Lizentiatsarbeit, 2001
127 Seiten, Note: 7
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Zielsetzung
1.3. Gliederung der Arbeit
2. E-Commerce Business-to-Business
2.1. Grundlagen
2.1.1. Definition
2.1.2. Abgrenzung
2.2. Angewandte Technologien
2.2.1. Electronic Data Interchange
2.2.2. Internet
2.2.3. Trends
2.3. Ausgewählte Geschäftsmodelle
2.3.1. Ausgangslage
2.3.2. Supply Chain Management
2.3.3. E-Procurment
2.3.4. Customer Relationship Management (CRM)
2.4. Electronic Commerce B-to-B im Rahmen der Mobilität
2.4.1. Mobilitätsfunktionen innerhalb von Unternehmen
2.4.2. Integrationsmodell von Mobilitätsformen in Unternehmen
2.4.3. Auswirkungen auf organisatorischer Ebene
3. Entwicklung der Mobilkommunikation
3.1. Technische Mobilität
3.2. Abgrenzung
3.3. Zelluläre Mobilfunktechnik
3.3.1. Entstehungsgeschichte des Mobilfunks
3.3.2. Technische Grundlagen
3.3.3. Analoger Mobilfunk
3.3.4. Global System for Mobile Communications (GSM)
3.4. Mobilität aufgrund der GSM Technologie
4. Entstehung von M-Commerce
4.1. Grundlage
4.1.1. Digitale Konvergenz
4.1.2. Mobile Datenübertragung
4.1.3. Entwicklungen im IT-Bereich
4.2. Mobile Commerce
4.2.1. Definition
4.2.2. Technische Voraussetzungen
4.2.3. M-Commerce Wertkette
4.2.4. Typische Merkmale von M-Commerce
4.3. Basistechnologien für M-Commerce
4.3.1. Mobilfunk G2.5
4.3.2. Mobilfunk G3
4.3.3. Mobilfunk G4
4.4. M-Commerce Endgeräte
4.5. M-Commerce Basisdienste
4.6. Übertragungsstandards für M-Commerce Anwendungen
4.6.1. Wireless Application Protocol (WAP)
4.6.2. I-Mode
4.6.3. Ausblick
4.7. Mobile Middleware
4.8. M-Commerce Basisanwendungen
4.9. Erwartete Entwicklung von Mobile Commerce
5. M-Commerce im B-to-B-Bereich
5.1. Ausgangslage
5.2. Abgrenzung M-Commerce im B-to-B-Bereich
5.2.1. Definition
5.2.2. M-Commerce B-to-B
5.2.3. M-Commerce B-to-B im engeren Sinne
5.3. Komponenten zum Aufbau mobiler Lösungen für Anwender
5.3.1. Nutzungssituation
5.3.2. Benötigte Leistung
5.3.3. Technische Eigenschaften
5.3.4. Transaktionsmodell
5.4. Integration der Mobilität ins E-Commerce B-to-B
5.4.1. M-Commerce B-to-B im Rahmen des Integrationsmodells
5.4.2. Gründe für Investitionen in mobile Lösungen
5.4.3. Architektur
5.4.4. Umsetzen von M-Commerce Lösungen
6. Anwendungen im M-Commerce B-to-B-Bereich
6.1. Entwicklung von Anwendungen und Service
6.2. Anwendungen im M-Business Bereich
6.3. M-Commerce Anwendungen im Bereich materielle Güter
6.3.1. M-Procurement
6.3.2. M-Auktionen
6.3.3. M-SCM
6.3.4. M-CRM
6.3.5. Point-of-Sale-Handel
6.4. M-Commerce Anwendungen im Dienstleistungs-Bereich
6.4.1. M-Banking
6.4.2. M-Ticketing
6.4.3. POS-Handel mit Dienstleistungen
6.4.4. Serviceanwendungen
6.5. M-Commerce Anwendungen im Informations-Bereich
6.5.1. Informations Pull
6.5.2. Informations Push
7. Nutzenpotentiale
7.1. Methodische Grundlagen
7.2. Analyse der Nutzenpotentiale von M-Commerce Anwendungen
7.3. Schlussbemerkung
Die Arbeit untersucht die Einbindung mobiler Technologien in den B-to-B Electronic Commerce. Das primäre Ziel ist es, die Mobilität von Unternehmen zu analysieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese Bedürfnisse durch gezielten Einsatz von Mobile Commerce-Lösungen gestärkt und Geschäftsprozesse optimiert werden können.
