Diplomarbeit, 2001
105 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 DAS MODELL ZUM FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSWETTBEWERB
2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
2.1.1 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG (FUE)
2.1.2 FUE WETTBEWERB
2.2 DAS MODELL ZUM FUE WETTBEWERB IM OLIGOPOL
2.3 DER FUE VERBESSERUNGSWETTBEWERB IM OLIGOPOL
2.4 DAS OPTIMALE TECHNISCHE NIVEAU UND SEINE DETERMINANTEN
2.4.1 DIE TECHNOLOGIEKREUZELASTIZITÄT µI
2.4.2 DER MARKTANTEIL A
2.4.3 DIE FUE EFFIZIENZ E
2.4.4 DAS MARKTPOTENTIAL E
2.4.5 DIE ENDOGENE DETERMINANTE I2
2.5 VERSCHIEDENE STRATEGIEN IM FUE WETTBEWERB
2.5.1 DIE TRADITIONELLE STRATEGIE
2.5.2 DIE IMITATIONSSTRATEGIE
2.5.3 DIE NISCHENSTRATEGIE
2.5.4 DIE INNOVATIONSSTRATEGIE
2.6 DAS VERHALTEN DER MARKTTEILNEHMER
2.6.1 DAS AUTONOME VERHALTEN
2.6.2 DAS HETERONOME VERHALTEN
2.6.3 VERSCHIEDENE MÖGLICHKEITEN DER VERHALTENSWEISEN
2.6.4 DER VERGLEICH VOM AUTONOMEN UND HETERONOMEN VERHALTEN
2.7 ZUSAMMENFASSUNG DER MODELLERGEBNISSE
3 DIE DIGITALISIERUNG DER KINOWERBUNG
3.1 DER KINOMARKT
3.1.1 DIE MARKTTEILNEHMER
3.1.2 DIE KINODATEN DER LETZTEN JAHRE
3.1.3 DIE MULTIPLEXKINOS
3.1.4 DIGITALE PROJEKTION IM KINO
3.1.5 KONZEPT EINER DIGITALEN DISTRIBUTIONSPLATTFORM
3.1.6 EINE WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG DES DIGITALEN KINOS
3.1.7 KRITISCHE ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
3.2 VIDEO ON DEMAND UND INTERACTIVE TV
3.2.1 VOD – VIDEO ON DEMAND
3.2.2 ITV - INTERACTIVE TV
3.3 DER KINOWERBEMITTLERMARKT
3.3.1 DIE VERSCHIEDENEN WERBEFORMEN UND IHRE KOSTEN
3.3.2 DIE MARKTTEILNEHMER
3.4 MAßNAHMEN DER KINOWERBEMITTLER ZUR DIGITALISIERUNG
3.4.1 DIE WERBEWEISCHER GRUPPE UND DIE DIGITALISIERUNG
3.4.2 DIE RMB UND DIE DIGITALISIERUNG
3.4.3 UDIA UND CINECHANNEL
3.5 ZUSAMMENFASSUNG DES MARKTES
4 ERGEBNISSE
4.1 MODELLVORAUSSETZUNGEN UND DER VORGEFUNDENE MARKT
4.2 DER WETTBEWERB IM MARKT
4.3 DAS OPTIMALE TECHNISCHE NIVEAU IM MARKT
4.4 DIE STRATEGIEN DER WERBEMITTLER
4.5 DAS VERHALTEN DER WERBEMITTLER
5 FAZIT
Die Arbeit untersucht die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen bei der Digitalisierung der Kinowerbung, indem sie ein theoretisches Modell zum FuE-Wettbewerb im Oligopol auf den realen Kinowerbemittlermarkt anwendet. Das primäre Ziel ist es, das Verhalten der Marktteilnehmer und die Entwicklung des Marktes durch das Modell zu erklären und zu bestätigen.
2.4 Das optimale technische Niveau und seine Determinanten
Das gewinnmaximierende technologische Niveau ergibt sich bei dem Modell durch Differenzierung der Zielfunktion G1 nach dem Parameter I1 und findet die folgende Formel bestätigt, welche analog für I2 gilt:
I1 opt = [µ2(1-a) + µ1a] E / e1 - I2
Im folgenden benutzt der Autor zwei Vereinfachungen bei der Darstellung der jeweiligen Ableitung:
z = 1 / (2 * [µ2(1-a) + µ1a] * E / e1) und h = [µ2(1-a) + µ1a] * E
1 EINLEITUNG: Einführung in den gesellschaftlichen Wandel durch Digitalisierung und die Historie des Kinos als Werbemarkt.
2 DAS MODELL ZUM FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSWETTBEWERB: Theoretische Grundlagen und formale Herleitung des Modells für Forschungs- und Entwicklungsprozesse in einem Oligopol.
3 DIE DIGITALISIERUNG DER KINOWERBUNG: Detaillierte Marktanalyse der deutschen Kinolandschaft und der Auswirkungen technischer Neuerungen auf die Werbemittler.
4 ERGEBNISSE: Zusammenführung des theoretischen Modells mit den empirischen Beobachtungen des Kinowerbemittlermarktes.
5 FAZIT: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der digitalen Kinowerbung.
Digitalisierung, Kinowerbung, Forschungs- und Entwicklungswettbewerb, Oligopol, Technologiekreuzelastizität, Marktpotential, Werbemittler, Prozeßinnovation, Multiplexkino, Innovationsstrategie, Marktanteil, Wettbewerb, Mediaplanung, Kinobetrieb, technische Marktzutrittsbarrieren.
Die Arbeit analysiert die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Kinowerbevermittlern im Kontext der technischen Digitalisierung, unter Zuhilfenahme eines ökonomischen Modells für Oligopole.
Die Themenfelder umfassen die ökonomische Modellierung von FuE-Wettbewerb, die Marktdynamik der Kinowerbung, sowie strategische Entscheidungen von Unternehmen bei der Einführung digitaler Medientechnologien.
Ziel ist es, das Verhalten der Marktteilnehmer im Kinowerbemittlermarkt zu erklären und zu prüfen, ob die in der Arbeit verwendeten theoretischen Modelle die tatsächlichen Marktentwicklungen abbilden können.
Es wird eine deduktive Herleitung mittels mathematischer Gewinn- und Erlösfunktionen verwendet, die durch eine empirische Untersuchung (Interviews und Marktanalyse) ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung eines mathematischen FuE-Modells und dessen Anwendung auf den Kinowerbemarkt, inklusive einer detaillierten Beschreibung der Firmenstrategien von Marktführern.
Die zentralen Begriffe sind Digitalisierung, Kinowerbung, Oligopol, Innovationsstrategie und Technologiekreuzelastizität.
Die großen Akteure sehen die Digitalisierung primär als Mittel zur Flexibilisierung der Werbung und zur Erschließung neuer Kundenkreise, stehen hohen Investitionskosten jedoch zögerlich gegenüber.
Das Kapitel bietet einen Einblick in US-amerikanische Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren, da diese für die finanzielle Situation amerikanischer Kinokonzerne und deren Einfluss auf den deutschen Markt von Bedeutung sind.
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