Examensarbeit, 2003
108 Seiten, Note: 2,3
Diese Examensarbeit befasst sich mit der Analyse eines Gottesbildes, das von einer sechsjährigen Schülerin gezeichnet wurde, und untersucht den Einfluss von Medien auf dieses Bild. Die Arbeit zielt darauf ab, das Gottesbild des Kindes im Kontext seiner Lebenswelt zu verstehen und daraus konkrete didaktische Vorschläge für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I abzuleiten.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erklärt, warum die Analyse eines Kinderbildes relevant ist. Kapitel II beschäftigt sich mit dem theologischen Verständnis von Gottesbildern und dem Bilderverbot. Kapitel III beschreibt die Entwicklungsprozesse der Kinderzeichnung. Kapitel IV beleuchtet die religiöse Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung ihres Gottesbildes. Kapitel V untersucht den Einfluss von Medien auf Kinder, insbesondere die veränderten Sehgewohnheiten und die Verarbeitung von Medieneinflüssen in Kinderzeichnungen. Kapitel VI präsentiert die Analyse des konkreten Kinderbildes, wobei der Malprozess und die Interpretation der Bildelemente im Mittelpunkt stehen. Schließlich werden in Kapitel VII religionsdidaktische Vorschläge zur Weiterarbeit mit dem analysierten Gottesbild für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I entwickelt.
Gottesbild, Kinderzeichnung, Medien, Religionsunterricht, Sekundarstufe I, religiöse Sozialisation, Mediensozialisation, Bildanalyse, didaktische Vorschläge.
Kinder nutzen Zeichnungen, um Erlebnisse aus ihrer Lebenswelt und Medienwelt zu transformieren. Die Bilder sind Ausdruck ihres inneren Seins und ihrer individuellen Vorstellungskraft.
Medienhelden und filmische Darstellungen (z.B. Disney-Filme wie Pinocchio) prägen die visuelle Ästhetik und die inhaltliche Deutung religiöser Symbole in den Köpfen der Kinder.
Fowler beschreibt verschiedene Phasen, vom intuitiv-projektiven Glauben in der frühen Kindheit bis hin zu komplexeren, reflektierenden Glaubensformen im Erwachsenenalter.
Sie dienen als handlungsorientierter Zugang, um biblische Geschichten mit der Lebenswirklichkeit der Kinder zu verknüpfen und einen individuellen Transformationsprozess anzustoßen.
Es thematisiert die Spannung zwischen der Undarstellbarkeit Gottes und dem kindlichen Bedürfnis, sich Gott durch konkrete Bilder und Symbole anzunähern.
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