Diplomarbeit, 2007
74 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Von der New Economy zu Web 2.0
2.1 Die New Economy im Rückblick
2.2 Der Web 2.0-Ansatz
3 Erlösmodelle im Internet und ihre Erfolgsfaktoren
3.1 Zum Begriff des Erlösmodells
3.1.1 Erlösquelle
3.1.2 Erlösform
3.1.3 Erlösmodell
3.2 Online-Werbung als Erlösmodell
3.2.1 Erlösformen
3.2.2 Erfolgsfaktoren
3.2.3 Beispiele für das Erlösmodell Online-Werbung
3.3 eCommerce als Erlösmodell
3.3.1 Erlösformen
3.3.2 Erfolgsfaktoren
3.3.3 Beispiele
3.4 Paid Content als Erlösmodell
3.4.1 Erlösformen
3.4.2 Erfolgsfaktoren
3.4.3 Beispiele
4 Von Web 1.0 zu Web 2.0: Veränderte Rahmenbedingungen
4.1 Entwicklung der Internetbandbreite
4.2 Entwicklung von Internetnutzerzahlen und -demographie
4.3 Entwicklung von Internetnutzungsanlässen
4.4 Nischenorientierung der Anbieter
4.5 Erhöhte Zahlungsbereitschaft der Internetnutzer
4.6 Neue Zahlungsmethoden für das Internet
5 Vergleich der Erlösmodelle New Economy und Web 2.0
5.1 Einfluss der Rahmenbedingungen auf die Erlösmodelle
5.2 Einfluss der Rahmenbedingungen auf Online-Werbung
5.2.1 Erhöhung der Internetbandbreite
5.2.2 Wachstum der Internetnutzerzahlen
5.2.3 Weiterentwicklung der Internetnutzerdemographie
5.2.4 Erweiterung der Internetnutzungsanlässe
5.2.5 Vermehrte Nischenorientierung
5.3 Einfluss der Rahmenbedingungen auf eCommerce
5.3.1 Erhöhung der Internetbandbreite
5.3.2 Wachstum der Internetnutzerzahlen
5.3.3 Weiterentwicklung der Internetnutzerdemographie
5.3.4 Erweiterung der Internetnutzungsanlässe
5.3.5 Vermehrte Nischenorientierung
5.4 Einfluss der Rahmenbedingungen auf Paid Content
5.4.1 Erhöhung der Internetbandbreite
5.4.2 Wachstum der Internetnutzerzahlen
5.4.3 Weiterentwicklung der Internetnutzerdemographie
5.4.4 Erweiterung der Internetnutzungsanlässe
5.4.5 Vermehrte Nischenorientierung
5.4.6 Erhöhte Zahlungsbereitschaft
5.4.7 Zusätzliche Zahlungsmethoden
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Forschungshypothese, dass Erlösmodelle im Web 2.0 zwar denen der New Economy ähneln, aufgrund veränderter technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen jedoch heute höhere Erfolgsaussichten aufweisen. Der Fokus liegt dabei explizit auf der Analyse der Umsatzseite internetbasierter Geschäftsmodelle.
2.2 Der Web 2.0-Ansatz
Zum Verständnis dessen, was das Phänomen Web 2.0 eigentlich ausmacht und wo einer der grundlegenden Unterschiede zur New Economy liegt, kann der folgende kurze Text aus dem Wirtschaftsmagazin Brand Eins dienen, der pointiert das Verständnis von Geschäftsmodellen bei Anbietern von Web 2.0- Plattformen darstellen soll10.
„Es war einmal ein Junge, der hatte etwas ausgefressen, und als Strafe dafür wies ihm seine Tante eine besonders harte Strafe zu: Samstags, wenn die anderen Jungs im Fluss schwimmen durften, sollte er den riesigen Zaun vor dem Haus seiner Tante Polly streichen. Er hat eben missmutig mit der Arbeit begonnen, als sein Kumpel Ben vorbeikommt. Der verspottet ihn wegen der mühseligen Arbeit. Doch unser Junge ist schlau: „Das macht doch keine Mühe, das ist der reine Spaß! Wann kann man schon mal ganz allein solch einen großen Zaun streichen?!“
Da staunt Ben – denn Spaß will jeder haben. Statt Plackerei die reine Freude? Ben bettelt geradezu, mitmachen zu dürfen. Er zahlt sogar dafür. Einen saftigen Apfel. Und er streicht wie ein Verrückter, während unser Held im Schatten liegt. Nach und nach kommen noch mehr Willige, und sie alle geben einiges dafür, den Zaun Tante Pollys streichen zu dürfen. Abends ist unser Freund reich – seine Taschen sind voller kleiner Schätze.
