Diplomarbeit, 2006
114 Seiten, Note: 1,3
Vorwort
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Diplomarbeit und Eingrenzungen
1.3 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
1.3.1 Die Definition von Employability bzw. Beschäftigungsfähigkeit
1.3.2 Die verschiedenen Akteure und Ebenen von Employability
1.4 Ansatz und Aufbau der Diplomarbeit
2 Rahmenbedingungen
2.1 Demografischer Wandel und die Folgen
2.2 Globalisierung und Liberalisierung der Märkte und die Auswirkungen auf die Beschäftigung
2.3 Tertiarisierung der sektoralen Entwicklung und die Auswirkung auf die Beschäftigung
2.4 Frauenerwerbstätigkeit
2.5 Auswirkungen des Wertewandels auf eine globalisierte Arbeitswelt
2.6 Zusammenfassende Würdigung der dynamischen Arbeitswelt
3. Umsetzung der Employability- Strategie aus Sicht der Unternehmen
3.1 Beitrag des Mitarbeiters zum Unternehmens-Erfolg
3.2 Darstellung von Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern
3.2.1 Vom Shareholder- Value zu Employee- Value
3.2.2 Errichtung von Foren
3.2.3 Corporate Universities bzw. Corporate Business Schools
3.2.4 Job-Enrichment, Job-Enlargement und Job-Rotation
3.2.5 Perspektivenwerkstätten
3.2.6 Self-Advisory-Tools
3.2.7 Clubs of Learning
3.2.8 Maßnahmen im Kooperationspool bzw. im Unternehmensverbund
3.2.9 Das Qualifizierungsprojekt von Festo
3.2.10 Deutsche Bank - Das Mosaik für Beschäftigung
3.2.11 Mentoring- bzw. Coachingprogramme
3.2.12 Kompetenzpass bzw. Yellow Pages
3.2.13 Kritische Würdigung der Maßnahmen
3.2.14 Barrieren des Employability – Konzeptes aus der Sicht der Unternehmen
4. Umsetzung der Employability- Strategie aus Sicht des Individuums
4.1 Darstellung von Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Individuen
4.1.1 Standortanalyse bzw. Ist-Analyse
4.1.1.1 Der Kompetenztest
4.1.1.2 Auswertung von Stellenanzeigen
4.2 Die Zielsetzung
4.2.1 Life-long Learning
4.2.2 Selbstmanagement durch Zielgruppendefinierung
4.2.3 Marketing in eigener Sache
4.3 Kritische Würdigung der Maßnahmen
4.3.1 Barrieren des Employability –Konzeptes aus der Sicht des Individuums
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert das Konzept "Employability" (Beschäftigungsfähigkeit) als moderne Arbeitsmarktstrategie. Das primäre Ziel ist es, den Lesern zu verdeutlichen, wie sowohl Arbeitgeber als auch Individuen proaktiv auf die rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen reagieren können, um die individuelle Arbeitsmarktfähigkeit zu sichern und nachhaltigen Unternehmenserfolg zu erzielen.
1.1 Problemstellung
Zur Veranschaulichung der Problemstellung die dieser Arbeit zugrunde liegt, ist es sinnvoll an dieser Stelle mit einer kurzen Betrachtung der Rahmenbedingungen - den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen - zu beginnen. In den nachfolgenden Abschnitten werden auf die Rahmenbedingungen im Einzelnen expliziter eingegangen und diese durchleuchtet.
Die heutigen Entwicklungen und Tendenzen der Märkte bringen beträchtlich viele Probleme und Veränderungen mit sich, denen sich die Arbeitgeber sowohl als auch die Arbeitnehmer stellen müssen. Zunehmend hört und liest man in den Medien von Stellenabbau und Entlassungen, die in die Tausende, manchmal sogar in die Zehntausende gehen. Weltkonzerne wie z.B. DaimlerChrysler, Allianz und die Deutsche Bank, nur um ein paar renommierte Namen zu nennen, machen vermehrt negative Schlagzeilen. Von Arbeitnehmern die auf die Strasse gehen, um für Ihren Arbeitsplatz zu demonstrieren, zu kämpfen und dadurch auf Ihre heikle Lage aufmerksam zu machen.
Aktuell sind in Deutschland 4,4 Mio. Menschen arbeitslos registriert mit einer Arbeitslosenquote von 11,7 %. Diese wird auf die Gesamtzahl der Erwerbspersonen bezogen, die sich aus den Erwerbstätigen und den Arbeitslosen zusammensetzt. Angenommen wird jedoch eine weitaus höhere Anzahl Arbeitsloser, die sich allerdings in Weiterbildungsmaßnahmen und ABM befinden.
1 Einführung: Diese Einleitung führt in das Thema Employability ein und beleuchtet die Notwendigkeit lebenslangen Lernens angesichts des rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandels.
2 Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erörtert die komplexen externen Faktoren wie den demografischen Wandel, die Globalisierung und den Wertewandel, die den modernen Arbeitsmarkt prägen.
3 Umsetzung der Employability- Strategie aus Sicht der Unternehmen: Hier werden die unternehmerische Perspektive sowie verschiedene Personalentwicklungsinstrumente wie Corporate Universities, Job-Rotation und Mentoring-Programme vorgestellt.
4 Umsetzung der Employability- Strategie aus Sicht des Individuums: Der Fokus liegt auf der Eigenverantwortung der Arbeitnehmer, ihre Marktfähigkeit durch Standortanalysen, Selbstmanagement und zielgerichtetes Marketing in eigener Sache zu erhöhen.
5 Fazit und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Dynamik der Arbeitsmarktstrategie sowie die zukünftigen Herausforderungen für beide Akteure.
Employability, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitsmarktfitness, lebenslanges Lernen, Personalentwicklung, Human Potential, Globalisierung, demografischer Wandel, Wissensmanagement, Eigenverantwortung, Selbstmarketing, Kompetenzentwicklung, Arbeitnehmer, Unternehmen, Change-Management.
Die Diplomarbeit untersucht das Konzept der "Employability" und wie Arbeitgeber sowie Individuen ihre Beschäftigungsfähigkeit in einem sich ständig wandelnden globalen Arbeitsmarkt erhalten und stärken können.
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des demografischen Wandels und der Globalisierung, die Bedeutung von kontinuierlicher Weiterbildung sowie die proaktive Übernahme von Eigenverantwortung durch Arbeitnehmer.
Das Ziel ist es, Employability als strategisches Instrument zu formulieren, das sowohl Unternehmen dabei hilft, Wettbewerbsvorteile zu generieren, als auch Individuen befähigt, ihre Arbeitsmarktfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche sowie der Analyse aktueller Studien und Berichte, ergänzt durch die kritische Würdigung praktischer Konzepte namhafter Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Unternehmensperspektive (Implementierung von PE-Instrumenten wie Foren oder Corporate Universities) und die individuelle Perspektive (Methoden zur Standortbestimmung und persönlichen Vermarktung).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Employability", "lebenslanges Lernen", "Eigenverantwortung", "Personalentwicklung" und "Arbeitsmarktfitness" definiert.
Die Deutsche Bank dient als Fallbeispiel für die erfolgreiche Implementierung von Beschäftigungsmodellen wie dem "Mosaik für Beschäftigung", das verschiedene Kategorien von Maßnahmen für unterschiedliche Mitarbeitergruppen umfasst.
Der Begriff beschreibt den Wandel, bei dem Arbeitnehmer nicht mehr bloß auf eine lebenslange Beschäftigung durch den Arbeitgeber hoffen können, sondern für ihren eigenen Marktwert und ihre berufliche Weiterentwicklung selbst verantwortlich sind.
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