Bachelorarbeit, 2007
42 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob die demokratische Konsolidierung in Polen als abgeschlossen betrachtet werden kann. Sie untersucht den Prozess der Demokratisierung in Polen im Kontext der Dritten Welle der Demokratisierung und analysiert die verschiedenen Konsolidierungsebenen anhand des Modells von Wolfgang Merkel. Die Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Bild des polnischen Demokratieprozesses zu liefern, indem sie die konstitutionelle, repräsentative, verhaltensbezogene und zivilgesellschaftliche Konsolidierung beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die aktuelle Debatte um die demokratische Legitimität in Polen beleuchtet und die Forschungsfrage einführt. Kapitel II erläutert grundlegende Begriffe wie Demokratie, Transformation und demokratische Konsolidierung. Im Mittelpunkt steht die Darstellung des Demokratiekonzepts von Robert Dahl und die Einführung des analytischen Modells von Wolfgang Merkel, welches die Basis für die Untersuchung des Konsolidierungsprozesses in Polen bildet.
Kapitel III befasst sich mit der konstitutionellen Konsolidierung in Polen. Es analysiert die Prinzipien des Rechtsstaates und die Legitimitätsmodi der polnischen Verfassung. Kapitel IV befasst sich mit der repräsentativen Konsolidierung, die die Interessenvermittlung zwischen Gesellschaft und staatlichen Entscheidungsinstanzen betrifft. Es untersucht das polnische Wahl- und Parteisystem sowie die Rolle der Verbände in der Interessenvermittlung.
Kapitel V behandelt die Verhaltenskonsolidierung, die in Polen kein großes Problem darstellt. Kapitel VI fokussiert auf den Beitrag der Zivilgesellschaft zur demokratischen Konsolidierung. Es untersucht die diffuse und spezifische Unterstützung der polnischen Bürger für das demokratische System.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Demokratie, Transformation, demokratische Konsolidierung, Polen, Wolfgang Merkel, konstitutionelle Konsolidierung, repräsentative Konsolidierung, Verhaltenskonsolidierung, Zivilgesellschaft, Legitimität, Rechtsstaatlichkeit, Wahlsystem, Parteien, Verbände, diffuse Unterstützung, spezifische Unterstützung.
Diese Bachelorarbeit untersucht genau diese Frage kritisch, insbesondere vor dem Hintergrund der kontroversen Politik der PiS-Regierung und den verschiedenen Ebenen der Konsolidierung.
Die Untersuchung basiert auf dem analytischen Modell von Wolfgang Merkel, das verschiedene Ebenen wie die konstitutionelle, repräsentative und verhaltensbezogene Konsolidierung umfasst.
Dabei geht es um die Verankerung von Rechtsstaatlichkeit, die Legitimität der Verfassung und die Stabilität der zentralen politischen Institutionen eines Landes.
Die Zivilgesellschaft trägt zur Konsolidierung bei, indem sie diffuse und spezifische Unterstützung für das demokratische System leistet und als Vermittler fungiert.
Dies war ein politisches Ziel der PiS-Partei, um einen moralischen Wiederaufbau des Staates zu erreichen, da sie die Zeit nach 1989 als teilweise undemokratisch interpretierte.
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