2.4.1. Mobilitätsfunktionen innerhalb von Unternehmen
Die Bedürfnisse die aus der Mobilität der Nutzer von IT (Informationstechnologie) entstehen sind für die Entwicklung von mobilen Lösungen massgebend. Deshalb soll der Begriff Mobilität auf die verschiedenen Funktionen bei den Nutzern von Telekommunikation und IT hin untersucht werden. Der Mobilitätstrend setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen: Durch die Globalisierung von Unternehmen nimmt die Notwendigkeiten von Geschäftsreisen stetig zu. Ein weiterer Grund für den ansteigenden Mobilitätsbedarf ist die zunehmende Teamarbeit. Auch die Zunahme des Dienstleistungssektors ist mit verantwortlich für die steigende Mobilität von Mitarbeitern. Während die Herstellung von Gütern ortsgebunden ist, ist die Erbringung einer Dienstleistung ohne den Kunden oft nicht denkbar, was eine Erhöhung der Mobilität auf Seite des Kunden aber auch auf der Seite des Anbieters zur Folge hat.
Folgende Arten der Mobilität können unterschieden werden:
Besuchen: Besuchen bedeutet einen zeitlich beschränkten Aufenthalt mit einem darauffolgenden Ortswechsel. Das kann in Form eines Kundenbesuches, von Gastreferaten oder von Stellvertretungen geschehen. Der Besucher bringt entweder die benötigte Infrastruktur mit, oder verwendet die am Besuchsort vorhandene. Die Anwendungssituation von Geräten erfolgt meist in arbeitsfreundlicher Umgebung. Meistens stehen Räume und Tische zur Verfügung, wo man unter ähnlichen Voraussetzungen arbeiten kann wie am gewohnten Arbeitsplatz.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Dynamik des M-Commerce ein und definiert das Forschungsziel, die technologischen Voraussetzungen und Möglichkeiten für B-to-B Lösungen zu untersuchen.
2. E-Commerce Business-to-Business: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen, Technologien und Geschäftsmodelle des B-to-B E-Commerce sowie die Relevanz der Mobilität in diesem Kontext.
3. Entwicklung der Mobilkommunikation: Es befasst sich mit der technischen Seite der Mobilität und den Mobilfunkgenerationen, die als Grundlage für M-Commerce dienen.
4. Entstehung von M-Commerce: Dieses Kapitel beschreibt die technologischen Voraussetzungen und die Basistechnologien (wie WAP) für die Entwicklung von M-Commerce-Lösungen.
5. M-Commerce im B-to-B-Bereich: Hier werden spezifische Anforderungen und Integrationsmodelle für mobile Lösungen im Geschäftsbereich analysiert.
6. Anwendungen im M-Commerce B-to-B-Bereich: Es werden praxisnahe Anwendungsbeispiele für Güter, Dienstleistungen und Informationsmanagement detailliert aufgeführt.
7. Nutzenpotentiale: Im abschließenden Teil wird die methodische Bewertung des Nutzens der verschiedenen M-Commerce-Anwendungen für Unternehmen vorgenommen.
Mobile Commerce, M-Commerce, Business-to-Business, B-to-B, Mobilkommunikation, WAP, GSM, Integration, Geschäftsprozesse, Supply Chain Management, E-Procurement, CRM, Nutzenpotentiale, mobile Endgeräte, IT-Architektur.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, mobile Technologien und Mobilitätsfunktionen in bestehende E-Commerce-Prozesse zwischen Unternehmen (B-to-B) zu integrieren.
Zentral sind die Entwicklung der Mobilkommunikation, die technologischen Grundlagen des M-Commerce sowie deren spezifische Anwendung und Integration im geschäftlichen B-to-B-Kontext.
Ziel ist es, den Nutzen mobiler Lösungen zu bewerten und ein Modell zu entwickeln, wie Unternehmen ihre Geschäftsprozesse durch mobile Datenübertragung effizienter gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse technischer Entwicklungen und einer Nutzenbewertung (Nutzenindex) verschiedener M-Commerce-Anwendungen anhand definierter Kriterien wie technischer Eignung und praktischer Bedeutung.
Der Hauptteil behandelt die technische Entwicklung der Mobilfunkstandards, die Entstehung von M-Commerce, Integrationsstrategien (vertikal/horizontal) und Anwendungsbeispiele wie M-Procurement, M-SCM und M-CRM.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie B-to-B, M-Commerce, WAP, IT-Integration, Prozessoptimierung und mobile Geschäftsprozesse.
Der Autor sieht WAP als wichtigen, aber intermediären Schritt für den mobilen Internetzugang, dessen zukünftige Bedeutung jedoch durch die Konvergenz mit XML und leistungsfähigeren Netzen (UMTS) beeinflusst wird.
Sie beschreibt Anwendungen, bei denen mobile Mitarbeiter stellvertretend für das Unternehmen Transaktionen ausführen, um Kunden direkt vor Ort zu bedienen, was besonders im Vertrieb und Service hohe Bedeutung hat.
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