Mark Twain nannte diesen interessanten Vorgang „Das ruhmreiche Zaunweißen“, ein lehrreiches Stück aus seinem Romanepos „Tom Sawyer“. Das war 1876. Heute ist 2007, und diesen Prozess, an dem sich im Wesentlichen nichts geändert hat, nennt man Web 2.0.“
Geprägt wurde der Begriff Web 2.0 von dem Verleger Tim O’Reilly, einem US Amerikanischen Vordenker von Internettrends, im Jahr 2004 im Rahmen einer Brainstorming-Session11. In seinem Artikel „What is Web 2.0“12 beschreibt O’Reilly die Kernkompetenzen, die eine Firma besitzen muss, um ein Web 2.0-Unternehmen zu sein:
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Web 2.0 ein, umreißt die historische New-Economy-Phase und formuliert die zentrale Forschungshypothese zur Erfolgschancen-Analyse der Erlösmodelle.
2 Von der New Economy zu Web 2.0: Das Kapitel definiert die Begriffe New Economy und Web 2.0, arbeitet deren historische Entwicklung auf und vergleicht die unterschiedlichen Ansätze zur Geschäftsmodellgestaltung.
3 Erlösmodelle im Internet und ihre Erfolgsfaktoren: Hier werden die Erlösquellen (Online-Werbung, eCommerce, Paid Content) und -formen systematisiert, von verwandten Begriffen abgegrenzt und die jeweiligen Erfolgsfaktoren detailliert untersucht.
4 Von Web 1.0 zu Web 2.0: Veränderte Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel analysiert die technologischen und sozio-ökonomischen Veränderungen, wie Bandbreitenzuwachs, demografische Verschiebungen und neue Zahlungsmöglichkeiten, seit dem Jahr 2000.
5 Vergleich der Erlösmodelle New Economy und Web 2.0: Die Arbeit führt hier die Ergebnisse zusammen und bewertet den Einfluss der geänderten Rahmenbedingungen auf die Erfolgschancen der drei untersuchten Erlösmodelle.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit bestätigt die Forschungshypothese und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen, insbesondere im Kontext von Medienkonvergenz und einem potenziellen Web 3.0.
Web 2.0, New Economy, Erlösmodelle, Online-Werbung, eCommerce, Paid Content, Internetökonomie, Rahmenbedingungen, Breitband, Micropayment, Geschäftsmodell, Erfolgsfaktoren, Social Web, Internetnutzer, Zahlungsbereitschaft
Die Diplomarbeit befasst sich mit der kritischen Analyse internetbasierter Erlösmodelle im Kontext der New Economy und des modernen Web 2.0.
Die Schwerpunkte liegen auf der Systematisierung von Erlösquellen, der Identifikation von Erfolgsfaktoren sowie der Untersuchung veränderter Rahmenbedingungen wie Internetbandbreite, Nutzerdemografie und Zahlungsverfahren.
Das Ziel ist die Prüfung der Hypothese, dass die Erlösmodelle im Web 2.0 identisch mit denen der New Economy sind, jedoch durch veränderte Rahmenbedingungen heute bessere Erfolgschancen haben.
Es handelt sich um eine systematische Analyse und Literaturarbeit, die theoretische Konzepte mit empirischen Daten (z.B. Marktanteile, Nutzerzahlen) vergleicht und verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Erlösmodellen, die Darstellung der drei Haupterlösquellen, die Analyse veränderter technischer/gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf den Erfolg dieser Modelle.
Web 2.0, New Economy, Erlösmodelle, Online-Werbung, eCommerce, Paid Content, Internetökonomie und Erfolgsfaktoren sind die zentralen Begriffe.
Während Paid Content damals an fehlender Bandbreite und einer ausgeprägten "Gratismentalität" scheiterte, ermöglichen heute hohe DSL-Geschwindigkeiten und Mikrozahlungssysteme (wie Click&Buy) eine rentable Auslieferung virtueller Güter.
Es beschreibt das Potenzial, auch nischenorientierte Produkte rentabel anzubieten, da im Internet die Lager- und Vertriebskosten im Vergleich zum stationären Handel nahezu entfallen.
Plattformen des "Social Web" erleichtern die Verbreitung von Angeboten durch Mundpropaganda (Empfehlungen) und stärken die Nutzerbindung, was den Bekanntheitsgrad als wichtigen Erfolgsfaktor deutlich erhöht.
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