Examensarbeit, 2004
114 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit ausgewählten Kinder- und Jugendbüchern über Afrika und Afrikaner, um ihren Beitrag zur Interkulturellen Erziehung zu analysieren. Das Hauptziel ist es, die potenziellen Auswirkungen dieser Texte auf die interkulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Die Analyse fokussiert auf die literaturwissenschaftlichen Aspekte der Bücher, um herauszufinden, wie sie Stereotypen und Vorurteile gegenüber Afrika und Afrikanern beeinflussen oder verändern können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Gegenstand und die Zielsetzung der Untersuchung beleuchtet. Kapitel 2 widmet sich dem Thema Interkulturelle Erziehung. Es werden die Gründe für deren Notwendigkeit, die Entwicklung des europäischen Afrikabildes sowie Grundlagen und Ziele der Interkulturellen Erziehung erläutert. Kapitel 3 analysiert ausgewählte Kinder- und Jugendbücher, die das Leben afrikanischer Menschen in Europa oder Afrika thematisieren. Es werden autobiographische Einflussfaktoren der Autoren, produktionsästhetische Aspekte sowie das didaktische Wirkungspotenzial der Bücher im Hinblick auf interkulturelle Erziehungsaspekte betrachtet. Zwischenresümees nach jeder Buchgruppe liefern zusätzliche Einblicke.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Kinder- und Jugendbüchern über Afrika und Afrikaner, Interkultureller Erziehung, Stereotypen und Vorurteilen, Afrikabild, produktionsästhetischen Aspekten, didaktischem Wirkungspotenzial und interkulturellen Erziehungsaspekten. Die Untersuchung konzentriert sich auf die literaturwissenschaftliche Analyse der Bücher und deren potenziellen Beitrag zur interkulturellen Bildung.
Ziel ist es herauszufinden, welchen Beitrag diese Bücher zur interkulturellen Erziehung leisten können und wie sie das Afrikabild von Kindern und Jugendlichen prägen.
Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung und zeigt auf, wie koloniale Vorurteile entstanden sind, die teilweise bis heute in der Gesellschaft wirken.
Analysiert werden unter anderem „Paule ist ein Glücksgriff“ von Kirsten Boie, „Yoruba-Mädchen, tanzend“ von Simi Bedford und „Meine Oma lebt in Afrika“ von Annelies Schwarz.
Die Kriterien umfassen produktionsästhetische Aspekte wie Inhalt, Figurengestaltung, Darstellung der Lebensweise sowie die Erzählweise und Sprache.
Ja, die Arbeit untersucht das didaktische Wirkungspotenzial der Texte und zeigt auf, wie sie kulturelle Vielfalt vermitteln und Stereotypen hinterfragen können.
Sie ist eine notwendige Reaktion auf die gesellschaftliche Realität der kulturellen Vielfalt, der Kinder bereits in der Schule täglich begegnen.
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