Diplomarbeit, 2005
117 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffliche Grundlagen
2.1. Innovation
2.1.1. Innovationsbegriff
2.1.2. Innovationsarten
2.1.2.1. Produktinnovation
2.1.2.2. Prozessinnovation
2.1.2.3. Marktmäßige Innovation
2.1.2.4. Strukturelle und kulturelle Innovation
2.1.3 Intensitätsdimension
2.2. Dienstleistung
2.2.1. Dienstleistungsbegriff
2.2.2. Besonderheiten von Dienstleistungsinnovationen
2.3. Senioren
2.3.1. Seniorenbegriff
2.3.2. Veränderungen im Alter
2.3.2.1. Biologisches Altern
2.3.2.2. Psychologisches Altern
2.3.2.3. soziales Altern
2.3.3. Differenzierungskriterien
2.4. Management
2.4.1. Managementbegriff
2.4.2. Besonderheiten des Innovationsmanagements
3. Normatives und strategisches Innovationsmanagement
3.1. Normatives Innovationsmanagement
3.1.1. Unternehmensvision
3.1.2. Unternehmenskultur
3.1.3. Unternehmensleitbild
3.2. Strategisches Innovationsmanagement
3.2.1. Problemdefinition
3.2.2. Innovationsstrategien
3.2.3. Umweltanalyse
3.2.3.1. Soziokulturelle Unternehmensumwelt
3.2.3.2. ökonomische und politisch-rechtliche Unternehmensumwelt
3.2.3.3. Technologische und natürliche Unternehmensumwelt
3.2.3.4. Verknüpfung der Einflussgrößen
3.2.4. Wachstumssegmente für Dienstleister
3.2.4.1. Tourismus
3.2.4.2. Gesundheit
3.2.4.3. Wohnen und Haushalt
3.2.4.4. Weiterbildung
3.2.4.5. Geld und Finanzen
3.2.6. Bestimmung des strategischen Innovationsziels
4. Innovationsprozess einer Dienstleistung für Senioren
4.1. Modelle von Innovationsprozessen
4.2. Ideengewinnung
4.2.1. Ideenquellen von Innovationen
4.2.1.1. Kunden
4.2.1.2. Mitarbeiter
4.2.1.3. Weitere Quellen
4.2.2. Instrumente zur Ideengenerierung
4.2.2.1. Kreativitätstechniken
4.2.2.1.1. Brainstorming
4.2.2.1.2. Morphologische Analyse
4.2.2.1.3. Ansatz von Nonaka und Takeushi
4.2.2.1.4 Die Methode 6-3-5
4.2.2.1.5 Mind-Mapping
4.2.2.1.6 progressive Abstraktion
4.2.2.1.7 Reizwort-Analyse
4.2.2.1.8 Synektik
4.2.2.2. Marketinginstrumente
4.2.2.3. Controllinginstrumente
4.2.2.4. Organisationstechniken
4.3. Prüfung und Bewertung von Ideen
4.3.1. Qualitative Bewertungsverfahren
4.3.2. Quantitative Bewertungsverfahren
4.4. Möglichkeiten zur Ideenrealisation
4.5. Konzeptmodell der neuen Dienstleistung
4.5.1. Produktmodell: „Aktivzeit Premium - Club“
4.5.2. Prozessmodell
4.5.3. Ressourcenmodell
4.5.4. Marketingkonzept
4.5.4.1. Produktpolitik und Preispolitik
4.5.4.2. Kommunikationspolitik
4.5.4.3. Distributionspolitik und Personalpolitik
4.6. Einführung der Dienstleistungsinnovation
5. Einflussgrößen für den Innovationserfolg
5.1. Widerstände gegen Innovationen
5.2. Erfolgsfaktoren von Innovationen
5.3. Der Innovator
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie Innovationen im Dienstleistungsbereich gezielt für die Zielgruppe der Senioren entwickelt werden können, um den Herausforderungen des demografischen Wandels durch ein systematisches Innovationsmanagement zu begegnen.
2.1.1. Innovationsbegriff
Der Ursprung des Begriffs Innovation geht auf das lateinische „innovatio“ zurück, was soviel wie „Einführung einer Neuerung“ bedeutet. Innovationen stellen etwas Neues dar – in welcher Form auch immer. Den unterschiedlichen Anforderungen von Theorie und Praxis hat die Innovation letztlich eine Vielzahl verschiedener Definitionen zu verdanken. Die meisten bisher veröffentlichen Begriffserläuterungen zum Thema Innovation beziehen sich auf einen technischen Hintergrund. Diese Sicht ist für den Gegenstand dieser Arbeit nicht ausreichend. Innovationen können sowohl aus technischen Erfindungen hervorgehen, aber auch Dienstleistungen oder Konzepte sein.
