicklung, Konstruktivismus
Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung von Schülervorstellungen zum Thema Säuren und Basen im Chemieunterricht der Oberstufe.
Die zentralen Themen sind das Verständnis des pH-Wertes, Neutralisationsreaktionen, die Stärke von Säuren und Basen sowie das chemische Gleichgewicht im Kontext von Säure-Base-Prozessen.
Ziel ist es, vorherrschende Fehlvorstellungen bei Schülern zu identifizieren, um diese als Grundlage für effektivere Unterrichtskonzepte zu nutzen.
Es wird eine empirische Fragebogenstudie (Längsschnitt-Ansatz) mit 109 Schülern der Jahrgänge 12 und 13 durchgeführt, deren Ergebnisse mit Hilfe des Programms Grafstat ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden fachsystematische Grundlagen, eine Analyse der schulischen Vorgaben und eine tiefgehende Literaturrecherche zu Schülervorstellungen mit der eigenen empirischen Erhebung verknüpft.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Fehlvorstellungen (Misconceptions), Conceptual Change, Säure-Base-Theorien und Chemiedidaktik aus.
Diese Arbeit erweitert frühere Studien durch die gezielte Einbeziehung der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie durch die Analyse der Einflussfaktoren "Kursart" und "Säure-Base-Modell" auf das Antwortverhalten.
Der Autor schlägt vor, verschiedene Theorien explizit als Unterrichtsgegenstand zu behandeln und die Grenzen und Vorzüge der Modelle (Arrhenius, Brönstedt, Lewis) deutlich zu machen, um ein konsistenteres Verständnis zu ermöglichen.
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