Examensarbeit, 2000
114 Seiten, Note: 1
1.Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Legitimation und Grenzen
1.3 Aufbau und zentrale Frage
2. Aufmerksamkeitsverhalten und aufmerksames Handeln in der Entwicklung des Kindes
2.1 Zum Begriff `Aufmerksamkeit´
2.2 Merkmale und Aspekte von Aufmerksamkeit
2.2.1 Aufmerksamkeit als Handlung
2.3 Aufmerksamkeit und entwicklungspsychologische Befunde
2.3.1 Aufmerksamkeit im Säuglings- und Kleinkindalter
2.3.2 Aufmerksamkeit im Schulkindalter
2.4 Die Bedeutung von Aufmerksamkeit im Lernprozess
3. Aufmerksamkeitsstörung- Begriffsklärung und Befunde
3.1 Zum Begriff `Aufmerksamkeitsstörung´
3.1.1Begriffliche Klärung
3.1.2 Aufmerksamkeitsstörung als Handlungsbeeinträchtigung
3.2 Die Symptome einer Aufmerksamkeitsstörung
3.2.1 Die Hauptsymptome einer Aufmerksamkeitsstörung
3.2.2 Auswirkungen und Folgen einer Aufmerksamkeitsstörung
3.2.3 Die Sympotme in verschieden Altersstufen
3.3 Die positiven Seiten eines aufmerksamkeitsgestörten Kindes
3.4 Das gleichzeitige Auftreten von anderen Störungen
3.5 Die Häufigkeit und Geschlechtsverteilung einer Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern
4. Diagnostische Möglichkeiten und Kriterien einer Aufmerksamkeitsstörung
4.1 Exploration und Klassifikation einer Aufmerksamkeitsstörung
4.1.1 Die Diagnosekriterien nach DSM IV und ICD 10
4.1.2 Persönliche Entwicklunsgeschichte und Familienhintergrund
4.2 Die Verifikation einer Aufmerksamkeitsstörung
4.2.1 Die Differentialdiagnose
4.3 Die Rolle des Lehrers bei der Diagnostik
4.4 Die therapiezuweisende Diagnostik nach Lauth & Schlottke
5. Zur Entstehung einer Aufmerksamkeitsstörungen
5.1 Hypothesen bezüglich der Ursachen einer Aufmerksamkeitsstörung
5.1.1 Biologische Faktoren
5.1.2 Psychosoziale Faktoren
6. Möglichkeiten der Intervention bei Aufmerksamkeitsstörungen von Kindern
6.1 Möglichkeiten der Intervention in der Schule
6.2 Zur Notwendigkeit der Maßnahmen und Behandlungen außerhalb der Schule
6.2.1 Eltern- und familienzentrierte Maßnahmen
6.2.2 Verhaltenstherapeutische Behandlungsformen
6.2.3 Medizinische Behandlung
6.2.4 Alternative Ansätze
7. Möglichkeiten der Prävention bei Aufmerksamkeitsstörungen von Kindern
7.1 Möglichkeiten der Prävention in der Schule
7.2 Zu eltern- und familienzentrierten Prävention
8. Schlußbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Phänomen von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern, insbesondere im schulischen Kontext, mit dem Ziel, präventive Ansätze und Interventionsmöglichkeiten für Lehrer und Eltern aufzuzeigen, um betroffenen Kindern die Teilnahme am Unterricht zu erleichtern.
Zum Begriff `Aufmerksamkeit´
Wenn jemand in ein Buch `vertieft´ scheint, glauben wir an seinem Verhalten feststellen zu können, dass er aufmerksam ist. Erkennen kann man allerdings nicht, ob er das Gelesene auch wiedergeben könnte oder ob er mit seinen Gedanken nicht bei dem Text ist.
Dieses kurze Beispiel soll deutlich machen, dass eine Beurteilung von Aufmerksamkeit zunächst eher subjektiv ist. Wir können nicht erkennen, ob ein Mensch wirklich aufmerksam ist oder war. Aufmerksamkeit ist schwer zu erfassen.
