Bachelorarbeit, 2006
98 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Rüstungsbegrenzung und Rüstungskontrolle während des Kalten Krieges am Beispiel von SALT II. Sie erläutert die Spieltheorie als theoretisches Instrumentarium der Internationalen Beziehungen und zeigt ihre Anwendbarkeit auf die Thematik der Rüstungsbegrenzung und Rüstungskontrolle auf. Die Arbeit beleuchtet dabei sowohl die Stärken als auch die Schwächen dieses Theorieansatzes.
Kapitel zwei gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Rüstungsbegrenzung und Rüstungskontrolle im Kalten Krieg, beginnend mit der Entstehung des Kalten Krieges und seinen verschiedenen Phasen. Kapitel drei konzentriert sich auf den SALT-II-Vertrag, inklusive seiner Vertragsinhalte, der Verhandlungen und des Scheiterns. Es wird die Ausgewogenheit des Vertrages und die Rolle außenpolitischer Ereignisse analysiert. Kapitel vier widmet sich der Spieltheorie, ihrer Rolle in der Politikwissenschaft und der Anwendung in den Theorien der Internationalen Beziehungen. Kapitel fünf untersucht die SALT II-Verhandlungen im Detail unter Anwendung der Spieltheorie. Es werden Modelle zur Entstehung der Verhandlungen und der Verhandlungsstrategien vorgestellt, sowie die Frage der Verifikation und die Grenzen der spieltheoretischen Modellierung beleuchtet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themengebieten der Rüstungsbegrenzung, Rüstungskontrolle, Abrüstung, Kalter Krieg, SALT II-Vertrag, Spieltheorie, Internationale Beziehungen, Verhandlungsstrategien, Verifikation, externe Faktoren und Modellierung.
SALT II (Strategic Arms Limitation Talks) zielte darauf ab, die Anzahl der strategischen Kernwaffenträger zwischen den USA und der UdSSR zu begrenzen und einen stabilen Rahmen für die Rüstungskontrolle im Kalten Krieg zu schaffen.
Die Spieltheorie modelliert Verhandlungen als strategische Interaktionen. Sie hilft zu verstehen, warum Staaten trotz gemeinsamer Interessen an Abrüstung oft in einem „Gefangenendilemma“ gefangen sind und wie Drohpunkte Verhandlungslösungen beeinflussen.
Das Scheitern lag primär an externen Faktoren wie dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan 1979 und innenpolitischem Widerstand im US-Senat, der die Ausgewogenheit des Vertrages anzweifelte.
Verifikation umfasst die Mechanismen zur Überprüfung, ob die Vertragspartner die vereinbarten Rüstungsbeschränkungen einhalten, etwa durch Satellitenüberwachung oder gemeinsame Datenbanken.
Die Annäherung zwischen den USA und China war ein externer Faktor, der das strategische Dreieck beeinflusste und die sowjetische Verhandlungsposition sowie die amerikanische Strategie bei SALT II prägte.
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