Diplomarbeit, 2007
117 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Folgen des demografischen Wandels für die öffentliche Mobilität in schrumpfenden Regionen, insbesondere in Brandenburg. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen der Mobilitäts-Governance zu beleuchten und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Legitimation, Fragestellung und Hypothese der Arbeit darlegt. Anschließend werden methodische und theoretische Vorüberlegungen präsentiert, die den Analyserahmen und die verwendeten Methoden erläutern. In Kapitel 3 wird die öffentliche Mobilität als staatliche Daseinsvorsorge in Deutschland betrachtet, wobei die Rolle des ÖPNV und die rechtlichen Rahmenbedingungen im Fokus stehen. Kapitel 4 untersucht die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen, die auf europäischer, nationaler und Landesebene gelten. Anschließend werden in Kapitel 5 die Entwicklungen des demografischen Wandels in Deutschland und Brandenburg beleuchtet. Kapitel 6 untersucht die Folgen des demografischen Wandels für die öffentliche Mobilität in Brandenburg und analysiert die Herausforderungen und Chancen der Mobilitäts-Governance. Die Arbeit endet mit einem Fazit.
Demografischer Wandel, öffentliche Mobilität, Mobilitäts-Governance, ÖPNV, Daseinsvorsorge, Schrumpfungsregionen, Brandenburg, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Innovationen, Akteurskonstellationen, Regulierung.
Durch Überalterung und Abwanderung sinkt das Verkehrsaufkommen in vielen Regionen. Die Siedlungsstrukturen zerfasern, was den klassischen, flächendeckenden ÖPNV zunehmend unwirtschaftlich macht.
Ja, da Verkehrsdienstleistungen Teil der staatlichen Daseinsvorsorge sind. Der Staat wandelt sich hierbei vom alleinigen Anbieter zum Gewährleister, der Rahmenbedingungen für Mobilität schafft.
Es handelt sich um einen Steuerungsansatz, der neue Akteure, innovative Finanzierungsinstrumente und einen regulierten Wettbewerb um die besten Mobilitätskonzepte einbezieht, statt nur auf Subventionen zu setzen.
Statt großer Busse, die leere Runden fahren, setzt das Konzept auf bedarfsorientierte Dienstleistungen, Subjektförderung und die Einbindung neuer privater oder kommunaler Akteure.
Die Arbeit nennt verkrustete Strukturen, antiquierte Leitbilder der Infrastrukturpolitik und Fehlanreize in der aktuellen Finanzierung als zentrale Hindernisse.
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