Diplomarbeit, 2006
70 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht den Einfluss von Gewinnprognosen auf schwellenwertorientierte Bilanzpolitik. Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Analystenprognosen und den Entscheidungen von Unternehmen in Bezug auf die Gestaltung ihrer Bilanz zu beleuchten.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Bedeutung von Finanzanalysten für den Kapitalmarkt. Es werden die Konzepte der Informationseffizienz und die Rolle von Analysten bei der Informationsverarbeitung beleuchtet. Kapitel 3 fokussiert auf das Verhalten von Managern und die Einflussfaktoren auf ihre Bilanzpolitik. Themen sind die Agency-Theorie, die Motivation des Managements und die verschiedenen Methoden zur Messung von Bilanzpolitik. Kapitel 4 stellt die empirische Analyse des deutschen Kapitalmarktes dar. Dabei werden die Hypothesen zur Beziehung zwischen Gewinnprognosen und Bilanzpolitik formuliert, die Datenbasis und die deskriptive Statistik erläutert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenschwerpunkten: Gewinnprognosen, Bilanzpolitik, Finanzanalysten, Informationseffizienz, Agency-Theorie, Schwellenwertmethodik, empirische Analyse, deutscher Kapitalmarkt.
Analystenprognosen haben ein hohes Gewicht; das Verfehlen einer Prognose – selbst um geringe Beträge – kann zu massiven Kurseinbrüchen führen.
Dabei gestaltet das Management die Bilanz so, dass bestimmte Schwellenwerte (wie Analystenprognosen oder Vorjahresergebnisse) punktgenau erreicht oder leicht übertroffen werden.
Motive sind die Vermeidung von Marktsanktionen, die Sicherung ergebnisabhängiger Entlohnung und die Kommunikation positiver Signale an den Kapitalmarkt.
Vorgestellt werden die Schwellenwertmethodik (Untersuchung von Häufigkeitsverteilungen) und die Analyse von Discretionary Accruals.
Die Arbeit führt eine eigene empirische Analyse durch, um zu prüfen, ob die am US-Markt beobachteten Motive auch auf deutsche börsennotierte Unternehmen übertragbar sind.
Sie erklärt den Interessenkonflikt zwischen Eigentümern (Prinzipale) und Managern (Agenten), der Anreize für eine opportunistische Ergebnismanipulation schafft.
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