Diplomarbeit, 2002
138 Seiten, Note: 1,3
1. Vorwort
1.1 Relevanz dieser Arbeit
1.2 Eingrenzung der Thematik
1.3 Vorgehensweise
2. Kataloge als Werbemittel deutscher Automobilhersteller
2.1 Kataloge als Werbemittel allgemein
2.1.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs ‚Katalog’
2.1.2 Einordnung des Katalogs im Kommunikations-Mix
2.1.3 Die Bedeutung des Katalogs im Kommunikations-Mix
2.2 Automobilkataloge als Werbemittel aus Sicht des Verbrauchers
2.2.1 Der Verbraucher und sein PKW
2.2.1.1 Bedürfnisse des Verbrauchers
2.2.1.2 Die wichtigsten Kaufkriterien
2.2.2 Automobilkataloge aus Sicht des Verbrauchers
2.2.2.1 Beschaffungsgründe des Verbrauchers
2.2.2.2 Beschaffungszeitpunkt des Verbrauchers
2.2.2.3 Anforderungen des Verbrauchers an Automobilkataloge
2.2.2.4 Motive der Nutzung von Automobilkatalogen
2.3 Automobilkataloge als Werbemittel aus Sicht deutscher Automobilhersteller
2.3.1 Mögliche ‚Katalogarten’ von Automobilherstellern
2.3.2 Die Funktionen von Katalogen
2.3.3 Die Zielgruppensegmentierung
2.4 Automobilkataloge als Werbemittel aus kreativer Sicht - Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten
2.4.1 Der Aufbau von Automobilkatalogen
2.4.2 Gestaltungsmöglichkeiten von Automobilkatalogen
2.4.3 Gestaltungsmöglichkeiten im Vergleich
2.4.3.1 Optische Elemente
2.4.3.2 Haptische Bedingungen
2.4.3.3 Besonderheiten des Innenlebens
2.4.4 Die Kernbotschaft und Basisargumentation in Automobilkatalogen
3. Automobilkataloge und der PKW-Kaufentscheidungsprozeß
3.1 Einführung in den PKW-Kaufentscheidungsprozeß
3.2 Die Phasen des PKW-Kaufentscheidungsprozesses
3.2.1 Öffnungsphase
3.2.2 Einengungsphase
3.2.3 Entscheidungsphase
3.2.4 Kaufvollzugsphase
3.2.5 Erfahrungsphase
3.2.6 Produktnutzungsphase
3.3 Die Bedeutung des Katalogs im PKW-Kaufentscheidungsprozeß
3.4 Die Problematik des PKW-Kaufentscheidungsprozesses
4. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von Automobilkatalogen als Werbemittel deutscher Automobilhersteller. Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung dieser Verkaufsliteratur innerhalb des komplexen PKW-Kaufentscheidungsprozesses privater Neuwagenkäufer zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, ob Kataloge zu Recht oft als "Stiefkinder der Werbung" bezeichnet werden.
2.1.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs ‚Katalog’
Der Begriff ‚Katalog’ fällt zusammen mit Prospekten, Einlegern, Faltblättern u.ä. unter den in der wirtschaftlichen Praxis häufig anzutreffende Begriff ‚Verkaufs-literatur’. Im Zusammenhang mit Verkaufsliteratur muß weiter zwischen Werbemittel und Werbeträger unterschieden werden. Werbeträger haben die Funktion, die Werbebotschaften an die Zielpersonen heranzutragen.
