Magisterarbeit, 2007
89 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Potenziale von Weblogs und Wikis für den Online-Journalismus. Sie beleuchtet die Entwicklung und Integration dieser neuen Kommunikationsformen im Kontext der traditionellen Medienlandschaft. Die Arbeit befasst sich mit den spezifischen sprachlichen und gestalterischen Herausforderungen und Chancen, die sich für den Journalismus im digitalen Zeitalter ergeben.
Das erste Kapitel zeichnet die geschichtliche Entwicklung des Mediums Zeitung nach, beleuchtet die Unterschiede zwischen Print- und Online-Versionen und skizziert wichtige Gestaltungsprinzipien für Online-Zeitungen. Kapitel zwei fokussiert auf die Integration von Weblogs in den Online-Journalismus. Es analysiert die Vorteile und Herausforderungen dieser Integration, insbesondere in Bezug auf Sprache und Kommunikation zwischen Journalist und Leser. Kapitel drei befasst sich mit Wikis und ihrer Eignung für den Online-Journalismus. Es untersucht die Qualität von Wikipedia-Artikeln im Vergleich zu Encarta-Artikeln und diskutiert den Mehrwert von online-kooperativ erstellten Inhalten.
Online-Journalismus, Weblogs, Wikis, Print- und Online-Zeitungen, Gestaltungsprinzipien, Sprache, Kommunikation, Leser, Journalismus, Wikipedia, Encarta, Qualität, Wissensspeicher.
Web 2.0 beschreibt eine veränderte Nutzung des Internets, bei der nicht mehr nur Experten Informationen veröffentlichen, sondern alle Nutzer durch Interaktion und Beteiligung integriert werden. Dies ermöglicht neue Formen wie Weblogs und Wikis.
Blogs fördern die direkte Kommunikation zwischen Journalisten und Lesern, erhöhen die Meinungsvielfalt und Aktualität und können als wertvolles Instrument zur Recherche dienen.
Obwohl Weblogs oft als Konkurrenz gesehen werden, gelten sie primär als Chance. Sie ergänzen den traditionellen Journalismus durch eine andere Art der Berichterstattung und können in etablierte Medienangebote integriert werden.
Unterschiede ergeben sich durch technische Bedingungen wie Hypertextualität und Interaktivität sowie durch funktionale Aspekte wie die Lesbarkeit am Bildschirm und den Einsatz von Teasern.
Wikis dienen als gemeinschaftliche Wissensspeicher. Sie ermöglichen einen kooperativen Textaufbau und können Hintergrundwissen zu aktuellen Nachrichtenthemen effizient bündeln.
Untersuchungen zeigen, dass Wikipedia-Artikel in Fachgebieten wie Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft sowie bei aktuellen Themen oft eine vergleichbare sprachliche Qualität und hohen journalistischen Wert aufweisen.
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