Examensarbeit, 2005
112 Seiten, Note: 1,3
0. ERKENNTNISLEITENDE FRAGESTELLUNG
1. VERÄNDERUNGEN IN DER GESELLSCHAFT UND IHRE AUSWIRKUNGEN AUF DIE BERUFSBILDUNG
1.1 NEUE GESELLSCHAFTSSTRUKTUREN IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT
1.2 VERÄNDERTE ANFORDERUNGEN AN DAS QUALIFIKATIONSPROFIL VON ARBEITNEHMERN
1.3. BERUFLICHE HANDLUNGSKOMPETENZ ALS ZIEL DER BERUFLICHEN BILDUNG
1.3.1 Der Begriff der Schlüsselqualifikationen
1.3.2 Der Begriff der beruflichen Handlungskompetenz
1.4 AUSBILDUNGSFORMEN IN DER BERUFLICHEN BILDUNG UND FÖRDERUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ
2.0 DAS FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT ALS BEZUGSRAHMEN DIESER ARBEIT
3. DIE SUCHE NACH DEM GEEIGNETEN UNTERRICHTSKONZEPT FÜR DIE SCHAFFUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ IM FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT
3.1 DIE KOGNITIVE HANDLUNGSTHEORIE AEBLIS
3.2 DIE KONSTRUKTIVISTISCHE HANDLUNGSTHEORIE
3.3 ERKENNTNISSE DER MOTIVATIONSPSYCHOLOGIE UND IHRE FOLGEN FÜR HANDLUNGSORIENTIERTEN UNTERRICHT
3.4 DIDAKTISCHE ANSÄTZE ZUR UMSETZUNG DES HANDLUNGSORIENTIERTEN UNTERRICHTSKONZEPTS
3.4.1 Das Konzept des Lernbüros
3.4.2 Der Ansatz von Sloane - Das Lernen in Lernfeldern / Lernsituationen
3.4.3 Das entdeckende Lernen nach Bruner
3.4.5 Das selbst organisierte Lernen nach Sembill (SoLe)
3.5 KONKRETE UMSETZUNG DES HANDLUNGSORIENTIERTEN UNTERRICHTS
3.5.1 Handlungsorientierte Unterrichtsmethoden
3.5.2 Der Trend zum Methodenpluralismus
3.6 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER DARGESTELLTEN UNTERRICHTSFORMEN IM HINBLICK AUF DIE SCHAFFUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ
4. DIDAKTISCHE ANALYSE DES FACHS INFORMATIONSWIRTSCHAFT VOR DEM HINTERGRUND DER SCHAFFUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ
4.1 DIE INTENTIONEN DES FACHS INFORMATIONSWIRTSCHAFT
4.2 DIE INHALTE IM FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT
4.3 DIE FRAGE DER METHODE IM FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT
4.3.1 Handlungsorientierte Ansätze im Fach Informationswirtschaft
4.3.2 Realisierung der vorab beschriebenen didaktischen Konzepte im Fach Informationswirtschaft
4.3.3 Sozialformen im Fach Informationswirtschaft
4.4 MEDIEN IM FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT
4.4.1 Die Frage nach geeigneten Lehr-Lernmitteln für den Unterricht im Fach Informationswirtschaft
4.4.2 Die Frage nach dem geeigneten Lernort für den Unterricht im Fach Informationswirtschaft
4.5 DER EINFLUSS DES LEHRERS AUF DEN ERFOLG DES FACHS INFORMATIONSWIRTSCHAFT
4.6 DER EINFLUSS DER GEWÄHLTEN LEISTUNGSBEURTEILUNG AUF DEN ERFOLG DES FACHS INFORMATIONSWIRTSCHAFT
5 DIE DIGITALE RAND OHG – VORSTELLUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG EINES DIDAKTISCH AUFBEREITETEN UNTERRICHTSKONZEPTS FÜR DAS FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT
5.1 VORSTELLUNG DES UNTERRICHTSKONZEPTS
5.2 KRITISCHE WÜRDIGUNG DIESES UNTERRICHTSKONZEPTS
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Fach „Informationswirtschaft“ in der Höheren Handelsschule zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz beiträgt und wie dieses Ziel durch didaktische Unterrichtskonzepte und Methoden unterstützt werden kann.
3.1 Die kognitive Handlungstheorie Aeblis
Die Grundvorstellung Aeblis fußt auf der Annahme, dass das Denken bereits rein genetisch aus dem Handeln hervorgeht. In seinen Werken „Die Grundlagen des Lehrens“ und die „Zwölf Grundformen des Lehrens“ fasst Aebli die Erkenntnisse der kognitiven Handlungstheorie zusammen und erläutert, unter Rückgriff auf die Erkenntnisse der Sprachtheorie, wie der Mensch Handlungen, Begriffe und Operationen aufbaut. Da für ihn das Denken aus dem Tun hervorgeht, kritisiert er den Dualismus von Denken und Handeln, da gemäß seiner Theorie der Erwerb neuer Strukturen nur handelnd erfolgen kann. Der Schüler soll im Rahmen des Lernprozesses Handlungsschemata erwerben, die ihm zur Lösung späterer Probleme zur Verfügung stehen.