Der Nationalökonom Joseph Schumpeter hat bereits um 1931 in der Innovationsökonomie erstmals zwischen Innovation, Invention und Diffusion unterschieden. Er definiert den Innovationsbegriff als ökonomische Implementierung einer technischen Erfindung. Hauschildt erklärt Innovation als im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangegangenen Zustand merklich –wie immer das zu bestimmen ist – unterscheiden. Innovation ist hiernach ein erfolgreicher Endzustand eines Produktes oder Verfahrens. Meffert und Bruhn definieren Innovation als Entwicklung neuer Leistungen in einem Unternehmen. Titelnot beschreibt Innovationen aus betriebswirtschaftlicher Sicht als Umsetzung einer neuen Geschäftsidee in einen Markterfolg unter Berücksichtigung von ökonomischen, technischen, organisatorischen und sozialen Lösungskonzepten. Er betont dabei die Beachtung externer situationsanalytischer Komponenten, wie soziologische und rechtliche Rahmenbedingungen. Durch die Nennung des Markterfolges integriert er das Ziel in die Definition.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und die Notwendigkeit, durch systematisches Innovationsmanagement neue Dienstleistungen für Senioren zu entwickeln.
2. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Innovation, Dienstleistung, Senioren und Management als Basis für die weitere Untersuchung.
3. Normatives und strategisches Innovationsmanagement: Hier wird der theoretische Rahmen für die normative Unternehmensführung und strategische Umweltanalyse im Kontext der Seniorendienstleistungen dargelegt.
4. Innovationsprozess einer Dienstleistung für Senioren: Dieser Abschnitt beschreibt konkrete Modelle, Methoden zur Ideengenerierung und Bewertung sowie ein konkretes Konzeptmodell für eine neue Dienstleistung.
5. Einflussgrößen für den Innovationserfolg: Das Kapitel analysiert Widerstände, Erfolgsfaktoren und die Rolle des Innovators für das Gelingen von Innovationsprojekten.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine systematische Innovationsentwicklung essentiell ist, um die anspruchsvolle, aber lohnende Zielgruppe der Senioren erfolgreich zu erschließen.
Innovationsmanagement, Dienstleistungsinnovation, Senioren, demografischer Wandel, Strategie, Ideengenerierung, Kreativitätstechniken, Kundenorientierung, Prozessmanagement, Erfolgsfaktoren, Unternehmensvision, Unternehmenskultur, Marktanalyse, Produktmodell, Aktivzeit Premium.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung systematischer Ansätze für das Innovationsmanagement, um spezifische Dienstleistungen für die wachsende Zielgruppe der Senioren zu konzipieren.
Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen des Innovationsmanagements mit den speziellen Bedürfnissen und Lebenssituationen älterer Menschen, um praxisnahe Dienstleistungskonzepte zu entwickeln.
Das Ziel ist die Erstellung eines innovativen, kundenorientierten Konzeptmodells, das Unternehmen dabei unterstützt, Senioren als attraktive Zielgruppe durch maßgeschneiderte Dienstleistungen zu erschließen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, Kreativitätstechniken (wie Brainstorming, Morphologische Analyse) sowie eine empirische Erhebung per Fragebogen zur Evaluierung von Ideen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die strategische Umweltanalyse, die Darstellung des Innovationsprozesses sowie die Erarbeitung des Dienstleistungskonzeptes „Aktivzeit Premium - Club“.
Wichtige Begriffe sind Innovationsmanagement, Senioren, Dienstleistungsinnovation, Kreativitätstechniken, Strategie und kundenorientierte Entwicklung.
Dies ist ein in der Arbeit entwickeltes Konzeptmodell für eine Dienstleistung, die Senioren regelmäßig wechselnde, themenorientierte Tagestouren in einem familiären Rahmen anbietet.
Senioren bilden eine sehr heterogene Gruppe mit unterschiedlichen Lebensstilen und Wertemustern, was eine einfache Kategorisierung erschwert und spezifische Segmentierungskriterien erforderlich macht.
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