Diplomarbeit, 2004
150 Seiten, Note: 1,8
0 Management Summary
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2 City-Marketing
2.1 Grundlagen zum City-Marketing
2.2 Verwandte Instrumente der Stadtentwicklung
2.2.1 City-Marketing
2.2.2 City-Management
2.2.3 Stadtmarketing
2.3 Die Entstehung von City-Marketing
2.3.1 Marketinggedanke im kommunalen Bereich
2.3.2 Gründe für das zunehmende Interesse an City-Marketing
2.4 Etablierung von City-Marketing
2.4.1 Leitbild, Image und Corporate Identity
2.4.2 Aufgaben und Ziele von City-Marketing
2.4.3 Ablauf des City-Marketing-Prozesses
2.4.3.1 Phase 1: Anschub
2.4.3.2 Phase 2: Analyse
2.4.3.3 Phase 3: Ziele und Strategien
2.4.3.4 Phase 4: Umsetzung
2.5 Organisationsformen von City-Marketing
2.5.1 Trägerschaft von City-Marketing
2.5.2 Finanzierung von City-Marketing
2.6 Kontrolle und Grenzen im City-Marketing
2.6.1 Die Erfolgskontrolle
2.6.2 Problemfelder
3 Fulda – Die Stadt
3.1 Charakteristik von Fulda
3.2 Die Stadtverwaltung
3.2.1 Leitbild, Image und Corporate Identity
3.2.3 Das Organisationsgefüge
3.2.4 Amt für Stadtmarketing
3.3. Strategische Positionierung im Wettbewerb
3.3.1 Strategien im Stadtmarketing
3.3.2 Zielvorgaben des Stadtmarketings
4 City-Marketing-Projekt: „Ab in die Mitte!“
4.1 Hintergrund des Projektes
4.2 Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen
4.3 Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
4.4 Ab in die Mitte! „Fulda – Eine Stadt in Bewegung“
4.4.1 Vorbereitung des Projektes
4.4.2 Das Projekt
4.4.3 Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung des Projektes
5 Analyse der Ist-Situation von Fulda
5.1 Passantenbefragung zum City-Marketing-Projekt
5.1.1 Methodik und Vorgehensweise
5.1.2 Auswertung der Ergebnisse
5.1.2.1 Besucherstruktur
5.1.2.2 Besuchsverhalten und Besuchsanlass
5.1.2.3 Veranstaltungen im Rahmen von „Ab in die Mitte!“
5.1.2.4 Werbeslogan und weitere Veranstaltungen
5.1.2.5 Attraktivität der Fuldaer Innenstadt
5.1.2.6 Verbesserungsvorschläge der Passanten
5.2 Befragung der beteiligten Initiatoren
5.2.1 Methodik und Vorgehensweise
5.2.2 Auswertung der Ergebnisse
5.3 Vorhandenes Datenmaterial und diverse Vereinigungen
5.3.1 Das GfK-Entwicklungskonzept
5.3.2 City-Marketing Fulda e. V.
5.3.3 Weiteres Informationsmaterial
6 Kritische Beurteilung der Entwicklungspotenziale
6.1 Kritische Bewertung von „Ab in die Mitte!“
6.1.1 Beurteilung des gesamten Projektes
6.1.2 Beurteilung anhand der Initiatoren
6.1.3 Stärken-Schwächen-Profil für „Ab in die Mitte!“
6.2 Kritische Bewertung der Innenstadt
6.2.1 Anziehungskraft und Besuchsanlass
6.2.2 Attraktivität der Fuldaer Innenstadt
6.2.3 Stärken-Schwächen-Profil der Innenstadt
6.3 Beurteilung der Marketingstrukturen
7 Handlungsimplementierungen
7.1 Empfehlungen für „Ab in die Mitte!“
7.1.1 Vorbereitung und Planung
7.1.2 Finanzierung
7.1.3 Öffentlichkeitsarbeit
7.1.4 Veranstaltungsrahmen
7.1.5 Allgemeine Empfehlungen
7.2 Empfehlungen für die Innenstadt
7.2.1 Leitbild und Image
7.2.2 Einzelhandel
7.2.3 Gastronomie-, Freizeit- und Kulturangebot
7.2.4 Parkplatzsituation und Verkehr
7.2.5 Besuch der Innenstadt – Aufenthaltsqualität und -quantität
7.3 Empfehlungen für die Marketingstrukturen
7.3.1 Umstrukturierung des Stadtmarketings
7.3.2 Vorgehensweisen für die Organisationsstrukturen
7.3.3 Empfehlungen für den City-Marketing-Prozess
8 Schlussbemerkung
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung des City-Marketing-Projekts „Ab in die Mitte!“ in Fulda sowie die qualitative Bewertung der Innenstadtsituation und der bestehenden Organisationsstrukturen. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie durch eine gezielte Weiterentwicklung der Projektansätze, eine Optimierung des City-Marketings und die Adressierung aktueller Defizite (wie Parkraumsituation und Einzelhandelsstruktur) die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig gesichert werden kann.
