Diplomarbeit, 2002
101 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel
1.3. Vorgehensweise
2. Konzeptionelle und begriffliche Grundlagen
2.1. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
2.2. Internet
2.2.1. Historisch
2.2.2. Architektur
2.2.3. Verbreitung
2.2.4. Definition
2.3. Application Service Providing (ASP)
2.4. .net
3. Web Services
3.1. Definition
3.2. Architektur
3.3. Basic Software Standards
3.3.1. Simple Object Access Protocol (SOAP)
3.3.2. Universal Description, Discovery and Integration (UDDI)
3.3.3. Web Service Description Language (WSDL)
3.4. Electronic Business Standards
3.4.1. Electronic Business XML (ebXML)
3.4.2. RosettaNet
3.4.3. BizTalk
3.5. Marktumfeld
3.5.1. Situation Anbieter
3.5.2. Situation Nachfrager
3.5.3. Reifegrad des Produkts
3.5.4. Marktentwicklung
3.5.5. Auswirkungen auf die Softwareentwicklung
4. Geschäftsmodelle
4.1. T.net
4.1.1. Zielgruppe
4.1.2. Architektur
4.1.3. Leistungen
4.1.4. Service Offering
4.1.5. Bilanzielle Auswirkungen beim Endkunden
4.2. Business Solution Manager
4.2.1. Zielgruppe
4.2.2. Architektur
4.2.3. Leistungen
4.2.4. Service Offering
4.2.5. Bilanzielle Auswirkungen beim Endkunden
4.3. Vergleich T.net – BSM
4.3.1. Gemeinsamkeiten
4.3.2. Unterschiede
4.3.3. Vergleichsresultat
4.4. Virtuelle Unternehmen
4.4.1. Virtualität
4.4.2. Merkmale virtueller Unternehmen
4.4.3. Virtuelle Marktplätze
4.4.4. Varianten des Service Offering
5. B2B-Broker
5.1. Funktion
5.1.1. Marktplatz
5.1.2. Integrator
5.2. Architektur
5.2.1. BizTalk Server
5.2.2. Web Services
5.2.3. Lokales UDDI
5.3. Heterogenitätsüberwindung
5.3.1. Grundprobleme
5.3.2. Syntaktische Heterogenität
5.4. Probleme
5.5. Chancen/Risiken
5.6. Weiterentwicklung
6. Fazit
6.1. Zusammenfassung
6.2. Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie innovative Geschäftsmodelle für Web Services – unter besonderer Berücksichtigung der von der Deutschen Telekom AG entwickelten Plattformen T.net und Business Solution Manager (BSM) – gestaltet werden können, um insbesondere KMUs als Zielgruppe effizient und gewinnbringend zu erreichen.
3.1. Definition
Für den Begriff Web Service existiert keine einheitliche Definition. Mary Kirtland von Microsoft definiert diesen Begriff aus Marketingsicht wie folgt: „A Web Service is programmable application logic accessible using standard internet protocols. Web Services combine the best aspects of component-based development and the web. Like components, Web Services represent black-box functionality that can be reused without worrying about how the service is implemented.”
Das World Wide Web Consortium (W3C) definiert Web Services mit einem konkreten Bezug auf die XML-Technologie wie folgt: „A Web service is a software application identified by an Uniform Ressource Identifier (URI), whose interfaces and bindings are capable of being defined, described and discovered by XML artifacts and supports direct interactions with other software applications using XML based messages via internet-based protocols.”
In Anlehnung an die offen gehaltene Definition von Ben van Eyle wird im weiteren Verlauf dieser Arbeit unter dem Begriff Web Services folgendes verstanden: „Web Services are (...) self-contained, self-describing, modular applications that can be published, located, and invoked across the Web.“
Damit können Web Services Funktionalitäten vom einfachen Nachfragen von Informationen bis hin zu komplizierten Geschäftsprozessen darstellen. Ein Web Service wird daher eingesetzt, um andere Anwendungen beziehungsweise Web Services zu finden und diese einzubeziehen. Dabei verhält sich ein Web Service wie eine „black-box“ Komponente. Die Ein- und Ausgaben haben eine bekannte Spezifikation. Die Komponente bietet eine Funktionalität an, man weiß aber nicht, wie etwas verarbeitet wird. Einen Web Service kann man beliebig oft wiederverwenden und in Anwendungssysteme einbinden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle des Internets im gesellschaftlichen Strukturwandel und führt Web Services als Basistechnologie für zukünftige, automatisierte Geschäftsabläufe ein.
2. Konzeptionelle und begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe wie KMU, Internet, ASP und die .net-Strategie von Microsoft als Fundament für die weitere Untersuchung.
3. Web Services: Es werden die technischen Grundlagen, Standards wie SOAP, UDDI und WSDL sowie das Marktumfeld für Web Services detailliert analysiert.
4. Geschäftsmodelle: Hier werden die beiden spezifischen T-Systems-Projekte T.net und BSM vorgestellt, verglichen und als Basis für virtuelle Unternehmen diskutiert.
5. B2B-Broker: Dieses Kapitel analysiert das Modul B2B-Broker, seine Integrationsfunktion und die Überwindung von Heterogenität in der B2B-Kommunikation mittels BizTalk.
6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die strategische Bedeutung der Plattformen für die Deutsche Telekom.
Web Services, Business Solution Manager, BSM, T.net, ASP, Application Service Provider, B2B-Broker, KMU, XML, SOAP, UDDI, WSDL, BizTalk, Geschäftsprozessintegration, Virtuelle Unternehmen.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für Web Services, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf ASP-Lösungen und dem B2B-Broker-Konzept der Deutschen Telekom AG liegt.
Zentrale Themen sind die Technologie der Web Services, die Standardisierung elektronischer Geschäftsprozesse, ASP-Modelle für den Mittelstand (KMU) und die technische Integration heterogener Anwendungssysteme.
Ziel ist es, Strategien und Geschäftsmodelle für die Deutsche Telekom zu erarbeiten, um KMUs mit innovativen, auf Web Services basierenden ASP-Lösungen zu unterstützen und eine marktführende Position in diesem Segment zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer konzeptionellen Untersuchung der existierenden Plattformarchitekturen T.net und Business Solution Manager, ergänzt durch die Analyse von Transformationsansätzen in der B2B-Kommunikation.
Im Hauptteil werden zunächst die technologischen Grundlagen und Standards erörtert, anschließend die spezifischen Geschäftsmodelle der T-Systems detailliert beschrieben und die Rolle des B2B-Brokers bei der Systemintegration analysiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Web Services, Business Solution Manager (BSM), Application Service Providing (ASP), B2B-Integration, KMU sowie Standards wie SOAP, UDDI und BizTalk.
Während T.net eine allgemeine technologische Dienstplattform bereitstellt, ist der BSM eine spezifisch für KMUs entwickelte, einsatzbereite ASP-Lösung, die auf einer höheren Anwendungsebene agiert und T.net als Basis nutzen kann.
Der B2B-Broker dient dazu, syntaktische Unterschiede zwischen den Datenformaten verschiedener Geschäftspartner durch die Verwendung eines Intermediate-Formats und eines Mappers zu überwinden, um eine automatisierte Kommunikation zu ermöglichen.
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