Magisterarbeit, 2007
112 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Arbeit analysiert die Inszenierung und Imagebildung von Profifußballern in den Medien. Sie untersucht, wie Fußballer in den Medien dargestellt werden und wie sie sich selbst inszenieren, um ein bestimmtes Image zu erzeugen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie sich die Inszenierung von Fußballern im Laufe der Zeit verändert hat und welche Faktoren diese Veränderungen beeinflussen.
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich der Einführung der Fragestellung und dem Begriff der Inszenierung. Im zweiten Kapitel wird der theoretische Bezugsrahmen der Arbeit erörtert, der Forschungsstand zusammengefasst und der Bedeutungswandel des Fußballs im Kontext der Medienentwicklung beleuchtet. Die Rolle des Fußballspielers als „Held“ und „Star“ wird näher untersucht und die Geschichte der Inszenierung von Sportlern in den Medien dargestellt. Das dritte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung, die sich auf die Analyse der Inszenierung von Fußballern in Printmedien konzentriert. Die Ergebnisse werden mit Blick auf die Phänomene „Sonderstatus“, „Style“ und „Emotionen“ interpretiert. Das vierte Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung im Kontext des Forschungsstandes und der theoretischen Überlegungen. Abschließend bietet die Arbeit eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen.
Profifußball, Inszenierung, Imagebildung, Medien, Sportberichterstattung, Sportjournalismus, Helden, Stars, Sonderstatus, Style, Emotionen, Grounded Theory, Dokumentenanalyse.
Es ist die von den Medien bewusst konstruierte und dramatisch aufbereitete Darstellung von Sport, die über das rein sportliche Geschehen hinausgeht.
Fußballer werden als "Stars" oder "Helden" inszeniert, wobei ihr Lebensstil, ihre Emotionen und ihr "Style" oft wichtiger sind als die sportliche Leistung.
Die Arbeit analysiert dieses Magazin exemplarisch, um zu zeigen, wie durch Texte und Bilder ein spezifisches Image von Fußballern als Lifestyle-Ikonen geschaffen wird.
Ein Held wird durch außergewöhnliche Taten definiert, während ein Star durch mediale Präsenz, Imagepflege und die Zugehörigkeit zur Unterhaltungsindustrie charakterisiert wird.
Oft stehen Erfolg, Konsum, Männlichkeitsbilder und emotionale Authentizität im Vordergrund der Berichterstattung.
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