Bachelorarbeit, 2001
63 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Definition und Abgrenzung des Wertschöpfungskettenmanagement
2.1. Begriff der Wertkette nach Porter
2.2. Verknüpfung von Wertketten
2.3. Wertschöpfungskettenmanagement
3. Speiseeis als Teilsegment des deutschen Ernährungssektors
3.1. Historisches über Speiseeis
3.2. Herstellungsprozess
3.3. Eissorten und Sortiment
3.4. Marktstruktur
3.4.1. Zahl der Anbieter und Nachfrager
3.4.2. Höhe und Streuung der Marktanteile
3.4.3. Unternehmenskonzentration
3.4.4. Höhe der Marktzutrittsschranken und des Wettbewerbs
3.4.5. Vor- und nachgelagerte Branchen
3.5. Marktverhalten
3.5.1. Wettbewerbsstrategien
3.5.2. Preise und Preisdifferenzierung
3.5.3. Käuferverhalten und Verbrauch
3.5.4. Verkaufsfördernde Strategien
3.5.5. Innovationsaktivität
3.6. Marktergebnis
3.6.1. Umsätze
3.6.2. Angebotsstruktur
3.6.3. Wertschöpfung
4. Wertschöpfungskettenmanagement im Speiseeissektor
4.1. Wertschöpfungskettenmanagement der unterstützenden Aktivitäten
4.1.1. Beschaffung
4.1.2. Technologische Entwicklung
4.1.3. Personalwirtschaft
4.2. Wertschöpfungskettenmanagement der primären Aktivitäten
4.2.1. Eingangslogistik
4.2.2. Produktion
4.2.3. Ausgangslogistik
4.2.4. Marketing, Vertrieb und Kundendienst
5. Schlussbetrachtung
Das Ziel dieser Arbeit ist es, unter Betrachtung des Wertkettenmodells nach Porter Ansatzpunkte zur Verbesserung der Wertschöpfung entlang der gesamten Versorgungskette in der industriellen Herstellung von Speiseeis zu identifizieren und zu analysieren.
3.4.4. Höhe der Marktzutrittsschranken und des Wettbewerbs
Die Nachteile, die ein neu auf einen Markt eintretendes Unternehmen gegenüber den auf diesem Markt befindlichen Anbietern hat, stellen die Marktzutrittsschranken dar. Sie sind ein entscheidendes Kriterium für das Wettbewerbsfeld einer Branche. Eine Barriere für Newcomer sind die großen Firmen wie Unilever-Tochter Langnese und die neue Nestlé-Tochter Schöller, die meist ein hohes Produktionsvolumen besitzen was dazu führt, dass die Stückkosten bei steigender absoluter Menge pro Zeiteinheit sinken. Das Ergebnis sind sogenannte Betriebsgrößenersparnisse oder economies of scale aufgrund der Nutzung von Skalenerträgen.
Diese können grundsätzlich im Marketing, im Management sowie in der Mehrbetrieblichkeit ihren Ursprung haben. In der Speiseeisbranche können Skalenerträge von Bedeutung sein, die aufgrund von Produktdifferenzierungen und Marketingaktivitäten erzielt werden. Produktdifferenzierungsvorteile der bestehenden Unternehmen ergeben sich aufgrund von Konsumentenpräferenzen für eingeführte Produkte (Markentreue, Markenkenntnis). Dies hängt damit zusammen, dass ein gewisser Bekanntheitsgrad eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg von Werbemaßnahmen ist (BREITENACHER/ TÄGER, 1996, S. 152). Eine weitere Hürde für Neueinsteiger ist die Möglichkeit der bestehenden Marktakteure, Teile der Herstellungsfunktionen für die Produktion von Speiseeis auch für andere Produkte zu nutzen, beispielsweise die Kühltechnologie. Man spricht in diesem Zusammenhang von gemeinsamen Kosten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Marktsättigung im Ernährungsgewerbe ein und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung dar.
2. Definition und Abgrenzung des Wertschöpfungskettenmanagement: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Wertkette nach Porter und das Konzept des ganzheitlichen Wertschöpfungskettenmanagements erläutert.
3. Speiseeis als Teilsegment des deutschen Ernährungssektors: Dieser Hauptteil analysiert den deutschen Speiseeismarkt anhand der Marktstruktur, des Marktverhaltens und des Marktergebnisses.
4. Wertschöpfungskettenmanagement im Speiseeissektor: Dieses Kapitel betrachtet die praktische Anwendung des Wertschöpfungskettenmanagements in den unterstützenden und primären Aktivitäten der Eisindustrie.
5. Schlussbetrachtung: Das abschließende Fazit resümiert die Herausforderungen für die Hersteller und bewertet die Eignung einer Wertschöpfungsstrategie für die Branche.
Wertschöpfungskettenmanagement, Speiseeis, Porter, Supply Chain Management, Eiskrem, Marktstruktur, Wettbewerb, Handelsmarken, Logistik, Produktion, Marketing, Qualitätssicherung, Effizienz, Skaleneffekte, Lebensmittelindustrie.
Die Arbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten und das Potenzial des Wertschöpfungskettenmanagements in der deutschen Speiseeisindustrie angesichts eines intensiven Verdrängungswettbewerbs.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Managements von Wertketten, die spezifische Marktstruktur des Speiseeissektors sowie Optimierungsmöglichkeiten in den logistischen, produktiven und marketingstrategischen Unternehmensbereichen.
Das Ziel ist es, durch die Analyse des Wertkettenmodells konkrete Ansatzpunkte zu erarbeiten, um die Wertschöpfung entlang der gesamten Versorgungskette bei der Herstellung von Speiseeis nachhaltig zu verbessern.
Die Arbeit folgt dem "market structure-conduct-performance"-Schema, um den Speiseeismarkt strukturiert zu analysieren und Zusammenhänge zwischen Marktbedingungen und unternehmerischem Handeln aufzuzeigen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Marktanalyse und eine darauf aufbauende Untersuchung der verschiedenen Unternehmensaktivitäten wie Beschaffung, technologische Entwicklung, Produktion und Ausgangslogistik.
Zentrale Begriffe sind Wertschöpfungskettenmanagement, Speiseeis, Marktanalyse, Effizienzsteigerung und Wettbewerbsvorteile.
Laut der Arbeit führen Handelsmarken zu einem verstärkten Preisdruck und einem intensiven Verdrängungswettbewerb, was die Markenhersteller zu Gegenmaßnahmen wie erhöhten Investitionen in Innovationen und Werbung zwingt.
Die Logistik ist ein entscheidender Hebel, um Kosten zu senken, Durchlaufzeiten zu verkürzen und eine durchgängige Tiefkühlkette zu gewährleisten, die für die Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit essenziell ist.
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