Diplomarbeit, 2007
74 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Die aktuelle Lage des deutschen Kurzfilms
3. Fördermöglichkeiten von Kurzfilmen in Deutschland
3.1 Überregionale Fördereinrichtungen auf Bundesebene
3.1.1 FFA
3.1.2 BKM
3.1.3 Kuratorium junger deutscher Film
3.2 Kulturelle und wirtschaftliche Fördereinrichtungen der Länder
3.2.1 FilmFernsehFonds Bayern
3.2.2 Filmstiftung NRW
3.2.3 Medienboard Berlin-Brandenburg
3.2.4 Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
3.2.5 Mitteldeutsche Medienförderung
3.2.6 Filmförderung Hamburg
3.2.7 Nordmedia Fonds
3.2.8 Filmbüro Bremen
3.2.9 Filmförderung Hessen
3.2.10 Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein
3.2.11 Kulturelle Filmförderung Schleswig-Holstein
3.2.12 Kulturelle Filmförderung Thüringen
3.2.13 Kulturelle Filmförderung Sachsen
3.2.14 Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
3.2.15 Saarland Medien
3.3. Preise und Auszeichnungen, Wettbewerbe
3.3.1 Deutscher Kurzfilmpreis
3.3.2 Short Tiger Award
3.3.3 Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis
3.3.4 Deutscher Wirtschaftsfilmpreis
3.3.5 First Steps
3.4 Zusammenfassung
4. Der deutsche Kurzfilm und Europa
4.1 Kurzfilmszene in anderen europäischen Ländern
4.1.1 Frankreich
4.1.2 Skandinavien
4.1.2.1 Finnland
4.1.2.2 Schweden
4.1.2.3 Dänemark
4.1.2.4 Norwegen
4.2 Fördermöglichkeiten in anderen europäischen Ländern
4.2.1 Frankreich
4.2.1.1 Le centre national de la cinématographie – CNC
4.2.1.2 Les collectivitées
4.2.2 Skandinavien
4.2.2.1 Finnland
4.2.2.2 Schweden
4.2.2.3 Dänemark
4.2.2.4 Norwegen
4.3 Internationale Erfolge europäischer Kurzfilme – ein Vergleich
4.3.1 Berlinale - Preisträger
4.3.2 Cannes - Preisträger
4.3.3 Internationale Kurzfilmtage Oberhausen – Preisträger
4.3.4 International Short Film Festival Clermont Ferrand - Preisträger
4.4 Zusammenfassung
5. Fazit
6. Tabellarische Übersicht Fördereinrichtungen Deutschland
7. Anhang
8. Quellenangaben
Die Arbeit untersucht die aktuelle Situation und Problematik des Kurzfilms durch einen Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Teilen Skandinaviens, um auf Basis unterschiedlicher Förderkonzepte Ansätze für eine Neubewertung und Optimierung der Kurzfilmförderung in Deutschland zu entwickeln.
3.1.1 Filmförderungsanstalt – FFA
Die FFA ist eine Bundesanstalt des öffentlichen Rechts und arbeitet auf der Rechtsgrundlage des Filmförderungsgesetzes (FFG). Ihr Nutzen besteht in der Förderung der Struktur der deutschen Filmwirtschaft und der Verbesserung der Qualität und des Ansehens des deutschen Films im In- und Ausland. Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:
eine Außenvertretung des deutschen Films, um das Ansehen des deutschen Films auf dem internationalen Markt zu verbessern,
die Unterstützung von Gemeinschaftsproduktionen mit dem Ausland,
die Stärkung des deutschen Kinofilms
Maßnahmen zur Marktforschung und zur Bekämpfung der Verletzung von urheberrechtlich geschützten Nutzungsrechten durch die Erstellung einer bundesweiten, öffentlich zugänglichen Filmdatenbank
Koordinierung der Filmförderung des Bundes und der Länder.
Ihre Finanzmittel erhält die FFA durch eine Filmabgabe der Kinobetreiber und Videoprogrammanbieter und durch Abgaben der Fernsehanstalten, die sich aufgrund eigener Abkommen mit der FFA an der Finanzierung von Fördermaßnahmen beteiligen. Steuermittel stehen der FFA nicht zu.
Aus diesen Mitteln ergaben sich im Jahr 2004 ein Etat von insgesamt €86 Mio. und im Jahr 2005 ein Fördertopf von sogar €96 Mio.
1. Einleitung: Definiert die Forschungsfrage, den Fokus auf anspruchsvolle Kurzfilme statt Home-Videos und den methodischen Ansatz des Ländervergleichs.
2. Die aktuelle Lage des deutschen Kurzfilms: Beschreibt das Produktionsumfeld in Deutschland, die Rolle des Kurzfilms als Nachwuchsvisitenkarte und die Schwierigkeiten bei der Distribution im Kino und Fernsehen.
3. Fördermöglichkeiten von Kurzfilmen in Deutschland: Detaillierte Auflistung der überregionalen und regionalen Förderinstrumente sowie der relevanten Preise und Wettbewerbe.
4. Der deutsche Kurzfilm und Europa: Untersucht die Kurzfilmsituation in Frankreich und Skandinavien, vergleicht deren Förderstrategien und analysiert internationale Erfolge auf wichtigen Filmfestivals.
5. Fazit: Kritische Reflexion der deutschen Fördersituation im europäischen Vergleich und Forderung nach Anpassung der Förderrichtlinien an moderne Produktionsrealitäten.
Kurzfilm, Filmförderung, Deutschland, Frankreich, Skandinavien, Produktionsförderung, Filmwirtschaft, Filmfestivals, Kulturförderung, Nachwuchsförderung, Distribution, Medienboard, Filmstiftung, FFA, Filmfinanzierung.
Die Arbeit analysiert den Umgang mit dem Kurzfilm, die spezifischen Fördermöglichkeiten und die Qualitätsunterschiede im Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und skandinavischen Ländern.
Im Zentrum stehen die Struktur der Kurzfilmförderung, die Produktionsbedingungen für Filmemacher, die Bedeutung von Festivals sowie die Distributionswege im Kino und Fernsehen.
Ziel ist es, aus den erfolgreicheren oder innovativeren Konzepten anderer Länder Ansätze für eine Neubewertung und Verbesserung der deutschen Kurzfilmförderung abzuleiten.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, die Fördereinrichtungen, Richtlinien, Produktionsvolumina und internationale Erfolge gegenüberstellt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bestandsaufnahme der deutschen Fördereinrichtungen (Bund und Länder) sowie eine anschließende Untersuchung der Kurzfilmszenen und Förderstrukturen in Frankreich und Skandinavien.
Wichtige Begriffe sind Filmförderung, Produktions- und Herstellungsförderung, Standortpolitik, kulturelle Filmwirtschaft und europäischer Vergleich.
Laut Autorin liegt dies vor allem an einem zu bürokratischen Bewerbungsprozess, der Fixierung auf Kinotauglichkeit (35mm-Format) und einer zu starken Ausrichtung der Förderung auf wirtschaftliche Rentabilität statt auf Nachwuchs- und Talentförderung.
Frankreich dient als Beispiel für ein institutionell gefestigtes Distributionsnetzwerk, das durch staatlich registrierte Kurzfilme im Kino und Fernsehen eine hohe Sichtbarkeit und Professionalisierung erreicht.
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