1.1 Problemstellung
Städte befinden sich zunehmend in einem Spannungsfeld, welches durch Attraktivitätskonkurrenz in den Bereichen Leben und Wohnen, Wirtschaft und Freizeit als auch durch ökonomische Interessen und traditionelle Strukturen, wie Verwaltung, Vereine und Gewerbe beeinflusst wird. Wirtschaftliche und finanzielle Schwierigkeiten machen es zunehmend erforderlich, dass jeder gefordert ist, am „Unternehmen Stadt“ mitzu-arbeiten. Selbst den Einwohnern muss dies verständlich gemacht werden. Für Negatives wird oft die Kommunalverwaltung oder die Politik verantwortlich gemacht, jedoch können diese nur Rahmenbedingungen schaffen und im begrenzten Umfang eingreifen.
Das Funktionieren einer Stadt muss jeder Einzelne durch Arbeit, Ideen, Kreativität und Unternehmungsgeist gewährleisten. Dies gilt besonders für Bereiche wie Wirtschaft, Einzelhandel, Industrie, Kultur und Tourismus.
Durch die Einkaufszentren auf der „Grünen Wiese“ und die zunehmende Filialisierung sind die Einzelhandelsunternehmen der Innenstädte be-troffen. Die Einkaufszentren bieten Vorteile wie günstige Preise oder vorhandenes Parkplatzangebot, welches man in der Innenstadt oft ver-geblich sucht. Dabei haben die Innenstädte viel mehr zu bieten als nur den Einzelhandel. Sie sind nicht nur geographisch, sondern auch gesell-schaftlich, politisch und ökonomisch gesehen die Mittelpunkte unserer Städte. Gerade deshalb ist es von großem Interesse zu erfahren, weshalb die Bürger hauptsächlich die Innenstädte aufsuchen.
Derzeit gibt es in Deutschland eine Reihe von Projekten, Informations- und Mobilisierungskampagnen, um eine Attraktivitätssteigerung der Innen-städte herbeizuführen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und der gewählten Methodik für die Analyse der Fuldaer Stadtentwicklung.
2 City-Marketing: Darlegung der theoretischen Grundlagen, Abgrenzung von Instrumenten und Beschreibung der Phasen eines City-Marketing-Prozesses.
3 Fulda – Die Stadt: Präsentation der historischen Charakteristik, der Stadtverwaltung sowie der strategischen Positionierung Fuldas im regionalen Wettbewerb.
4 City-Marketing-Projekt: „Ab in die Mitte!“: Vorstellung des Hintergrunds, der Zielsetzung sowie der Umsetzung des Pilotprojekts in Fulda.
5 Analyse der Ist-Situation von Fulda: Detaillierte Auswertung der empirischen Passantenbefragung, der Initiatorenbefragung sowie des vorhandenen Datenmaterials.
6 Kritische Beurteilung der Entwicklungspotenziale: Zusammenführung der Ergebnisse zu einem Stärken-Schwächen-Profil für das Projekt, die Innenstadt und die Marketingstrukturen.
7 Handlungsimplementierungen: Entwicklung konkreter Optimierungsvorschläge für die Projektarbeit, die Innenstadtgestaltung und die organisatorische Struktur des Marketings.
8 Schlussbemerkung: Zusammenfassendes Resümee über die derzeitige Ausgangslage und die notwendigen Schritte zur zukünftigen Sicherung des Standorts Fulda.
City-Marketing, Stadtmarketing, Fulda, Innenstadt, Einzelhandel, Stadtentwicklung, „Ab in die Mitte!“, Standortfaktoren, Public Private Partnership, Bürgernähe, Erfolgskontrolle, Marketingstrukturen, Wettbewerbsfähigkeit, Passantenbefragung, Unternehmensführung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Weiterentwicklung des City-Marketings in Fulda, insbesondere im Kontext des Projekts „Ab in die Mitte!“.
Die zentralen Felder umfassen das City-Marketing, die Innenstadtentwicklung, die Organisationsstrukturen der Stadtverwaltung sowie die Attraktivitätsfaktoren für Bürger und Wirtschaft.
Das primäre Ziel ist es, Entwicklungspotenziale für Fulda auszuloten und stadtentwicklungspolitische Empfehlungen abzuleiten, um die Position als Oberzentrum zu festigen.
Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche, empirischer Passantenbefragung, Experteninterviews mit Initiatoren und der Auswertung bestehender Datenberichte angewendet.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, die Ist-Situation Fuldas, das Projekt „Ab in die Mitte!“ sowie eine kritische Bewertung der Marketingstrukturen.
Die wichtigsten Schlagworte sind City-Marketing, Stadtentwicklung, Fulda, Einzelhandelsförderung, PPP und Standortfaktoren.
Die Untersuchung ergab, dass die Einbindung des Einzelhandels bei der ersten Projektphase unzureichend war, was zu Informationsdefiziten und mangelnder Koordination führte.
Das traditionelle Image der „Barockstadt“ soll durch gezielte Angebote für jüngere Zielgruppen und moderne Freizeitkonzepte zu einem „jungen“ und zukunftsorientierten Image ergänzt werden.
Es wird die Bündelung der verschiedenen Akteure und Organisationen in einer Stadtmarketing-GmbH empfohlen, um eine einheitliche Strategie und effizientere Entscheidungswege zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

