Diplomarbeit, 2006
175 Seiten, Note: sehr gut
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Biofeedback bei Kopfschmerz vom Spannungstyp. Ziel der Arbeit ist es, die Ergebnisse relevanter Studien mithilfe einer Metaanalyse zu integrieren und die Effektivität von Biofeedback-Therapien für diese Form des Kopfschmerzes zu beurteilen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage definiert werden. Anschließend erfolgt eine theoretische Einordnung, die die Grundlagen von Metaanalysen, Biofeedback und Kopfschmerz vom Spannungstyp beleuchtet. In Kapitel 4 werden die Einsatzmöglichkeiten von Biofeedback bei Kopfschmerz vom Spannungstyp genauer betrachtet, insbesondere das EMG-Biofeedback. Kapitel 5 bietet einen Überblick über den bisherigen Forschungsstand und die relevanten Befunde. Im Methodenteil wird die Forschungsmethodik der vorliegenden Metaanalyse detailliert beschrieben. Die Ergebnisse der Metaanalyse werden anschließend in Kapitel 6 präsentiert, wobei die einzelnen Studien, die Effektstärken und die Integrationsergebnisse analysiert werden. In der Diskussion werden die Ergebnisse der Metaanalyse interpretiert und die klinische Relevanz der Befunde diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern Biofeedback, Kopfschmerz vom Spannungstyp, Metaanalyse, Therapieeffektivität, EMG-Biofeedback, Begleitsymptomatik und Forschungsstand.
Die Metaanalyse ergab eine mittlere bis große Effektstärke von 0,73, was Biofeedback als eine sehr empfehlenswerte Intervention bestätigt.
Ja, im direkten Vergleich zeigt Biofeedback eine signifikante Überlegenheit gegenüber reinen Entspannungsinterventionen (Effektstärke 0,29).
EMG-Biofeedback misst die Muskelaktivität und meldet diese an den Patienten zurück, um eine bewusste Entspannung der Kopf- und Nackenmuskulatur zu erlernen.
Neben der Schmerzreduktion führt die Behandlung oft zu weniger Medikamentenbedarf, geringerer Depressivität und Angst sowie höherer Selbstwirksamkeit.
Die Katamnese-Daten zeigen mit einer Effektstärke von 0,64 eine zufriedenstellende Stabilität des Behandlungserfolgs über die Zeit.
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