Diplomarbeit, 2006
142 Seiten, Note: 1,3
I EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK DER CEO-KOMMUNIKATION
1. Einleitung, Aufbau und Zielsetzung
1.1 Status Quo – CEO-Kommunikation, eine neue Kommunikationsdisziplin
1.2 Methodischer Aufbau und Zielsetzung
II BEDEUTUNGSZUWACHS IN DER CEO-KOMMUNIKATION
2. Die Mediengesellschaft und ihre Folgen für Unternehmen
2.1 Die Macht der Medien
2.2 Wahrnehmung von Unternehmen und Unternehmensleitung mittels Medien
2.2.1 Popularisierung von Wirtschaftsthemen
2.2.2 Personalisierung der Berichterstattung
2.2.3 Skandalisierung der Berichterstattung
2.2.4 Auswirkungen der Personalisierung und Skandalisierung
2.3 Ausrichten des unternehmerischen Handelns an den Gesetzmäßigkeiten der Mediengesellschaft
2.3.1 Ausweitung und Professionalisierung der Unternehmenskommunikation
2.3.2 Personalisierung der Unternehmenskommunikation
2.4 Zwischenfazit
3. Die Rolle des CEO in der Unternehmenskommunikation
3.1 Bedeutung der CEO-Reputation für den Unternehmenserfolg
3.2 Der CEO im Stakeholder-Dialog
3.2.1 Kommunikationsanforderungen der Stakeholder
3.2.2 Der CEO-Einfluss auf das Unternehmensimage
3.3 Kommunikation als Managementaufgabe
3.4 Zwischenfazit
3.5 Stand der Forschung
III ERFOLGSFAKTOREN DER CEO-KOMMUNIKATION
4. Gang der empirischen Untersuchung
4.1 Methodischer Ansatz
4.2 Befragung zur CEO-Kommunikation
5. Analyse der Erfolgsfaktoren
5.1 Erfolgsfaktor Medienkompetenz
5.1.1 Bedeutung der Medienkompetenz für den CEO
5.1.2 Ergebnisse der Befragung zur Medienkompetenz
5.1.3 Umsetzung der Medienkompetenz
5.2 Erfolgsfaktor Glaubwürdigkeit
5.2.1 Bedeutung der Glaubwürdigkeit für den CEO
5.2.2 Ergebnisse der Befragung zur Glaubwürdigkeit
5.2.3 Umsetzung der Glaubwürdigkeit
5.3 Erfolgsfaktor Bekanntheit
5.3.1 Bedeutung der Bekanntheit für den CEO
5.3.2 Ergebnisse der Befragung zur Bekanntheit
5.3.3 Umsetzung der Bekanntheit
5.4 Erfolgsfaktor Markenrepräsentanz
5.4.1 Bedeutung der Markenrepräsentanz für den CEO
5.4.2 Ergebnisse der Befragung zur Markenrepräsentanz
5.4.3 Umsetzung der Markenrepräsentanz
5.5 Erfolgsfaktor Überzeugungskraft
5.5.1 Bedeutung der Überzeugungskraft für den CEO
5.5.2 Ergebnisse der Befragung zur Überzeugungskraft
5.5.3 Umsetzung der Überzeugungskraft
IV STRATEGISCHES MODELL DER CEO-KOMMUNIKATION
6. Ergebnisse der Untersuchung zur CEO-Kommunikation
6.1 Das Zwei-Säulen-Modell der CEO-Kommunikation
6.2 Quo Vadis CEO-Kommunikation – Zukunft und Handlungsbedarf
Ziel der Arbeit ist es, die zentralen Erfolgsfaktoren der CEO-Kommunikation in der heutigen Mediengesellschaft zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie Vorstandsvorsitzende ihre Rolle als Repräsentanten des Unternehmens strategisch gestalten können, um trotz zunehmender Personalisierung und Skandalisierung durch die Medien ein positives Unternehmensimage aufzubauen und den Unternehmenserfolg zu sichern.
