Diplomarbeit, 2006
95 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Open Source Software - Definition und Literaturüberblick
2.1. Allgemeine Abgrenzung von Open Source Software
2.2. Lizenzmodelle in der Open Source Entwicklung
2.3. Die Open Source Community
2.4. Warum in einer Open Source Community entwickelt wird
2.4.1. Sozialwissenschaftliche Betrachtung
2.4.2. Betriebswirtschaftliche Betrachtung
2.4.3. Volkswirtschaftliche Betrachtung
2.5. Zielsetzung der Arbeit
3. Das spieltheoretische Modell
3.1. Modellannahmen
3.2. Das Grundmodell
3.3. Erweiterung auf mehrere Perioden
3.4. Die Modulartität von Software
4. Auswertung der Simulation
4.1. Szenario - tmax = M/2
4.2. Szenario - tmax = M - 1
4.3. Szenario - tmax = M
4.4. Szenario - tmax = M + 2
4.5. Szenario - tmax = 10 · M
5. Interpretation der Simulationsergebnisse
6. Zusammenfassung und Ausblick
A. Anhang
A.1. Abbildungen
A.2. Formeln
A.3. Dokumentation Simulationsprogramm
A.3.1. Die Klasse GameTree
A.3.2. Die Klasse Node
A.3.3. Die Klasse makeWSF
A.3.4. Plotten der Schaubilder
A.3.5. Erstellen von Simulationsreihen
Ziel dieser Arbeit ist es, das Verhalten von Unternehmen bei der Entscheidung für oder gegen eine Beteiligung an der Entwicklung von Open Source Software in einer Community mittels eines spieltheoretischen Modells zu analysieren und Einflussfaktoren auf die Fertigstellungswahrscheinlichkeit zu identifizieren.
3.1. Modellannahmen
Zunächst werden für die Entwicklung des Modells die allgemeinen Annahmen getroffen, die in allen Schritten unverändert Bestand haben. Im Anschluss daran werden zusätzliche Annahmen getroffen, welche je Erweiterung angepasst und ergänzt werden.
Allgemeine Annahmen
Zur Betrachtung der Abläufe in einem spieltheoretischen Modell ist es notwendig, die beteiligten Spieler zu identifizieren. Diese entsprechen zwei Unternehmen und werden im Modell als Akteure bezeichnet. Die Beschränkung auf zwei Akteure wird vorgenommen, um das Modell nicht zu komplex werden zu lassen.
A 1. Betrachtet wird eine existierende Open Source Software, welche von zwei Akteuren (j, −j) sowohl entwickelt als auch eingesetzt wird.
Da keines der Unternehmen zu einer Entwicklung innerhalb der Community verpflichtet ist, entsteht ein Spiel, dessen Ausgang von der Entscheidung der beiden beteiligten Akteure abhängt. Die Möglichkeit der Absprache ist für die Unternehmen nicht gegeben, was bedeutet, dass keines der Unternehmen zum Entscheidungszeitpunkt Kenntnis über die Entscheidung des Anderen hat. Aus diesem Grund kann folgende Annahme getroffen werden.
A 2. Beide Akteure j besitzen dieselben Handlungsalternativen sjk ∈ S, mit den Ausprägungen k = 1 (entwickeln) und k = 2 (nicht entwickeln). Diese werden in der Strategiemenge S zusammengefasst. Den Akteuren ist zum Entscheidungszeitpunkt nicht bekannt, welche der Handlungsalternativen der Andere gewählt hat (Zustand imperfekter Information).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Open Source Entwicklung ein, beleuchtet die zunehmende Bedeutung für Unternehmen und definiert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit.
2. Open Source Software - Definition und Literaturüberblick: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Open Source Software, diskutiert Lizenzmodelle, die Rolle der Community und beleuchtet Motive der Entwicklungsbeteiligung aus sozial-, betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht.
3. Das spieltheoretische Modell: Hier wird das Kernmodell entwickelt, beginnend mit den Annahmen und dem Grundmodell, erweitert auf mehrere Perioden und ergänzt um die Modularität von Software.
4. Auswertung der Simulation: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der spieltheoretischen Simulation anhand verschiedener Szenarien (unterschiedliche Zeitvorgaben tmax) analysiert und interpretiert.
5. Interpretation der Simulationsergebnisse: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse aus der Simulation zusammen und diskutiert den Zusammenhang zwischen Modulanzahl, Entwicklungszeit und dem Verhalten der Akteure.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und diskutiert Grenzen sowie Ansätze für weiterführende Studien.
Open Source Software, Spieltheorie, Community, Softwareentwicklung, Modularität, Nashgleichgewicht, Unternehmen, Entwicklungsauszahlungen, Fertigstellungswahrscheinlichkeit, Simulation, Strategie, Nutzenoptimierung, Kosten, Synergie, Innovationsprozess.
Die Arbeit untersucht das strategische Verhalten von Unternehmen, die vor der Entscheidung stehen, sich an der Entwicklung von Open Source Software in einer Community zu beteiligen.
Die zentralen Themen sind Open Source Software, spieltheoretische Modellierung, Softwareentwicklungsprozesse in Communities und betriebswirtschaftliche Entscheidungsfindung.
Das Ziel ist es, durch ein spieltheoretisches Modell Aufschluss darüber zu geben, unter welchen Faktoren sich Unternehmen zur Entwicklungsbeteiligung entschließen und wie hoch die Wahrscheinlichkeit der Fertigstellung der Software ist.
Die Arbeit nutzt spieltheoretische Analysen (insbesondere gemischte Strategien und Nashgleichgewichte) sowie eine computergestützte Simulation zur Auswertung des Modells.
Der Hauptteil umfasst die Modellannahmen, die Herleitung des spieltheoretischen Grundmodells, dessen Erweiterung um Zeitperioden und Software-Modularität sowie die Simulation verschiedener Szenarien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Open Source Software, Spieltheorie, Modularität, Nashgleichgewicht, Entwicklungsauszahlungen und Fertigstellungswahrscheinlichkeit.
Bei diesem Szenario ist die zur Verfügung stehende Zeit genau ausreichend, um alle Module der Software zu entwickeln, was einen kritischen Punkt für die Entscheidungsstrategie der Akteure darstellt.
Die Modularität erlaubt es, die Software in unabhängige Teile zu zerlegen, was die Komplexität erhöht und die notwendige Koordination sowie die Fertigstellungswahrscheinlichkeit im Modell beeinflusst.
Der Schwellenwert bezeichnet den Punkt in den Entwicklungsauszahlungen, ab dem die Kosten für eine Entwicklungsbeteiligung so hoch werden, dass für die Akteure die Strategie "nicht entwickeln" dominant wird.
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