In Werbemitteln werden die Botschaften gebündelt dargestellt, d.h. Werbeträger dienen der Streuung der Werbemittel. Eine Anzeige in einer Zeitschrift ist demnach das Werbemittel, die Zeitschrift der Werbeträger. Die dieser Diplomarbeit zugrunde liegenden Automobilkataloge sind bei den Vertragshändlern der Automobilhersteller für den Kunden verfügbar. Katalog-Aussender sind in diesem Fall die Automobil-hersteller, Empfänger der private Endverbraucher. Folglich handelt es sich bei diesen Katalogen (als Bestandteil der Verkaufsliteratur) um eigenständige Werbemittel, die keiner Werbeträger bedürfen. Daher ist es nicht nötig, spezifische Werbeträger-eigenschaften als Einflußgrößen zu berücksichtigen. Im täglichen Sprachgebrauch wird unter dem Begriff ‚Katalog’ oftmals fälschlicherweise ein Verzeichnis in den Dimensionen eines Versandhaus-Katalogs verstanden. Schenkt man der Definition des ‚Brockhaus’ Glauben, ist dies auch zutreffend, denn dieser definiert den Katalog als „Verzeichnis, bes. von Werken der Wissenschaft, Kunst, Industrie, die unter einem bestimmten Gesichtspunkt vereinigt sind...“6. Gemäß ‚Brockhaus’ stellt der Katalog folglich ein Gesamtsortiment dar. In der Realität der Werbewelt für Automobile sieht das Ganze jedoch ein wenig anders aus. Hier stellen Kataloge ein Teilsortiment (z.B. Nutzfahrzeuge) bzw. ein Element des unternehmerischen Angebots (z.B. eine Carline) dar, das innerhalb des Werbemittels - sowohl auf rationale als auch auf emotionale Art und Weise - abgebildet, beschrieben und abgehandelt wird.7
1. Vorwort: Einleitung in die Relevanz der Untersuchung von Verkaufsliteratur und die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2. Kataloge als Werbemittel deutscher Automobilhersteller: Theoretische Einordnung des Werbemittels Katalog, Analyse der Verbrauchersicht und der Anforderungen an Kataloge sowie Betrachtung der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten.
3. Automobilkataloge und der PKW-Kaufentscheidungsprozeß: Darstellung der verschiedenen Phasen des Autokaufs und die spezifische Bedeutung sowie Funktion des Katalogs innerhalb dieser Phasen.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die die Rolle des Katalogs als unverzichtbares Werbemittel und "Wegbegleiter" des Kunden bestätigt.
Automobilindustrie, Verkaufsliteratur, Automobilkatalog, Werbemittel, Kaufentscheidungsprozeß, Integrierte Kommunikation, Zielgruppensegmentierung, Konsumentenverhalten, Marken-Image, Corporate Identity, Kundenbindung, Informationsvermittlung, Gestaltungsmöglichkeiten, Absatzmarketing, Neuwagenkäufer.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Automobilkatalogen als eigenständiges Werbemittel der deutschen Automobilindustrie.
Die Themen umfassen die Einordnung von Katalogen im Kommunikations-Mix, deren Rolle für den Endverbraucher und die kreativen Gestaltungsansätze der Hersteller.
Das Ziel ist es zu klären, ob Kataloge trotz ihrer oft vernachlässigten Rolle zu Recht als "Stiefkinder der Werbung" gelten oder ob sie eine unterschätzte, zentrale Funktion im Kaufprozess erfüllen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Herleitung sowie der Analyse von Praxisbeispielen, um die vielfältigen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten von Automobilkatalogen aufzuzeigen.
Der Hauptteil analysiert das Zusammenspiel zwischen rationalen Informationen und emotionaler Markenführung und untersucht, wie Kataloge unterschiedliche Käuferbedürfnisse und -phasen bedienen.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie "Automobilmarketing", "Kaufentscheidungsprozeß", "Marken-Image" und "Verkaufsliteratur" geprägt.
Die Arbeit zeigt auf, dass für hochpreisige Modelle wie Luxusklasse-Wagen eine deutlich hochwertigere Gestaltung und Papierqualität gewählt wird als für preisgünstigere Segmente, um den Premiumcharakter zu unterstreichen.
Diese haptischen und formalen Aspekte dienen dazu, das Markenkonzept physisch spürbar zu machen und sich im umkämpften Markt differenzierend vom Wettbewerb abzuheben.
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