Die Macht der Medien
Medien besitzen eine machtvolle Position, denn sie können Menschen dazu bringen der verbreiteten Information Glauben zu schenken. Der Alltag in der heutigen Gesellschaft wird zunehmend von Medienereignissen und Mediennutzung geprägt. Deshalb haben sich die „Massenmedien in den vergangenen Jahrzehnten zu Schaltzentralen der Meinungs- und Willensbildung moderner Gesellschaften entwickelt“. Nach Erhebungen der Langzeitstudie Massenkommunikation verbrachte jeder Bundesbürger im Jahr 2005 täglich 600 Minuten (= 10 Stunden) mit Medienkonsum - im Jahr 1980 waren es noch 346 Minuten. Die Mediennutzung hat sich also in den letzten 25 Jahren beinahe verdoppelt. Noch deutlicher wird die Expansion der Mediennutzung, wenn man den Anstieg seit 2000 betrachtet: In nur fünf Jahren ist die Mediennutzung um anderthalb Stunden pro Tag gestiegen. Die Medien sind offenkundig ins Zentrum des Geschehens gerückt, „das sich ohne ihre Existenz vielfach überhaupt nicht ereignen würde.“
Wahlkämpfe der Politiker werden im Fernsehen inszeniert, Unternehmen publizieren Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften und Vorstandsvorsitzende schreiben Weblogs. Da Medien den sozialen Modus der gesellschaftlichen Kommunikation heute wesentlich bestimmen, wird von einer Mediengesellschaft gesprochen. Die Mediengesellschaft bezieht sich auf die Tatsache, dass „Medien als Organisationen Struktur, Inhalt und Prozess der öffentlichen Kommunikation weitgehend bestimmen“. Saxer umschreibt die Mediengesellschaft als jene modernen Gesellschaften, in denen Medienkommunikation zu einem sozialen Totalphänomen geworden ist, das eine „allgegenwärtige und alle Sphären des gesellschaftlichen Seins durchwirkende Prägekraft entfaltet“. Die Mediengesellschaft betont die zunehmende Bedeutung der Medien in der öffentlichen Kommunikation.
I EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK DER CEO-KOMMUNIKATION: Einführung in die Problematik der steigenden Komplexität der Führung und die Rolle der Kommunikation als neue Disziplin an der Unternehmensspitze.
II BEDEUTUNGSZUWACHS IN DER CEO-KOMMUNIKATION: Analyse der Rahmenbedingungen durch die Mediengesellschaft, die zunehmende Personalisierung und Skandalisierung sowie die daraus resultierende Notwendigkeit, das unternehmerische Handeln an Medienlogiken auszurichten.
III ERFOLGSFAKTOREN DER CEO-KOMMUNIKATION: Empirische Untersuchung und systematische Analyse der zentralen Faktoren Medienkompetenz, Glaubwürdigkeit, Bekanntheit, Markenrepräsentanz und Überzeugungskraft.
IV STRATEGISCHES MODELL DER CEO-KOMMUNIKATION: Zusammenführung der Ergebnisse in einem Zwei-Säulen-Modell, das als Grundlage für eine strategische CEO-Kommunikation und künftigen Handlungsbedarf dient.
CEO-Kommunikation, Unternehmensreputation, Mediengesellschaft, Personalisierung, Skandalisierung, Medienkompetenz, Glaubwürdigkeit, Markenrepräsentanz, Überzeugungskraft, Stakeholder-Dialog, Strategisches Management, Unternehmensimage, Kommunikation, Reputationsmanagement, Vorstandsvorsitzende.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren der Kommunikation von Vorstandsvorsitzenden (CEOs) in einer durch Medien dominierten Gesellschaft und wie diese strategisch genutzt werden können.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die veränderten Bedingungen der Mediengesellschaft, die Rolle des CEO im Stakeholder-Dialog und die Identifizierung quantifizierbarer Erfolgsfaktoren für eine wirkungsvolle Kommunikation.
Das Ziel ist die Identifizierung der Erfolgsfaktoren der CEO-Kommunikation und die Entwicklung eines strategischen Modells, das Unternehmen hilft, das CEO-Image gezielt zur Stärkung der Unternehmensreputation einzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Befragung unter 600 Leitern der Unternehmenskommunikation der umsatzstärksten deutschen Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Auswirkungen der Mediengesellschaft auf Unternehmen, die Rolle des CEO als Identifikationsfigur sowie die detaillierte empirische Analyse der Erfolgsfaktoren wie Medienkompetenz und Glaubwürdigkeit.
Die Arbeit wird maßgeblich geprägt durch Begriffe wie CEO-Kommunikation, Reputation, Mediengesellschaft, Personalisierung und Stakeholder-Dialog.
Weil der CEO in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend das "Gesicht" des Unternehmens wird, das Markenwerte verkörpert und komplexe Strategien für externe Stakeholder greifbar macht.
Glaubwürdigkeit gilt als "genetischer Code" einer Top-Reputation; sie entsteht durch Konsistenz von Wort und Tat und ist essenziell für die Akzeptanz und Vertrauensbildung gegenüber Investoren, Kunden und Mitarbeitern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

