Masterarbeit, 2005
99 Seiten, Note: 1,0
1 PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN DER PSYCHOMOTORIK
2.1 BEGRIFFSBILDUNGEN UND DEFINITIONEN
2.2 DAS HUMANISTISCHE UND HOLISTISCHE MENSCHENBILD
2.3 DIE ÖKOLOGISCH-SYSTEMISCHE PERSPEKTIVE
3 DIE GESCHICHTE DER PSYCHOMOTORIK
3.1 DIE ENTWICKLUNG DER PSYCHOMOTORIK IN EUROPA
3.2 DIE GESCHICHTE DER PSYCHOMOTORIK IM WASSER
3.2.1 WATER-BALANCING
3.2.2 AQUATHERAPIE UND AQUA WELLNESS METHODE
3.2.3 DIE HALLIWICK METHODE NACH McMILLAN
4 DER PSYCHOMOTORISCHE RAUM ALS LERNRAUM
4.1 KÖRPER-, MATERIAL- UND SOZIALERFAHRUNG
4.2 DIE SINNLICHE WAHRNEHMUNG
5 PSYCHOMOTORIK IM WASSER
5.1 VORÜBERLEGUNGEN
5.2 MATERIALIEN
5.3 DIE STUNDENPLANUNG
5.4 EINE PSYCHOMOTORISCHE FÖRDERUNG IM WASSER UND IM BEWEGUNGSRAUM
5.4.1 Stundenbeispiele mit dem Thema „Tiere“
5.4.2 1. Einheit – Eine psychomotorische Förderung im Bewegungsraum: Tiere auf dem Bauernhof
5.4.3 2. Einheit - Eine psychomotorische Förderung im Wasser: Eine Reise durch die Tierwelt im Wasser – Schwerpunkt Wassereigenschaften und Materialerfahrung im Wasser
5.4.4 3. Einheit - Eine psychomotorische Förderung im Bewegungsraum: Kleine Tiere über und unter der Erde
5.4.5 4. Einheit - Eine psychomotorische Förderung im Wasser: Tiere im Wasser – Schwerpunkt Körpererfahrungen im Wasser
6 SCHLUSSWORT
Diese Masterarbeit untersucht die Möglichkeiten der psychomotorischen Förderung im Element Wasser als neuem Lernraum. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie psychomotorische Grundprinzipien aus dem Bewegungsraum in den Wasserraum übertragen werden können, um die Persönlichkeitsentwicklung sowie die Handlungs- und Kompetenzerweiterung bei behinderten und nicht behinderten Kindern (3–6 Jahre) zu unterstützen.
3.2.1 WATER-BALANCING
Die Methode des Water-Balancings wird als „eine neue Methode zur Harmonisierung und Vitalisierung des ganzen Menschen“ angepriesen (o. A., 2005).
Sie wurde von Gunter FREUDE begründet, der damit sein Gelenksrheuma mittels „Mobilisationsübungen im Thermalwasser“ in den Griff bekam. Er ist studierter Psychologe, Philosoph und Mediziner, hat also entsprechende Vorkenntnisse über den menschlichen Bewegungsapparat und den psychischen Aspekt einer Therapie. Water-Balancing wird seit den 80er Jahren in Deutschland, Österreich, Italien und den USA angewandt.
Es besteht aus drei Phasen: 1. dem Water-Float-Balancing, 2. dem Water-Swing-Balancing und 3. dem Water-Deep-Balancing. Die erste Phase, das Water-Float-Balancing, dauert eine Stunde. Der Klient wird mit Schwimmhilfen und geschlossenen Augen ins Wasser gelegt. Der Vertrauensaufbau zum Waterbalancer und zum Element Wasser stehen im Vordergrund. Der Klient treibt nun auf der Wasseroberfläche, er „floatet“ schwerelos und sicher, er wird vom Waterbalancer geschaukelt, gewiegt und massiert. Es werden alle Sinne angesprochen, indem weitere Reize zugeführt werden, wie z. B. ein abgedunkelter Pool in den Bilder eingespielt werden, Entspannungsmusik unter Wasser etc.
PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER ARBEIT: Einführung in die Relevanz der Psychomotorik im Wasser und Erläuterung des methodischen Aufbaus der Arbeit.
GRUNDLAGEN DER PSYCHOMOTORIK: Definition zentraler Begriffe sowie Darstellung des humanistischen Menschenbildes und der ökologisch-systemischen Theorie.
DIE GESCHICHTE DER PSYCHOMOTORIK: Überblick über die historische Entwicklung der Psychomotorik in Europa und die speziellen Ansätze im Wasser.
DER PSYCHOMOTORISCHE RAUM ALS LERNRAUM: Untersuchung der Bedeutung von Bewegung, Körper- und Sozialerfahrung für die kindliche Entwicklung.
PSYCHOMOTORIK IM WASSER: Praxisorientierte Gestaltung von Fördereinheiten, inklusive Vorüberlegungen, Materialwahl und konkreten Stundenbeispielen.
SCHLUSSWORT: Zusammenfassendes Fazit über das Wasser als ergänzenden, wertvollen Erfahrungs- und Lernraum für die Psychomotorik.
Psychomotorik, Psychomotorische Förderung, Wasser, Lernraum, Bewegung, Motopädagogik, Kindesentwicklung, Körpererfahrung, Wahrnehmung, Sozialerfahrung, Ganzheitlichkeit, Bewegungsplanung, Wassertherapie, Halliwick Methode, Water-Balancing.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und praktischen Umsetzung psychomotorischer Förderkonzepte im Element Wasser für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Übertragung psychomotorischer Prinzipien aus dem Turnsaal in das Wasser, der Bedeutung der Ganzheitlichkeit sowie der Gestaltung von Lernräumen.
Ziel ist es, das Wasser als neuen, eigenständigen psychomotorischen Raum zu etablieren und aufzuzeigen, wie dort gezielte Entwicklungsförderung möglich ist.
Die Arbeit ist primär literaturorientiert und verbindet bestehende psychomotorische Theorien mit praxisbezogenen Stundenentwürfen und eigenen Beobachtungen der Autorin.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen (Menschenbild, Geschichte), eine Analyse des Wasserraums als Lernumgebung und einen umfangreichen praktischen Teil mit detaillierten Stundenbildern zum Thema „Tiere“.
Kernbegriffe sind Psychomotorik, Materialerfahrung, Wahrnehmung, Entwicklungsförderung, Wasser, Lernraum und Bewegung.
Bei 3- bis 6-jährigen Kindern dient die Begleitperson als wichtige Bezugs- und Sicherheitsinstanz, die den Dialog und das Vertrauen zum Element Wasser fördert.
Sie dient als einer von drei vorgestellten Ansätzen im Wasser, um insbesondere durch Rotationskontrolle und Gleichgewichtsschulung vestibuläre Kompetenzen zu erweitern.
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