Der Lehr- bzw. Lernprozess ist dreidimensional angelegt, indem er zwischen dem Medium, in dem gelernt wird, dem Lerninhalt, d.h. dem was gelernt wird bzw. seiner Struktur, und dem Lernprozess, der zum gewünschten Ergebnis führen soll, unterscheidet. Aebli betont den interdependenten Charakter dieser drei Elemente und das Erfordernis, diese Interdependenz bei der didaktischen Planung von Unterricht zu berücksichtigen: „Die Medien sind Medien der Erfahrungsbildung, und diese Erfahrung hat einen Inhalt. [Es gibt] kein Wissen, das man dem Schüler einfach geben könnte. Er muß es in jedem Falle selber aufbauen. Wir können ihm dazu nur Anstöße geben und es richtig anzuleiten versuchen, wo er aus eigener Kraft nicht dazu gelangt. (...) Es geht darum, dem Schüler ein einsatzfähiges Instrumentarium von geistigen Werkzeugen zu vermitteln und ihn dazu in die Lage zu versetzen, dieses auch zu gebrauchen. Diesem Ziel dienen die nächsten drei Stufen des Lernprozesses, das Durcharbeiten, das Üben und das Anwenden.“
0. ERKENNTNISLEITENDE FRAGESTELLUNG: Einführung in die Problematik und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Förderung beruflicher Handlungskompetenz im Fach Informationswirtschaft.
1. VERÄNDERUNGEN IN DER GESELLSCHAFT UND IHRE AUSWIRKUNGEN AUF DIE BERUFSBILDUNG: Analyse gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und Definition der beruflichen Handlungskompetenz als zentrales Bildungsziel.
2.0 DAS FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT ALS BEZUGSRAHMEN DIESER ARBEIT: Darstellung der Struktur und Einbettung des Fachs in den Fächerkanon der Höheren Handelsschule.
3. DIE SUCHE NACH DEM GEEIGNETEN UNTERRICHTSKONZEPT FÜR DIE SCHAFFUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ IM FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT: Theoretische Herleitung handlungsorientierter Ansätze sowie Vorstellung didaktischer Konzepte wie Lernbüro und Lernfelder.
4. DIDAKTISCHE ANALYSE DES FACHS INFORMATIONSWIRTSCHAFT VOR DEM HINTERGRUND DER SCHAFFUNG BERUFLICHER HANDLUNGSKOMPETENZ: Anwendung didaktischer Modelle zur Analyse von Intentionen, Methoden, Medien und Lehrereinfluss im Fach.
5 DIE DIGITALE RAND OHG – VORSTELLUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG EINES DIDAKTISCH AUFBEREITETEN UNTERRICHTSKONZEPTS FÜR DAS FACH INFORMATIONSWIRTSCHAFT: Vorstellung eines konkreten Lehrmittelkonzepts und dessen kritische Bewertung hinsichtlich der Kompetenzförderung.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Resümee der wichtigsten Erkenntnisse und Bewertung der methodischen Umsetzbarkeit.
Berufliche Handlungskompetenz, Informationswirtschaft, Handlungsorientierung, Lernbüro, Lernfeldkonzept, Medienkompetenz, kognitive Handlungstheorie, Konstruktivismus, Modellunternehmen, Methodenpluralismus, Projektunterricht, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Digitale RAND OHG, Didaktik.
Die Arbeit untersucht, wie das Fach Informationswirtschaft in der Höheren Handelsschule dazu beitragen kann, bei Schülern berufliche Handlungskompetenz zu fördern.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen der Handlungsorientierung, die didaktische Gestaltung von Unterrichtsformen wie dem Lernbüro und die kritische Analyse von Lehrmitteln.
Die Forschungsfrage lautet, ob und wie das Fach Informationswirtschaft den Anspruch erfüllen kann, berufliche Handlungskompetenz bei den Lernenden zu schaffen.
Die Autorin stützt sich auf kognitive Handlungstheorien, konstruktivistische Ansätze sowie auf didaktische Strukturmodelle wie das Berliner Modell.
Im Hauptteil werden theoretische Konzepte (z.B. Aebli, Bruner, Sembill) mit der praktischen Umsetzung im Fach verknüpft, inklusive einer Analyse von Methoden wie Projekt- und Rollenspielen.
Zentrale Begriffe sind Handlungskompetenz, Lernfeldkonzept, Modellunternehmen, Medienkompetenz und didaktische Analyse.
Dieses Konzept dient als Fallbeispiel, an dem aufgezeigt wird, wie computergestützte Lernmodule in der Praxis zur Förderung betriebswirtschaftlicher Prozesskompetenzen eingesetzt werden können.
Die Autorin argumentiert, dass für den Erwerb echter Handlungsfähigkeit nicht das bloße Abrufen von Wissen (Ergebnis), sondern die eigenständige Bearbeitung von Geschäftsprozessen (Prozess) entscheidend ist.
Der Lehrer wandelt sich vom reinen Wissensvermittler zum Berater und Organisator von Lernumgebungen, der gezielt Lernprozesse unterstützt, statt nur Lösungen vorzugeben.
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