Diplomarbeit, 2007
61 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Potentialbeurteilung vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen
2.1 Veränderte Rahmenbedingungen für Organisationen
2.2 Veränderte Anforderungen an Mitarbeiter durch veränderte Rahmenbedingungen
2.3 Potentialbeurteilung
3. Darstellung der Konzeption des Assessment Centers
3.1 Definition des Begriffes ‚Assessment Center’
3.2 Historie des Assessment Centers
3.2.1 Verwendung im militärischen und geheimdienstlichen Bereich
3.2.2 Einsatz in der US-amerikanischen Wirtschaft
3.2.3 Einsatz des Assessment Centers in der deutschen Privatwirtschaft
3.3 Zielsetzung des Assessment Centers
3.4 Das klassische Assessment Center und seine Bausteine
3.4.1 Allgemeine Merkmale
3.4.2 Die klassischen Bausteine
3.4.2.1 Situative Bausteine
3.4.2.2 Nicht-situative Bausteine
3.5 Kritische Würdigung der Assessment Center Konzeption
3.5.1 Ideologische Kritik
3.5.2 Methodische Kritik
4. Das Assessment Center als Potentialfeststellungsinstrument für Aufstiegspostionen
5. Weiterentwicklung der Assessment Center-Konzeption
5.1 Das Lernpotential-Assessment Center
5.2 Computersimulierte Problemlöseszenarien
5.3 Dynamisierung von Assessment Centern
5.4 Planspielgestützte Assessment Center
5.5 On-the Job-, In-Vivo- und Real-Life-Assessments
5.5.1 Das In-Vivo-Assessment Center
5.5.2 Das Real-Life-Assessment
5.5.3 Das On-the-Job-Assessment
5.6 Tests und Interviews
5.7 Einzel-Assessments
5.8 Kombiniertes Management-Audit mit Einzel-Assessment-Bausteinen
5.9 Die 360-Grad-Analyse
5.10 Internationale Assessment Center
5.11 Internet-Assessment
6. Ein Fallbeispiel aus der Unternehmenspraxis: Potential-Assessment für das obere Management eines weltweit tätigen Pharma-Konzerns
6.1 Das Anforderungsprofil
6.2 Die Potentialeinschätzung
6.3 Das individuelle Entwicklungsprogramm
7. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Weiterentwicklung von Assessment Centern als eignungsdiagnostische Instrumente zur Identifikation und Entwicklung von Führungskräftepotentialen vor dem Hintergrund eines dynamischen und komplexen wirtschaftlichen Umfelds. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie klassische Assessment-Center-Methoden angepasst werden können, um den Anforderungen an moderne Potentialfeststellung für Aufstiegspositionen gerecht zu werden.
3.1 Definition des Begriffes ‚Assessment Center’
Die wörtliche Übersetzung des Begriffs Assessment Center bedeutet „Ein schätzungs-, Bewertungs- und Beurteilungszentrum“. Es dient entweder der Auswahl von Mitarbeitern oder der Potentialbeurteilung von Teilnehmern und/oder deren Förderung. Hierzu werden unterschiedliche Instrumente wie Interviews, Tests, Gruppendiskussionen und Rollenspiele herangezogen. SCHULER definiert die Methodik des Assessment Centers folgendermaßen:
„Assessment Center ist der Name einer multiplen Verfahrenstechnik, zu der mehrere eignungsdiagnostische Instrumente oder leistungsrelevante Aufgaben zusammengestellt werden. Ihr Einsatzbereich ist die Einschätzung aktueller Kompetenzen oder Prognose künftiger beruflicher Entwicklung und Bewährung, sie wird deshalb sowohl zur Auswahl künftiger Mitarbeiter wie auch als organisatorisches Beurteilungs- und Förderinstrument eingesetzt.“
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die wachsende Bedeutung der Potentialbeurteilung für den langfristigen Unternehmenserfolg in einem veränderten wirtschaftlichen Umfeld.
2. Potentialbeurteilung vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt analysiert den Globalisierungsdruck und die damit einhergehenden Anforderungen an Flexibilität und Lernfähigkeit von Fach- und Führungskräften.
3. Darstellung der Konzeption des Assessment Centers: Hier werden Definition, Geschichte, klassische Bausteine sowie die methodische und ideologische Kritik am Assessment Center detailliert behandelt.
4. Das Assessment Center als Potentialfeststellungsinstrument für Aufstiegspostionen: Das Kapitel unterstreicht die Funktion des Assessment Centers als zentrales Instrument zur Identifikation von Managementpotential für weiterführende Aufgaben.
5. Weiterentwicklung der Assessment Center-Konzeption: Dieser umfangreiche Teil stellt diverse Innovationen vor, darunter Lernpotential-Assessments, computersimulierte Szenarien, dynamische und praxisorientierte Ansätze.
6. Ein Fallbeispiel aus der Unternehmenspraxis: Potential-Assessment für das obere Management eines weltweit tätigen Pharma-Konzerns: Die Anwendung einer kombinierten Methodik in einem realen Pharma-Konzern wird zur praktischen Veranschaulichung der theoretischen Ansätze genutzt.
7. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Weiterentwicklungen und einem Ausblick auf die steigende Bedeutung der Managementdiagnostik.
Assessment Center, Potentialbeurteilung, Personalmanagement, Führungskräfte, Personalentwicklung, Eignungsdiagnostik, Lernpotential, Methodenvielfalt, Management-Audit, Kompetenz, Karriere, Unternehmenserfolg, Prognosevalidität, Personalbeschaffung, Personalstrategie.
Die Arbeit analysiert Assessment Center als Instrumente zur Identifikation und Förderung von Potentialen für Führungskräfte in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld.
Die Themen umfassen die Eignungsdiagnostik, die methodische Kritik am klassischen Assessment Center, Ansätze zur Weiterentwicklung dieser Verfahren und deren Einbettung in die Personalpolitik.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit moderner, flexibler Potentialanalyse-Instrumente darzulegen und aufzuzeigen, wie Assessment Center-Methoden für Aufstiegspositionen optimiert werden können.
Die Arbeit basiert primär auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender diagnostischer Konzepte sowie der exemplarischen Untersuchung eines Fallbeispiels aus der Unternehmenspraxis.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Darstellung und kritischen Reflexion des klassischen Assessment Centers sowie auf der detaillierten Beschreibung zahlreicher Weiterentwicklungen, wie etwa dynamischer oder internetbasierter Ansätze.
Wichtige Begriffe sind Assessment Center, Potentialbeurteilung, Eignungsdiagnostik, Führungskräfteentwicklung, Methodenvielfalt und Validität.
Das Lernpotential wird als entscheidende Messgröße identifiziert, da es die Fähigkeit und Motivation beschreibt, sich in einem schnellen Wandel an neue Anforderungssituationen anzupassen.
Beim Real-Life-Assessment wird die zeitliche Begrenzung aufgehoben und die Beobachtung findet über einen längeren Zeitraum direkt im betrieblichen Alltag statt, um eine kontinuierliche Stärken-Schwächen-Analyse zu ermöglichen.
Das Planspiel dient dazu, den komplexen Arbeitsalltag des oberen Managements realistisch abzubilden, sodass die Teilnehmer unternehmerisches Handeln und Entscheidungsverhalten unter variablen Bedingungen demonstrieren können.
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