Examensarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 2,0
I. Abgrenzung des Themas
II. Sprachnormen und deren Standardisierung
III. Die Entstehung der Real Academia im historisch-linguistischen Kontext
IV. Sprachnormierung im Diccionario de Autoridades
V. Literaturverzeichnis
Korpus:
Sekundärliteratur:
Wörterbücher:
Anhang
I. Diatopische Markierungen
II. Diastratisch-diatopische Markierungen
III. Diastratische Markierungen
IV. Diaphasische Markierungen
V. Diachronische Markierungen
VI. Kultismen
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die normativen Konzepte im Diccionario de Autoridades (DA) der Real Academia Española. Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse der diasystematisch markierten Lemmata die zugrundeliegenden Strategien der Sprachstandardisierung und deren Bewertung im spanischen Wörterbuch des 18. Jahrhunderts zu beleuchten und mit historischen sowie soziokulturellen Kontexten zu verknüpfen.
I. Abgrenzung des Themas
Die zu Anfang angeführten Zeilen über kulturelle und soziale Problematik und Geisteshaltung, die sich nicht nur in der Kunst, sondern auch in wissenschaftlichen Werken äußern, bilden die Grundlage dieser Arbeit, die sich mit normativen Konzepten im Diccionario de Autoridades (DA) der Real Academia Española beschäftigt. Dabei sollen alle diasystematisch markierten Lemmata untersucht werden, um auf diese Weise die Standardisierung und Bewertung des Wortschatzes im DA zu beleuchten.
Der Analyse der im Korpus enthaltenen Lemmata des DA werden zunächst eine Abgrenzung des linguistischen Normbegriffes im Allgemeinen sowie eine panorama-artige Einordnung der Gründung der Real Academia in den historischen Kontext vorangestellt. Auf diese Weise sollen die zentralsten Motive für die institutionalisierte Sprachpflege, wie sie von der spanischen Akademie seit 1714 betrieben wird, herausgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang wird auch der Frage nachgegangen, welche normativen Konzepte bei der Kodifizierung der sprachlichen Norm durch die RAE mitgewirkt haben.
Im Einzelnen gilt es daraufhin zu klären, welche verschiedenen diasystematischen Markierungen im Diccionario de Autoridades anzutreffen sind. Die Strukturierung der Analyse erfolgt durch die Einteilung dieser Bewertungen in Bezug auf diastratische, diaphasische, diatopische und schließlich diachronische Varietäten.
I. Abgrenzung des Themas: Einleitung in die Thematik der normativen Konzepte im Diccionario de Autoridades und Definition der Untersuchungsziele.
II. Sprachnormen und deren Standardisierung: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Norm und den Bedingungen für institutionalisierte Sprachpflege und Standardisierungsprozesse.
III. Die Entstehung der Real Academia im historisch-linguistischen Kontext: Historische Einordnung der Gründung der Real Academia und der extralinguistischen Motive für die Sprachpflege.
IV. Sprachnormierung im Diccionario de Autoridades: Detaillierte Betrachtung der lexikographischen Praxis und der normativen Bewertung innerhalb des Diccionario de Autoridades.
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den normativen Konzepten und der diasystematischen Bewertung von Wörtern im Diccionario de Autoridades der Real Academia Española im 18. Jahrhundert.
Die zentralen Themen sind Sprachstandardisierung, die historische Entstehung der Real Academia, das Konzept der Sprachnorm sowie die lexikographische Praxis des Wörterbuchs.
Das Ziel ist es, durch die Untersuchung markierter Lemmata im Diccionario de Autoridades zu verstehen, wie die spanische Akademie im 18. Jahrhundert den Wortschatz bewertete und eine einheitliche Standardsprache kodifizierte.
Die Arbeit verwendet eine korpusbasierte Analyse und ordnet die Ergebnisse in linguistische Kategorien wie diastratische, diaphasische, diatopische und diachronische Varietäten ein.
Im Hauptteil wird zunächst der Normbegriff theoretisch geklärt, anschließend die historische Gründung der Akademie beleuchtet und schließlich die konkrete normierende Arbeit im Diccionario de Autoridades analysiert.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Sprachnorm, Standardisierung, Lexikographie, Real Academia Española und die verschiedenen diasystematischen Varietäten.
Die Debatte darüber, ob die Akademie eine rigide Grenze zwischen Volkssprache und Gelehrtensprache zog, ist zentral für die Bewertung des Diccionario de Autoridades als normatives Instrument.
Das Diccionario de Autoridades wird als Novum hervorgehoben, da es im Vergleich zu französischen oder italienischen Vorbildern eine beachtliche Menge an Fachwortschatz (Technolekten) integrierte.
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