Diplomarbeit, 2003
112 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit untersucht die Bedeutung von Umweltgefahren für die Sicherheitspolitik und analysiert die Integration von Umweltfragen in nationale und internationale Politikkonzepte.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den sicherheitspolitischen Diskurs um Umweltgefahren im Kontext des globalen Wandels und der sich verändernden Weltpolitik seit dem Ende des Kalten Krieges einführt. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe "globale Umwelt" und "weltpolitischer Umgang" definiert und die Entstehung einer "Weltumwelt" durch den Prozess der Globalisierung beschrieben. Das dritte Kapitel untersucht die Erweiterung des Sicherheitsbegriffs im Kontext der ökologischen Sicherheit, wobei die verschiedenen Ansätze und Debatten innerhalb der Forschung dargestellt werden. Im vierten Kapitel werden unterschiedliche Forschungsansätze zur Rolle der Umwelt in Konflikten und Kriegen, insbesondere die Arbeit der zweiten und dritten Generation der Umweltkonfliktforschung, betrachtet. Die Arbeit beleuchtet in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Ressourcenknappheit, die Entwicklung von "Ressourcenkriegen" und das Konzept der "Human Security".
Das fünfte Kapitel fokussiert auf die Bearbeitung des Zusammenhangs von Umweltgefahren und Sicherheit im politischen Prozess Deutschlands und der Welt, wobei die historische Entwicklung des Themas, die Rolle Deutschlands in der internationalen Zusammenarbeit und die Herausforderungen für die EU beleuchtet werden.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter Umweltgefahren, Sicherheit, globaler Wandel, Ressourcenkonflikte, Ökologische Sicherheit, Politische Ökologie, "Human Security", Internationale Beziehungen, Deutschland, EU.
Der klassische militärische Sicherheitsbegriff wurde um ökologische Faktoren erweitert, was zur Entstehung des Konzepts der „ökologischen Sicherheit“ und der „Human Security“ führte.
Vor allem die Knappheit erneuerbarer Ressourcen (Wasser, Boden) sowie der Kampf um fossile Rohstoffe gelten als Treiber moderner Ressourcenkriege.
Sie liefert Methoden zur Analyse neuer geopolitischer Visionen und hinterfragt die Machtinteressen, die hinter der Militarisierung von Umweltfragen stehen.
Deutschland ist stark in internationale Regime und Organisationen eingebunden und thematisiert Umweltgefahren zunehmend in den Leitlinien seiner Ministerien.
Dieser Ansatz plädiert für präventive Konfliktlösung und eine gerechtere Weltpolitik, anstatt Umweltprobleme rein sicherheitspolitisch oder militärisch zu bearbeiten.
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