Des Weiteren ist `Aufmerksamkeit´ in seiner Gesamtheit nicht exakt zu definieren. Die Definitionen enthalten lediglich Teilaspekte von Aufmerksamkeit. Der folgende Abschnitt beinhaltet demnach nur den Versuch einer Definition.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Problem der Unkonzentriertheit in der Schule ein und leitet zur zentralen Fragestellung über, wie Lehrer aufmerksamkeitsgestörte Kinder im Unterricht unterstützen können.
2. Aufmerksamkeitsverhalten und aufmerksames Handeln in der Entwicklung des Kindes: Das Kapitel definiert Aufmerksamkeit als handlungsgebundenes Konstrukt und beschreibt die entwicklungspsychologischen Veränderungen von der frühen Kindheit bis zum Schulalter.
3. Aufmerksamkeitsstörung- Begriffsklärung und Befunde: Hier wird der Begriff der Aufmerksamkeitsstörung präzisiert, die Symptomatik erläutert und die Auswirkungen auf das Kind sowie die Wahrnehmung durch verschiedene Bezugspersonen thematisiert.
4. Diagnostische Möglichkeiten und Kriterien einer Aufmerksamkeitsstörung: Dieses Kapitel stellt Methoden zur Diagnostik vor, darunter Exploration, Klassifikationssysteme (DSM IV/ICD 10) und die spezifische Bedeutung der therapiezuweisenden Diagnostik.
5. Zur Entstehung einer Aufmerksamkeitsstörungen: Es werden Hypothesen zu biologischen und psychosozialen Ursachen diskutiert, wobei betont wird, dass die Störung vermutlich multifaktoriell bedingt ist.
6. Möglichkeiten der Intervention bei Aufmerksamkeitsstörungen von Kindern: Das Kapitel bietet einen Überblick über schulische Interventionsmaßnahmen, verhaltenstherapeutische Ansätze, medizinische Optionen und alternative Behandlungsmethoden.
7. Möglichkeiten der Prävention bei Aufmerksamkeitsstörungen von Kindern: Hier werden präventive Strategien in der Schule und im Elternhaus erörtert, um die negativen Auswirkungen von Aufmerksamkeitsproblemen frühzeitig abzufedern.
8. Schlußbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass für jedes Kind individuelle Maßnahmen notwendig sind und plädiert für ein besseres Verständnis des Kindes durch alle beteiligten Bezugspersonen.
Aufmerksamkeitsstörung, ADS, ADHS, Konzentration, Förderung, Schule, Intervention, Prävention, Diagnostik, Ritalin, Verhaltenstherapie, Entwicklung, Schüler, Lehrer, Eltern.
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern, insbesondere unter der Perspektive, wie Schule und Elternhaus mit betroffenen Kindern umgehen können.
Zu den zentralen Themen gehören die Begriffsdefinition von Aufmerksamkeit, die Diagnosekriterien, Ursachenhypothesen sowie konkrete Interventions- und Präventionsmaßnahmen.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, welche Maßnahmen Lehrer ergreifen können, um aufmerksamkeitsgestörten Kindern die Teilhabe am Unterricht zu erleichtern und ihr Verhalten zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Konzepte und aktuelle Forschungsergebnisse zusammenführt.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Aufmerksamkeit, dann die Symptomatik und Diagnostik der Störung sowie die verschiedenen therapeutischen und schulischen Interventionswege detailliert beschrieben.
Wichtige Begriffe sind Aufmerksamkeitsstörung, ADHS, Förderung, Diagnose, Intervention, Prävention und der schulische Kontext.
Die Autorin wählt diesen Begriff, da er das Kernsymptom der Störung betont, auf das sich die Arbeit im Hinblick auf schulische Maßnahmen fokussiert, ohne sich auf bestimmte medizinische Subkategorien zu fixieren.
Sie ist unerlässlich, da eine konsistente Unterstützung des Kindes über den schulischen Rahmen hinaus im Alltag notwendig ist, um die Wirksamkeit von Fördermaßnahmen zu gewährleisten.
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